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Kaliumnitrāt bis Kaliumsalze (Bd. 6, Sp. 476 bis 477)
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Artikelverweis Kaliumnitrāt, s. Meyers Salpetersaures Kali.
 
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Kaliumnitrīt, salpetrigsaures Kali, s. Meyers Salpetrige Säure.
 
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Kaliumoxalāt, oxalsaures Kali, s. Oxalsäure.

[Bd. 6, Sp. 477]



 
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Kaliumoxyde. Beim Erhitzen von Kalium unter beschränktem Luftzutritt, auch beim Erhitzen von Kaliumoxyd mit Kalium entsteht Kaliumsuboxyd (Kaliumquadrantoxyd) K4O als bläulichgraue oder blaue, nicht metallglänzende, leicht schmelzbare Masse, die beim Glühen unter Luftabschluß in Kalium und Kaliumoxyd zerfällt, an der Luft schon bei 2025° zu Kaliumsuperoxyd verbrennt und mit Wasser Kaliumhydroxyd bildet. Kaliumoxyd (Kali) K2O entsteht beim Erhitzen von Kalium in trockner, kohlensäurefreier Luft, beim Erhitzen von 2 Atomen Kalium mit 1 Molekül Wasser oder von 1 Atom Kalium mit 1 Molekül Kaliumhydroxyd. Es ist grau, geruchlos, spez. Gew. 2,656, schmilzt bei starker Rotglut, verdampft bei sehr hoher Temperatur, gibt mit Wasser unter Feuererscheinung Kaliumhydroxyd KOH, wird durch Kohle bei Weißglut vollständig reduziert und gibt beim Erhitzen mit Chlor Kaliumchlorid und Sauerstoff. Kaliumsuperoxyd (Kaliumtetroxyd) K2O4 entsteht beim Verbrennen von Kalium an der Luft, in Stickoxydul und Stickoxyd bei 6080°, bei starkem Glühen der andern Oxyde und des Kaliumhydroxyds in trocknem Sauerstoff, beim Erhitzen von Kalium mit Salpeter oder einigen Metalloxyden. Es bildet ein amorphes, gelbes Pulver, schmilzt bei Rotglut zu einer schwarzen, durchsichtigen Flüssigkeit und erstarrt kristallinisch. Bei Weißglut zerfällt es in Kali und Sauerstoff. Es zerfließt in feuchter Luft unter Entwickelung von Sauerstoff und gibt mit Wasser unter Aufbrausen Sauerstoff, Kaliumhydroxyd und Wasserstoffsuperoxyd.
 
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Kaliumoxydhydrat, s. Meyers Kaliumhydroxyd.
 
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Kaliumperkarbonāt, s. Meyers Überkohlensaures Kali.
 
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Kaliumpermanganāt, s. Übermangansäure.
 
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Kaliumplatinchlorīd, s. Platinchlorid.
 
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Kaliumquadrantoxyd, s. Meyers Kaliumoxyde.
 
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Kaliumrhodanīd (Kaliumsulfocyanat, Rhodankalium, Schwefelcyankalium) KCNS entsteht beim Kochen der Lösung von Ferrocyankalium K4Fe(CN)6 mit Schwefelkalium K2S, beim Schmelzen von kohlensaurem Kali mit Schwefel und Zusatz von Ferrocyankalium, beim Schmelzen von Cyankalium mit Schwefel, auch bei Behandlung von Kaliumthiosulfat mit Cyankalium. Zur Darstellung kann man Kupferrhodanür mit Schwefelkalium, oder Rhodanbaryum mit schwefelsaurem Kali zersetzen, oder Rhodanammoniumlauge mit Pottasche destillieren (vgl. Rhodanverbindungen). Es bildet farblose Kristalle vom spez. Gew. 1,8861,906, schmeckt kühlend, etwas beißend, ist zerfließlich, löst sich unter starker Temperaturerniedrigung leicht in Wasser (100 Teile Wasser von 10,8°, mit 150 Teilen K. gemischt, erniedrigen die Temperatur um 34,5°). Es färbt sich beim Schmelzen braungrün, zuletzt indigblau, wird aber beim Erkalten wieder farblos. K. ist narkotisch giftig und dient als scharfes Reagens auf Eisenoxydsalze, mit denen es eine intensiv blutrote Färbung gibt. Man benutzt es deshalb in der analytischen Chemie, außerdem zu Kältemischungen und zur Darstellung von Senföl.
 
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Kaliumsalze, s. Meyers Kalisalze.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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