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Kaddisch bis Kadettenhäuser (Bd. 6, Sp. 411 bis 413)
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Artikelverweis Kaddisch (chald., »heilig«), ein schon im Talmud erwähnter, in der damals allgemein verständlichen chaldäischen Sprache abgefaßter Lobhymnus der südischen Liturgie, der erstens als Halb- (chazi K.) und

[Bd. 6, Sp. 412]


Ganzkaddisch (K. schalem) am Ende der verschiedenen Teile des Gottesdienstes, zweitens als K. der Gelehrten (Rabbonimkaddisch), eine Bitte für das Wohlergehen Israels und seiner Gelehrten enthaltend, am Schluß eines Lehrvertrags oder des Thorastudiums, drittens als Waisenkaddisch (K. jatôm) von den männlichen Waisen während der ersten elf Monate des Trauerjahres und an der Meyers Jahrzeit (s. d.), endlich viertens als K. der Verjüngung (K. d'itchadata) bei Begräbnissen gesprochen wird.
 
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Kade, Otto, Musikhistoriker, geb. 6. Mai 1819 in Dresden, gest. 19. Juli 1900 in Doberan, war Schüler von Jul. Otto in Dresden und Johann Schneider in Dessau, lebte zuerst seit 1848 als Dirigent des von ihm begründeten Cäcilienvereins sowie später als Musikdirektor der Neustädter Kirche in Dresden, bis er 1860 als großherzoglicher Musikdirektor und Dirigent des Schloßchors nach Schwerin berufen wurde. 1884 verlieh ihm die Universität Leipzig den Doktortitel. K. gehört zu den tüchtigsten Arbeitern auf dem Gebiete der ältern Kirchenmusik. Er verfaßte Monographien über Matthäus Le Maistre (Mainz 1862), Heinrich Isaak, den »Lutherkodex vom J. 1530« (Dresd. 1873) u. a., redigierte den 5. Band von Ambros' Musikgeschichte (»Notenbeilagen«, Leipz. 1881; 2. Aufl. 1891), gab unter anderm eine Sammlung älterer Passionsmusiken (Gütersl. 189193,4 Hefte) heraus und steuerte viele Beiträge zu den »Monatsheften für Musikgeschichte« bei. Als Komponist trat er nur mit liturgischen Werken hervor (Kantionale für den evangelischen Gottesdienst nach altgregorianischen Weisen; vierstimmiges Choralbuch für das Mecklenburgische Kirchengesangbuch u. a.).
 
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Kadelburg, Gustav, Schauspieler und Lustspieldichter, geb. 26. Juli 1851 in Budapest, begann seine künstlerische Laufbahn in Leipzig und Halle und kam 1871 an das Wallnertheater in Berlin, wo er etwa zehn Jahre lang im Fache der Naturburschen und der Bonvivants wirkte. Nachdem er dann eine Zeitlang in Wien, Hamburg und Nordamerika tätig gewesen war, ging er an das Deutsche Theater in Berlin, dem er bis 1894 als Bonvivant und Charakterkomiker angehörte. Seitdem gastiert er. Er verfaßte die Lustspiele und Schwänke: »In Zivil« (Berl. 1893), »Der Hungerturm«, »Mauerblümchen«, »Zwei Wappen«, »Zum wohltätigen Zweck«, »Hans Huckebein«; ferner mit H. Wilken den Einakter »Migräne« (Mühlh. 1901), mit O. Blumenthal: »Großstadtluft«, »Orientreise«, »Das Theaterdorf«, das viel gespielte Stück »Im weißen Rössl« (Berl. 1898), dessen schwächere Fortsetzung »Als ich wiederkam« (das. 1902) und das witzig-drastische Stück »Der blinde Passagier«; mit F. v. Schönthan die gleichfalls mit Beifall aufgeführten Lustspiele: »Goldfische«, »Die berühmte Frau«, »Der Herr Senator« und »Zwei glückliche Tage« (zusammen erschienen als »Dramatische Werke«, Bd. 1 bis 4. Berl. 1899); endlich unter Mitwirkung von F. v. Zobeltitz: »Ein Familientag« (1904).
 
