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Jurieu bis Juristenrecht (Bd. 6, Sp. 389)
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Artikelverweis Jurieu (spr. schürĭö), Pierre, reformierter Theolog, geb. 1637 in Mer (Loir-et-Cher), erwarb 1656 in Saumur die Magisterwürde, wurde danach Prediger in seiner Vaterstadt, 1674 in Sedan, flüchtete vor den Dragonaden nach Rotterdam und starb dort 1713. Als unermüdlicher Polemiker gegen Bossuet, Fénelon, Arnauld, wie auch gegen seine Glaubensgenossen Bayle (Weiteres s. d.), Basnage und Saurin verfaßte er zahlreiche Schriften; sein Hauptwerk ist die »Histoire des dogmes« (Amsterd. 170405). Vgl. Mégnin, Notice sur J., thèse (Straßb. 1854).
 
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Jurine, Ludwig, s. Jur.
 
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Jurisconsultus (Jureconsultus, lat., abgekürzt J. Ctus), Rechtsgelehrter.
 
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Jurisdiktion (lat. Jurisdictio), Meyers Gerichtsbarkeit (s. d. und Geistliche Gerichtsbarkeit).
 
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Jurisdiktionskonsulāt, s. Meyers Konsul.
 
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Jurisdiktionsnorm, österreichische, heißt das österreichische Gesetz vom 1. Aug. 1895 betreffend die Ausübung der Gerichtsbarkeit und die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte.
 
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Jurisich (spr. -itsch), Nikolaus, Verteidiger der Feu ung Güns gegen die Türken, spielte seit 1527 auf den kroatischen Landtagen eine hervorragende Rolle, begleitete 1530 den kaiserlichen Gesandten Lamberg nach Konstantinopel und schlug im Sommer 1532 den Ansturm Suleimans gegen das schwach befestigte Güns heldenmütig zurück. Ferdinand I. ernannte ihn zum Freiherrn von Güns. Er wurde 1538 Nachfolger Katzianers und starb um 1544.
 
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Jurisprudénz (lat.), s. Meyers Rechtswissenschaft.
 
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Juris quasi possessio (lat.), Rechtsbesitz; Besitz an Rechten, s. Meyers Besitz, S. 755.
 
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Jurist (mittellat. Jurista), Rechtsgelehrter, Rechtsbeflissener; juristisch, den Juristen oder der Jurisprudenz eigen, gemäß.
 
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Juristenrecht, dasjenige Recht, das sich unter dem Einflusse der wissenschaftlichen und richterlichen Tätigkeit der Juristen bildet. Es entsteht durch den Einfluß der Rechtslehre, d. h. der Arbeiten juristischer Schriftsteller, und der Rechtsprechung, d. h. der Urteile der Gerichtshöfe. Vgl. Recht.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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