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Jütte bis Juveniles Quellwasser (Bd. 6, Sp. 400 bis 401)
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Artikelverweis Jütte, im Schiffbau: gekrümmter Balken mit Scheibegatt.
 
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Juturna (Diuturna), altlatinische Quellgöttin, der in Rom eine Quelle am Forum und ein Tempel auf dem Marsfeld geweiht war. Hier wurde ihr 11. Jan. das Fest der Juturnalien gefeiert, namentlich von den Handwerkern, die zu ihrem Beruf Quellwasser benötigten, und an den Volkanalien (23. Aug.) feierlich als Helferin in Feuersgefahr geopfert.
 
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Juvantĭa (sc. remedia, lat.), Verstärkungsmittel, gewisse Arzneien, die andern ähnlich wirkenden zur Verstärkung der Wirkung zugesetzt werden.
 
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Juvára, Tommaso Aloisio, ital. Kupferstecher, geb. 1809 in Messina, gest. 29. Mai 1874 in Rom durch Selbstmord, studierte in Rom bei Marchetti und in Parma bei Toschi, ging 1842 zu seiner weitern Ausbildung nach Paris und London, wurde 1846 an die Kupferstecherschule in Neapel und 1871 als Vizedirektor der Calcografia nach Rom berufen. Er stach Bildnisse nach Rubens, Rembrandt u. a., dann die Madonna mit dem kleinen Johannes und vier Heiligen nach Raffael, die früher im Schloß von Neapel war (jetzt in New York bei Pierpont-Morgan).
 
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Juvāvische Triasprovinz, s. Meyers Triasformation.
 
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Juvāvum, spätere Hauptstadt von Noricum, 470 von den Herulern zerstört, im 6. Jahrh. von den Bayern als Salispurgo wieder erbaut (s. Meyers Salzburg).
 
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Juvenalĭa (lat.), von Kaiser Nero bei seinem Eintritt ins männliche Alter gestiftetes, nicht öffentliches szenisches Spiel, eine Art Dilettantentheater, auf dem Nero selbst und die vornehmsten Personen auftraten. Unter den spätern Kaisern hießen J. zu Jahresanfang im Palatium veranstaltete Spiele (Wagenrennen, Tierkämpfe etc.).
 
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Juvenális, Decimus Junius, röm. Dichter, um 60140 n. Chr., aus Aquinum, Sohn oder Pflegling eines wohlhabenden Freigelassenen, scheint in jüngern Jahren als Offizier in fernen Gegenden (Ägypten und Britannien) gestanden zu haben und lebte etwa seit 90 als Rhetor in Rom. In seinen in fünf Büchern unter Trajan und Hadrian herausgegebenen 16 Satiren verrät den Rhetor das durchgängige Pathos, die langgedehnten Auseinandersetzungen, die Häufung der Beispiele und die sich breit machende Gelehrsamkeit. Das Motiv seiner satirischen Darstellung ist der heftige Unwille über die Verderbtheit des vornehmen Rom, die er mit den grellsten Farben schildert. Seine Lebensauffassung ist durchweg düster und pessimistisch. Im Altertum vielgelesen, stand er auch im Mittelalter als Ethicus in hohem Ansehen und gehörte zu den auf Schulen am meisten gelesenen Dichtern. Neuere Ausgaben von Heinrich (Bonn 1839, 2 Bde.), O. Jahn (kritische Hauptausgabe mit den Scholien, Berl. 1850; Text, 3. Aufl. von Bücheler, das. 1893). Weidner (2. Aufl., das. 1889), Friedländer (Leipz. 1895, 2 Bde.), Übersetzungen von v. Siebold (mit lat. Text und Erläuterungen, das. 1858), Hertzberg-Teuffel (Stuttg. 186467) und Hilgers (in Jamben, das. 1876). Vgl. Völker, J., ein Lebens- und Charakterbild (Elberf. 1851); Munding, Über die Satiren des J. in religiöser und sittlicher Beziehung (Rottweil 1865); Ribbeck, Der echte und der unechte J. (Berl. 1865); Widal, Juvénal et ses satires (Par. 1869); Dötsch, J., ein Sittenrichter seiner Zeit (Leipz. 1874).
 
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Juvéncus, Gajus Vettius Aquilinus, Presbyter in Spanien, verfaßte um 330 n. Chr. eine in der Form an Vergil sich anschließende poetische

[Bd. 6, Sp. 401]


Bearbeitung der Evangeliengeschichte in 4 Büchern (»Evangeliorum libri IV«, hrsg. von Marold, Leipz. 1886, und von Huemer, Wien 1890). Vgl. Ebert, Geschichte der Literatur des Mittelalters, Bd. 1 (2. Aufl., Leipz. 1889).
 
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Juvenīl (lat.), jugendlich.
 
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Juveniles Quellwasser, s. Meyers Mineralwässer.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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