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Kabeltelegraphie bis Kabinettmalerei (Bd. 6, Sp. 408 bis 409)
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Artikelverweis Kabeltelegraphie, s. Meyers Kabel und Meyers Telegraph.
 
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Kabelverzierung, s. Meyers Schiffstauverzierung.
 
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Kabenau, Fluß im Kaiser Wilhelms-Land (Neuguinea), entspringt vermutlich in den Gladstonebergen, fließt mit zahlreichen Wasserfällen zwischen dem Finisterregebirge im N., dem Krätke- und Bismarckgebirge im S., östlich vom Konstantinhafen in die Astrolabebai. Der Fluß wurde 1887 durch Schneider, 1883 durch Zöller erforscht.
 
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Kabes, Stadt in Tunis, soviel wie Gabes.
 
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Kabhegy (spr. káb-hedj), Bergspitze im Meyers Bakonywald (s. d.).
 
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Kabinda, Bezirk des Distrikts Kongo der portugiesisch-westafrikan. Kolonie Angola, nördlich vom Kongo, umschlossen von Französisch-Kongo, dem Kongostaat und dem Atlantischen Ozean, wurde Portugal durch die Kongokonferenz zugesprochen und der Umfang durch Verträge mit dem Kongostaat (1885 und 1891) und mit Frankreich (1886) bestimmt. Danach umfaßt K. mit Landana 460 qkm mit (1887) 8083 Einw., die sich selbst Bafiote nennen, von den Europäern aber gleichfalls K. genannt werden. Sie zeichnen sich durch Bildungsfähigkeit und Geschicklichkeit als Schmiede und Tischler aus und bauen namentlich treffliche Brandungsboote (Palhabotes). Die gleichnamige Hauptstadt, an der Mündung des Lukola in die Kabindabai, hat einen vortrefflichen Hafen, besteht aus einer Gruppe von Dörfern und Faktoreien, zählt 810,000 Einw. und wird regelmäßig von englischen und den deutschen Woermann-Dampfern angelaufen.
 
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Kabine (franz.), soviel wie Kajüte, Koje (Kammer); auch Badekarren in Seebädern.
 
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Kabinett (franz. Cabinet), eigentlich Nebenzimmer, kleines Gemach; in fürstlichen Palästen das Wohnzimmer sowie auch das Zimmer, in dem der Fürst seine besondern Angelegenheiten zu besorgen pflegt, daher soviel wie Geschäftsexpedition des Staatsoberhauptes; auch Bezeichnung für Beamte, denen diejenigen Geschäfte überwiesen sind, und die diejenigen Sachen (Kabinettssachen) vorzutragen haben, die vom Fürsten unmittelbar erledigt werden; daher die Titel Kabinettsrat, Kabinettsminister, Kabinettssekretär. Kabinettsfrage heißt eine Frage, von deren Entscheidung es abhängt, ob Minister im Amt bleiben oder nicht, Kabinettsorder (Kabinettsbefehl) ein unmittelbarer Befehl des Fürsten. Das Kabinettsschreiben hat einen weniger förmlichen Charakter als das »Kanzleischreiben«. K. heißt auch die Staatsregierung in ihren Beziehungen zu auswärtigen Verhältnissen; in diesem Sinne spricht und sprach man von dem K. in St. James, dem K. der Tuilerien, dem K. von Petersburg, dem Berliner K. Ein vom Staatsoberhaupt ohne Rücksicht auf den Willen des Volkes, namentlich aus dynastischen Gründen begonnener Krieg wird Kabinettskrieg genannt. Geheimes K. heißt in manchen Staaten das höchste Landeskollegium oder das Kollegium der Geheimen Räte. K. nennt man ferner ein Zimmer oder eine Abteilung für besonders wertvolle Gegenstände der Künste oder Wissenschaften, die, als Kabinettstücke,

[Bd. 6, Sp. 409]


nicht allgemeinen Sammlungen einverleibt werden, also im Gegensatz zu Galerien, Sälen (Gemäldegalerie, Bibliotheksaal etc.); hieraus erklären sich Ausdrücke wie Kabinettwein, Kabinettauslese etc. Namentlich heißt K. ein Zimmer, in dem eine Münzsammlung aufbewahrt wird (Münzkabinett); dann ein Buch, in dem eine Münzsammlung verzeichnet und beschrieben ist. Schwarzes K., s. Meyers Cabinet noir.
 
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Kabinettformat, Format für Photographien, etwas großer als das »Visitenkartenformat«, etwa 16 cm hoch und 11 cm breit.
 
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Kabinettkäfer, s. Meyers Speckkäfer.
 
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Kabinettmalerei, ein Zweig der Glasmalerei für profane Zwecke, der sich im 16. Jahrh. ausbildete; s. Meyers Glasmalerei, S. 6.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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