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Kaden, Woldemar, Schriftsteller, geb. 9. Febr. 1838 in Dresden, widmete sich dem Lehrfach und wirkte nach einem einjährigen Aufenthalt in Paris 186773 als Direktor der deutschen Schule zu Neapel, wo er dann 187682 die Professur der deutschen Sprache und Literatur am philologischen Gymnasium bekleidete und noch gegenwärtig lebt. Seine Schriften schildern in munterer und ansprechender Weise Land und Leute Italiens. Es erschienen von ihm: »Wandertage in Italien« (Stuttg. 1874); »Durstige Tage« (das. 1874); »Italiens Wunderhorn« (Volkslieder, das. 1878); »Sommerfahrt. Eine Reise durch die südlichsten Landschaften Italiens« (Berl. 1880); »Unter den Olivenbäumen«, süditalienische Volksmärchen (Leipz. 1880); »Italienische Gipsfiguren« (Oldenb. 1881. 3. Aufl. 1890); »Italien. Eine Sommerfahrt« (Glogau 1881); »Skizzen und Kulturbilder aus Italien« (Jena 1882, 2. Aufl. 1889); »Pompejanische Novellen« (Stuttg. 1882); »Nach dem Süden. Wanderungen durch die Schweiz und die Riviera« (mit F. Wernick, Leipz. 1882); »Die Insel Ischia« (Luzern 1883); »Die Riviera« (mit H. Nestel, illustriert, Stuttg. 1884 bis 1885); »Neue Welschlandbilder und Historien« (Leipz. 1885); »Sonnenbrut. Kopien realistischer Bilder aus der neuesten italienischen Novellistik« (2. Aufl., Dresd. 1889); »Volkstümliches aus Süditalien« (Leipz. 1896); »Rotes Blut und andre Geschichten aus Süditalien« (Stuttg. 1898) u. a.; ferner: »Durchs Schweizerland« (Gera 1895). Außerdem schrieb er den Text zu dem Prachtwerk »Schweizerland« (Stuttg. 1877) und mehrere Reiseführer (Italien, Gotthardbahn, Riviera u. a.). Auch übersetzte er »Die Verlobten« von Manzoni (Stuttg. 1883) und Misasis »Kalabrische Novellen« (das. 1884) und gab Sagen der Quichua- und der Guarani-Indianer (1895) heraus.
 
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Kadénz (ital. Cadenza), soviel wie Schlußfall (clausula), d. h. eine harmonische Wendung, die einen Ruhepunkt oder Abschluß bildet. Man unterscheidet die sogen. vollkommene K. (Ganzschluß), die Folge:

Dominante-Tonika (a), von der unvollkommenen K. oder dem Halbschluß (b); doch wird auch die Plagalkadenz, d. h. die Folge: Subdominante-Tonika (c), unvollkommene K. und die große K., die Folge: Subdominante-Dominante-Tonika (d), auch vollkommene genannt. Trugkadenz (Trugschluß) heißt die Wendung der Dominante nach einem andern Akkord als dem der Tonika (e). Aufgehaltene K. (Fermate) endlich ist in Konzerten mit Orchester, Sonaten etc. ein Halt inmitten der K., meist auf dem Quartsextakkord der Tonika (k), dem ein mehr oder minder ausgesponnenes brillantes Passagenwerk folgt, in dem der Virtuos meist noch die größten Schwierigkeiten zu überwinden hat. In früherer Zeit schoben die Künstler in die »aufgehaltene K.« freie Improvisationen über Themen des gespielten Werkes ein Beethoven zog es vor, dem Virtuosen auch vorzuschreiben, was er an dieser Stelle spielen solle, schrieb

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zu seinen frühern Konzerten gesonderte »Kadenzen« (so nannte man nun auch diese Einschiebsel selbst) und fügte seinem Es dur-Konzert dieselben gleich von vornherein als organische Teile ein. In allen neuern Konzerten (schon bei Mendelssohn und Schumann) ist die K. integrierender Teil des Ganzen. Moscheles, Reinecke u. a. haben Kadenzen zu Beethovenschen und andern Konzerten herausgegeben. K. (franz. cadence) heißt auch das Geschwindigkeitsmaß einer Marschbewegung im Gleichtritt, nach der Schrittzahl in der Minute. Vgl. Tempo.
 
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Kadenzieren, in der Musik soviel wie eine Kadenz (s. d.) machen.
 
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Kadeöl, s. Meyers Kaddigöl.
 
