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Jungmann bis Jungtürken (Bd. 6, Sp. 374 bis 375)
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Artikelverweis Jungmann, soviel wie Leichtmatrose, die Stufe zwischen Schiffsjunge und Matrose; s. Meyers Matrosen.
 
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Jungmann, Joseph Jakob, tschech. Sprachforscher, geb. 16. Juli 1773 zu Hudlitz in Böhmen, gest. 14. Nov. 1847 in Prag, studierte in Prag Philosophie und Rechte, wurde 1799 Lehrer am Gymnasium in Leitmeritz, 1815 am Altstädter Gymnasium in Prag, 1835 Präfekt des letztern und trat 1845 in den Ruhestand. Zu seinen ersten literarischen Arbeiten gehört eine Übersetzung von Miltons »Paradise lost« (»Ztracený ráj«, begonnen 1800, hrsg. 1811, 2. Aufl. 1843) und von Chateaubriands »Atala« (1805), beide für die Entwickelung der neuern tschechischen Literatursprache von Bedeutung. Alsdann gab er eine Poetik und Rhetorik in Verbindung mit einer Chrestomathie heraus (»Slovesnost«, Prag 1820; 3. Aufl. 1846). 1825 erschien von ihm eine »Geschichte der böhmischen Sprache und Literatur« (»Historie literatury i jazyka českého«, 2. Aufl. 1849), die zwar den wissenschaftlichen Anforderungen der Gegenwart nicht mehr ganz genügt, doch einen vollständigen, wissenschaftlich geordneten Katalog der gesamten Literatur Böhmens darbietet. 1821 gründete er mit J. Presl die erste tschechische wissenschaftliche Zeitschrift, den »Krok«, und 1830 entstand, vorzugsweise durch seine Bemühungen, die »Matice česká«, eine besondere, für die Literatur bestimmte Abteilung des 1818 ins Leben getretenen »Böhmischen Museums«. Sein Hauptwerk ist das mit andern gesammelte und von ihm ausgearbeitete, durch Gründlichkeit wie durch Vollständigkeit ausgezeichnete böhmisch-deutsche Wörterbuch (»Slovník jazyka českého«, Prag 183539, 5 Bde.), wodurch vor allem J. der Begründer der neuern tschechischen Sprache und Literatur wurde. Seine kleinern Schriften erschienen gesammelt u. d. T.: »Jungmanna sebrané drobnéspisy veršem i prosou« (Prag 1869 u. 1873, 2 Bde.; im Anschluß daran erschien 1873 als Bd. 3 das erwähnte »Ztracený ráj«). Jungmanns »Memoiren« (»Zápisky«) erschienen erst 1871 (im »Casopis Českého Musea«). 1878 wurde auf dem Franziskanerplatz in Prag seine Bronzestatue enthüllt und der Platz nach ihm benannt.
 
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Jungmaß, s. Meyers Altmaß.
 
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Jungstedt, Axel, schwed. Maler, geb. 17. März 1859 in Norrköping, bildete sich von 187883 auf der Kunstakademie in Stockholm und ging dann als Stipendiat zur Fortsetzung seiner Studien nach Paris, Rom und München. In die Heimat zurückgekehrt, machte er vorzugsweise das Leben der Arbeiter in Steinbrüchen, Gruben etc. zum Gegenstand seiner Darstellung. Seine in der Art der modernen Freilichtmalerei behandelten Hauptwerke aus diesem Gebiet sind: im Steinbruch (nach einem Motiv aus Unterwalden in der Schweiz, im Museum zu Stockholm), bei den Gruben von Dannemora (Museum in Christiania), Schleppnetzzieher (im Museum zu Gotenburg), Steinarbeiter (Museum in Kopenhagen) und Eisenbahnarbeiter. Er hat auch Genrebilder aus dem Familienleben und Bildnisse gemalt. Seit 1889 ist er Mitglied der Kunstakademie.
 
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Jüngstenrecht (Minorat, Juniorat; Gegensatz: Majorat, Vorrecht des Erstgebornen). Obwohl das Vorrecht der Erstgeburt eine alte und in den

[Bd. 6, Sp. 375]


meisten Ländern vorherrschende Institution ist, so finden sich doch in den meisten europäischen Ländern und sonst Spuren einer Bevorzugung des jüngsten Sohnes, wie in der Josephssage. So wird im Rigsmâl (Edda) der jüngste Sohn Jarls der erste König etc. Auch in England (wo es borough-english heißt), Deutschland, Rußland, der Tatarei finden sich Spuren eines Jüngstenrechts. Das französische Droit de juveigneurie gehört jedoch nicht hierher. Vgl. Liebrecht, Zur Volkskunde (Heilbr. 1879).
 
