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Kaktusschildlaus bis Kalabrēser (Bd. 6, Sp. 446)
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Artikelverweis Kaktusschildlaus, soviel wie Cochenille.
 
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Kakuang (Kaguang), s. Meyers Pelzflatterer.
 
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Kakukhegy (spr. kákuk-hedj), Gipfel des Baróter (oder Hermányer) Gebirges, s. Meyers Karpathen.
 
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Kakul, s. Acacia.
 
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Kalaa (Kalca, arab.; türk. Kala, »Festung«) kommt sehr häufig bei zusammengesetzten Ortsnamen vor, findet sich in Spanien wieder als Alcalá, in den iranischen Ländern als Kalat, Kelat, Khelat, in Indien als Kela, Kila, in Armenien, im Kaukasus und anderwärts als Kaleh.
 
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Kalabáka (das alte Aiginion, im Mittelalter Stagus), Hauptort der gleichnamigen Eparchie im griech. Nomos Trikkala (Thessalien), am Peneios, Endpunkt der von Volos heraufführenden Eisenbahn, mit (1896) 2326 Einw. und einem griechischen Bischof, aber trotz des fruchtbaren Talbodens und der strategisch wichtigen Lage (K. beherrscht den Eingang nach Thessalien vom Zygospaß im W. und der Landschaft Chassia im N. her) unbedeutend und ohne Befestigung, nur im O. und N. durch schroffe Felswände geschützt. Hier siegten 1854 griechische Insurgenten über die Türken. 3 km nördlich von K. liegen die Klöster Meteora (s. d.).
 
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Kalabar, Neu- und Alt-, Name zweier Mündungsbaien und Ortschaften an der Kalabarküste zwischen Nigermündung und Kamerungebirge, am Golf von Benin (Westafrika), in der britischen Kolonie Südnigeria. Der Neukalabar ist einer der östlichen Niger-Mündungsarme, der sich bei Ndani abzweigt und unterhalb des gleichnamigen Ortes mit Missionsstation, westlich von Bonny, in die Biafrabai mündet. Der Altkalabar ist das Ästuar des Croßflusses, weiter aufwärts Ojako genannt. Sein Oberlauf auf deutschem Gebiet ist der Manyu, der unter 5°40' nördl. Br. und 10° östl. L. zwischen den Stationen Tinto und Bamenda entspringt und erst in westlicher, dann in nordwestlicher Richtung zur Grenze fließt. Er bildet auf englischem Gebiet unterhalb Yasso Stromschnellen, ist dann aber bis zur Mündung schiffbar; unter 6° nördl. Br. und 8°20' östl. L. wendet er sich plötzlich nach S. und erweitert sich unter 5°10' nördl. Br. zu dem großen, inselreichen Ästuar, das nun Altkalabar genannt wird. Das Mündungsgebiet ist niedrig, sumpfig und äußerst ungesund; weiter aufwärts steigen die Uferlandschaften zu ansehnlichen Höhen an. Überall ist das Land gut angebaut, namentlich mit Ölpalmen, die als wichtigstes Handelsprodukt das Palmöl liefern. Die Ufer sind dicht bevölkert vom Stamm der Igbo oder Ibo im W., den Moko im O.; an der Mündung sitzen die Kwa. Die wichtigsten Handelsplätze sind Duke Town oder Altkalabar, Regierungssitz der britischen Kolonie Südnigeria, mit weniger verderblichem Klima als andre Orte dieses Gebietes und 15,000 Einw. und wie die nördlichern Creektown (6000 Einw.), Ikorosiong, Ekrikok, Ikotana u. a. Station der schottischen presbyterianischen Mission, die indes noch keine großen Erfolge zu verzeichnen hat. Vgl. Goldie, Calabar and its mission (Lond. 1890).
 
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Kalabarbohne, s. Physostigma; wilde K., s. Meyers Entada.
 
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Kalabasse, s. Meyers Kalebasse.
 
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Kalabrēsen, die Bewohner von Kalabrien (s. d.).
 
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Kalabrēser, breitkrempiger (ursprünglich kalabrischer) Hut, früher Abzeichen der Republikaner.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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