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Kades (K. Barnea), Ort im äußersten Süden Palästinas, wo die Israeliten auf ihrer Wanderung nach Palästina zweimal verweilten, von wo Moses die Kundschafter aussandte, und wo Mirjam starb etc.; heute Aïn Kadis.
 
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Kadesch (Kedesch, d. h. Heiligtum), 1) Hauptstadt der syrischen Cheta, von Thutmosis III. (s. d.) auf seinem sechsten asiatischen Feldzug erobert, nach den Ausgrabungen Gautiers der heutige, vom Orontes umflossene Tell Nebî Mindû oberhalb des künstlich gestauten Sees Kedes, der den alten Namen bewahrt hat. Auch Ramses II. (s. d.) erfocht bei K. einen großen Sieg über dieselben Cheta, dargestellt im Ramesseum zu Theben und besungen von Pentaur. 2) Ort im Gebirge Karmel in Palästina, heute wahrscheinlich Tell Abu Kudês, dessen Fürst an der Spitze eines syrisch-palästinensischen Heeres bei dem nahen Megiddo (heute el-Ledjûn) von Thutmosis III. besiegt wurde, wie dieser in einer Inschrift des großen Ammonstempels zu Karnak berichtet. Vgl. Breasted, The battle of Kadesh (Chicago 1903).
 
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Kadett (franz. Cadet), in Frankreich früher Name der »jüngern Söhne« adliger Familien. Da Ludwig XIV. für diese besondere Kompanien errichtete, in denen sie als Freiwillige dienen konnten, bis sie das Offizierspatent erhielten, hieß jeder junge Edelmann, der in die Armee eintrat, Cadet. Jetzt werden die Zöglinge militärischer Erziehungsanstalten zur Heranbildung von Offiziersaspiranten für die Armee Kadetten (s. Meyers Kadettenhäuser) genannt. In Österreich-Ungarn heißen Kadetten die bei der Truppe befindlichen Offiziersaspiranten, die später zum Offizier befördert werden. Über die Kadetten der Marine s. Meyers Seekadett.
 
