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Kalkar bis Kalkbrennerei (Bd. 6, Sp. 480 bis 481)
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Artikelverweis Kalkar, 1) Christian Hermann, dän. Theolog, geb. 27. Nov. 1802 in Stockholm, gest. 3. Febr. 1886 als Pfarrer in Gladsaxe bei Kopenhagen. Er war Vorsitzender der dänischen Missionsgesellschaft und schrieb (in dänischer Sprache): »Evangelische Missionsgeschichte« (1857); »Geschichte der römisch-katholischen Mission« (1862; deutsch von Michelsen, Erlang. 1867); »Die Mission unter den Juden« (1868; deutsch, Hamb. 1869); »Geschichte der christlichen Mission unter den Heiden« (1879; deutsch, Gütersl. 187980, 2 Bde.); »Israel und die Kirche« (1881). Von 187180 gab er die »Theologisk Tidskrift« heraus.
   2) Jan Joest und Johannes Stephan von, Maler, s. Meyers Calcar 1) und 2). '
 
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Kalkasche, eine Mischung aus 5 Teilen Asche und 1 Teil Staubkalk, die zum Pisébau benutzt wird.
 
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Kalkäscher, s. Meyers Leder.
 
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Kalkauflagerungen, s. Meyers Pflanzenzelle.

[Bd. 6, Sp. 481]



 
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Kalkbein, soviel wie Fußräude (s. Meyers Räude) der Hühner, wobei die Füße verdickt und wie mit Kalk überzogen aussehen.
 
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Kalkblau, soviel wie Neuwiederblau.
 
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Kalkboden, s. Meyers Boden, besonders S. 118 f.
 
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Kalkborsten, die in der Gerberei mit Kalk von der Haut abgeätzten Borsten.
 
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Kalkbreccie (Kalksteinbreccie), s. Meyers Breccien.
 
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Kalkbrenner, Friedrich, Klavierspieler und Komponist, geb. 1788 während der Reise von Kassel nach Berlin, gest. 10. Juni 1849 in Enghien bei Paris, war der Sohn von Christian K. (17551806, 1788 bis 1790 Kapellmeister der Königin in Berlin, dann bis 1796 beim Prinzen Heinrich in Rheinsberg, später in Paris als Chordirektor der Großen Oper), bildete sich im Konservatorium zu Paris unter L. Adam und 180305 in Wien unter Hummel sowie einige Zeit unter Clementi, konzertierte sodann erfolgreich in Deutschland und Frankreich und ließ sich 1814 in London nieder, wo er sich mit Logier zur Ausbeutung von dessen Chiroplast verband. 1824 nach Paris zurückgekehrt, trat er als Teilhaber in Pleyels Pianofortefabrik ein und erlangte auch als Lehrer hohes Ansehen. Die Kalkbrennersche, in seiner Klavierschule (»Méthode pour apprendre le pianoforte à l'aide du guide-mains«, Par. 1830) niedergelegte Methode beruht auf einer vollkommen ruhigen Handhaltung und einem Spiel ohne Beteiligung des Armes. Wie Hummel verfiel auch K. der Veraltung, als in den 1830er Jahren durch Thalberg und Liszt eine kräftigere und freiere Spielmanier Geltung erlangte. Von seinen Kompositionen (nur Werke für Klavier oder mit Klavier) hat sich außer einigen Etüdenheften noch das Übungsmaterial seiner Schule gehalten.
 
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Kalkbrennerei, s. Meyers Kalk.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
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 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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