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Kampferölbaum bis Kampfordnung (Bd. 6, Sp. 524 bis 525)
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Artikelverweis Kampferölbaum, s. Diyobalanops.
 
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Kampfersäure s. Meyers Kampfer.
 
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Kampferspiritus s. Meyers Kampfer.
 
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Kampferwein s. Meyers Kampfer.
 
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Kampffisch (Betta pugnax Günth., s. Tafel Meyers »Aquarium II«, Fig. 1), ein Fisch aus der Familie

[Bd. 6, Sp. 525]


der Labyrinthfische, 58 cm lang, mit kurzer, aber sehr hoher Rückenflosse aus 810 weichen Strahlen, sehr langer Afterflosse, fünfstrahligen Bauchflossen, deren erster Strahl zu einem Faden verlängert ist, und lebhaft gefärbter, abgerundeter Schwanzflosse. Die Färbung, besonders des Männchens, ist ungemein prächtig mit blutroten, dunkelblauen, grünen oder gelben Streifen. In der Erregung kann das Männchen die Kiemendeckel zurückbiegen und die Kiemenhaut zu einer Halskrause ausbreiten. Der K. lebt in Hinterindien, auf Sumatra, Java, Borneo und kam 1892 zuerst nach Europa. Der sehr streitlustige Fisch wird in Siam zur Abhaltung von Fischkämpfen gezüchtet. Bei uns wird der K. in Aquarien gehalten, in denen er sich auch fortpflanzt.
 
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Kampfformen, die Arten der Durchführung eines Gefechts, s. Meyers Fechtart.
 
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Kampfgericht, s. Meyers Zweikampf und Ordalien.
 
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Kampfhahn, s. Meyers Kampfläufer.
 
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Kampfhuhn, s. Meyers Huhn, S. 616.
 
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Kampfläufer (Kampfhahn, Kampfschnepfe, Brause-, Burr-, Kollerhahn, Hausteufel, Heidehuhn, Machetes pugnax Cur., Totanus pugnax L., s. Tafel Meyers »Watvögel I«, Fig. 1), Vogel aus der Ordnung der Watvögel und der Familie der Schnepfen (Scolopacidae), 2932 cm lang, 64 cm breit, mit kopflangem, weichem Schnabel, hohen, schlanken, weit über die Ferse nackten, vierzehigen Füßen, hoch eingelenkter Hinterzehe, mittellangen, spitzen Flügeln, kurzem, flach gerundetem Schwanz und weichem, meist glatt anliegendem Gefieder. Die Oberflügel sind dunkel braungrau, der Schwanz ist schwarzgrau, schwarz gefleckt, der Bauch weiß. Das Männchen erhält im Frühjahr einen aus harten, festen, etwa 8 cm langen Federn bestehenden Kragen, der den größten Teil des Halses umgibt und auf dunklem, sehr verschieden gefärbtem, auch weißem Grunde gebändert oder gefleckt ist, und im Gesicht eigentümliche Warzen, die im Herbst mit dem Kragen wieder verschwinden (vgl. Tafel Meyers »Hochzeitskleider I«, Fig. 50, b). Der K. bewohnt größere Sumpfflächen und die Küsten im Norden der Alten Welt und erscheint auf seinem Zug in ganz Europa, Asien und Afrika, gelegentlich im östlichen Nordamerika; bei uns weilt er besonders im Küstengebiet, seltener im Binnenland vom April bis August oder September. Männchen und Weibchen ziehen getrennt und halten sich auch in der Winterherberge gesondert. Der K. fliegt sehr schnell, ist höchst munter und rege, lebt gesellig und nährt sich von Land- und Wassertieren und von Sämereien. In der Paarungszeit kämpfen die Männchen fortwährend miteinander, erwählen sich besondere Kampfplätze und stellen sich auf diesen täglich mehreremal ein. Ihre einzige Waffe ist der weiche Schnabel, die Ursache des Kampfes ist unerklärt und jedenfalls nicht Eifersucht. Die Brutzeit fällt in den Mai und Juni. Das Nest steht in der Nähe des Wassers und enthält meist vier große bräunliche oder grünliche, dunkel gefleckte Eier, die das Weibchen in 1719 Tagen ausbrütet. Der K. erträgt die Gefangenschaft sehr gut; sein Fleisch ist im Herbst wohlschmeckend; die Eier kommen häufig als Kiebitzeier in den Handel.
 
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Kampfordnung, soviel wie Fechtart.

 

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