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Kadettenhäuser (Kadettenanstalten), militärische Erziehungs- u. Unterrichtsanstalten, in denen junge Leute (Kadetten), besonders die Söhne verdienter Offiziere und Beamten, für die Offizierslaufbahn vorgebildet werden. Sie erhalten daselbst auf Kosten des Staates oder gegen jährliche Pension wissenschaftlichen Unterricht und militärische Ausbildung als direkte Vorbereitung für ihren spätern Beruf. Die Kadettenkorps sind französischen Ursprungs (s. Meyers Kadett), doch wurden in Frankreich die Kadettenanstalten in Militärschulen umgewandelt. In Deutschland errichtete der Große Kurfürst 1653 in Kolberg, später in Magdeburg und Berlin K., auch junge französische Refugiés wurden in die vier Kompanien eingestellt, die an Infanterieregimenter angeschlossen waren und an Feldzügen teilnahmen. 1701 bestanden nur zwei Kompanien, von denen eine den Krönungsfeierlichkeiten in Königsberg beiwohnte; aus der andern bei der Garde zu Fuß in Berlin wurde die Kadettenakademie geschaffen, in der Söhne des inländischen Adels ihre Vorbildung erhielten. Friedrich Wilhelm I. vereinigte 1717 die Kompanien in Berlin, und Friedrich II. errichtete mehrere Voranstalten, von denen Kulm (jetzt Köslin) und Potsdam noch jetzt bestehen. Unter seinen Nachfolgern erhielten die K. bis 1878 eine solche Vermehrung, daß unter dem Kommando des Kadettenkorps (Berlin) die Hauptkadettenanstalt in Großlichterfelde bei Berlin und acht K., Voranstalten, zusammengefaßt wurden. Außer den beiden genannten sind dies Wahlstatt (1838), Bensberg (1840), Plön und Oranienstein (1868), Karlsruhe (1892), Naumburg a. S. (1900). Die Voranstalten umfassen die Klassen von Sexta bis Obertertia für Zöglinge von 1015 Jahren, die Hauptanstalt die von Untersekunda bis Oberprima, sowie eine Selekta, event. auch eine Obertertia. Die Klassen bis Oberprima entsprechen etwa denen des Realgymnasiums, die Selekta dem Kriegsschulkursus. Die Aufnahme in die K. findet mit Allerhöchster Genehmigung statt, wie auch die Einstellung in das Heer durch Kabinettsorder erfolgt. Anwartschaft haben besonders die Söhne der vor dem Feinde gebliebenen, verwundeten aktiven Offiziere sowie diejenigen des Beurlaubtenstandes des Heeres und der Marine und der Gendarmerie; ebenso die der aktiven oder während der aktiven Dienstzeit verstorbenen Offiziere des Heeres etc., ferner die Söhne pensionierter Offiziere des Friedens- und Beurlaubtenstandes des Heeres etc. Außerdem die Söhne der vor dem Feind gebliebenen etc. Unteroffiziere des Friedens- und Beurlaubtenstandes des Heeres und der Marine sowie die der 25 Jahre gutgedienten Unteroffiziere, endlich die von gut gedienten höhern Beamten und Zivilpersonen, die sich um den Staat besonders verdient gemacht haben. Es gibt Stellen mit vollem Erziehungsbeitrag, 800 Mk. für Söhne von Inländern (Angehörige des Deutschen Reiches), solche mit vermindertem Beitrag von 450,300,180 und 90 Mk. für Söhne von Angehörigen Preußens, Württembergs und derjenigen Staaten, deren Kontingente in preußischer Verwaltung stehen, sofern die Väter besondern Anspruch haben; im Falle besonderer Bedürftigkeit werden Freistellen gewährt; endlich Stellen mit erhöhtem Beitrag von 1500 Mk. für Söhne von Ausländern, falls sie für die Pflanzschule des Offizierkorps geeignet erscheinen. In Sachsen errichtete Johann Georg IV. 1692 eine Kadettenkompanie, die zugleich eine Art Leibwache bildete; aus ihr entstand 1725 das Kadettenhaus in Dresden. Bayern gründete 1857 eine Kadettenanstalt in München. Vgl. v. Scharfenort, Das königlich preußische Kadettenkorps 18591892 (Berl. 1892); »Ausnahmebestimmungen und Lehrplan des königlichen Kadettenkorps« (zuletzt Berl. 1904); »Einteilung, Ausnahmebestimmungen und Lehrplan des königlich sächsischen Kadettenkorps« (Dresd. 1900); Teicher, Das königlich bayrische Kadettenkorps (2. Aufl., Münch. 1900); »Bestimmungen über die Aufnahme von Zöglingen in das königlich bayrische Kadettenkorps« (das. 1897).
   Österreich-Ungarn hat 19 Infanteriekadettenschulen (Wien [2], Budapest, Prag, Karlstadt, Königsfeld in Mähren, Lobzow bei Krakau, Hermannstadt, Triest, Liebenau bei Graz, Preßburg, Innsbruck, Temesvar, Marburg, Kamenitz bei Peterwardein, Kaschau, Lemberg, Fünfkirchen, Großwardein), eine Kavallerie- (Weißkirchen), zwei Artillerie- (Wien, Traiskirchen), eine Pionierkadettenschule (Hainburg). Schulgeld wird in verschiedenen Abstufungen gezahlt. Nach absolvierter Schule treten die »Zöglinge« als Kadetten mit Unteroffiziersrang oder als Kadett-

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Offizierstellvertreter in die Armee. Vgl. »Aufnahmebedingungen für den Eintritt in die k. u. k. Kadettenschulen« (Wien 1903). In der Schweiz werden die Schüler der Bürgerschulen im Frühjahr und Herbst an mehreren Abenden jeder Woche von Offizieren und Exerziermeistern eingeübt (s. Meyers Jugendwehren). In Rußland bestehen 26 Kadettenkorps, davon 22 in Europa, 2 in Asien, 2 im Kaukasus, in Taschkent wird ein neues errichtet, und die Militärschule in Wolsk erhielt die gleiche Einrichtung. Die Militärschulen bereiten schlecht veranlagte Schüler für die (14) Junkerschulen vor, die den Zöglingen die für einen Frontoffizier notwendige Bildung erteilen. 1901 wurde die Ausbildung den Kriegsschulen nahegebracht, so daß die Mehrzahl der Schüler als Offiziere in das Heer treten. Das finnische Kadettenkorps ist eingegangen. Vgl. auch die Abschnitte über das Heerwesen bei den einzelnen Ländern.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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