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Jüngster Reichsabschied, die Urkunde vom 17. Mai 1654, worin die Verhandlungsergebnisse des nach Regensburg berufenen Reichstags in altgewohnter Weise zusammengefaßt wurden. Da nach diesem kein Reichstag mehr verabschiedet worden ist, sondern bis zur Auflösung des Reiches 1806 der »immerwährende Reichstag« zu Regensburg versammelt war, so hat dieser Reichsabschied seinen bezeichnenden Namen (in der Literatur J R A abgekürzt) erhalten.
 
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Jüngstes Deutschland, s. Junges D., S. 369.
 
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Jüngstes Gericht (Jüngster Tag, Weltgericht), nach der Kirchenlehre das Gericht, das Christus am Ende der gegenwärtigen Welt über alle Menschen halten wird. Die bildende Kunst bemächtigte sich schon im 6. Jahrh. des Gegenstandes zunächst in byzantinischen Miniaturen und in plastischen Werken. Erst im Laufe des 13. und 14. Jahrh. entwickelten sich aus zerstreuten Elementen feste Typen der Darstellung, die seit dem 15. Jahrh. bis auf unsre Zeit im großen und ganzen unverändert geblieben sind. Es fehlt dabei auch nicht an humoristischen Zügen. Die bedeutsamsten Darstellungen des Jüngsten Gerichts aus dem 14., 15. und 16. Jahrh. sind die im Campo santo zu Pisa von einem unbekannten Meister, von Fiesole (Kaiser Friedrich-Museum in Berlin), Luca Signorelli (Dom in Orvieto), von Memling (in der Marienkirche zu Danzig) und das Meisterwerk Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle. Nächst letzterm sind nur noch die beiden Gemälde von Rubens in der Münchener Pinakothek und das Fresko von Cornelius in der Ludwigskirche zu München von Bedeutung. Die Anordnung ist gewöhnlich folgende: oben thront Christus als Weltrichter, zu seiner Rechten geleiten Engel die Seligen aus ihren Gräbern zum Himmel, während links die Sünder von Teufeln in die Hölle geschleppt werden. Vgl. Jessen, Die Darstellung des Weltgerichts bis auf Michelangelo (Berl. 1883); Voß, Das Jüngste Gericht in der bildenden Kunst des frühen Mittelalters (Leipz. 1884); Portig, Das Weltgericht in der bildenden Kunst (Heilbr. 1885).
 
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Jung-Stilling, s. Meyers Jung 2).
 
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Jungtschechen, politische Partei in Böhmen, die noch zur Zeit Palackys, bestimmter dann unter Riegers Führung der Tschechen aus den freisinnigern, der Verbindung mit dem Klerus und dem Feudaladel abgeneigten, in der nationalen Arbeiter- und Wahlrechtsfrage auf einem radikalern Standpunkt stehenden Elementen entstand und diesen Namen im Gegensatz zu den Alttschechen von der deutschen Journalistik erhielt. Bei den Landtagswahlen im Juli 1889 erlangten die J. bereits die Mehrheit über die Alttschechen. Den im Januar 1890 in Wien zwischen den Deutschen, den Feudalen und den Alttschechen vereinbarten »Böhmischen Ausgleich« verwarfen die J., die man nicht zugezogen hatte, und insbes. die Bestimmung desselben, welche die administrative Abgrenzung eines deutschen Sprachgebiets in Böhmen einräumte. So energisch war ihre Agitation, daß sie bei den Neuwahlen zum Reichsrat im März 1891 den Alttschechen in Böhmen alle Mandate abnahmen und 37 Mann stark ins Wiener Abgeordnetenhaus einzogen, wo ihre Zahl bis dahin verschwindend klein gewesen war. Hier stellten sie sich sofort in die entschiedenste Opposition und bewirkten, daß auch die Feudalen und Alttschechen das Ausgleichswerk im Stiche ließen. Ja, als der Justizminister Graf Schönborn 1892 ein deutsches Bezirksgericht in Weckelsdorf abgrenzte, erhoben sie gegen ihn im Reichsrate die Ministeranklage, und als die Regierung im Landtage von 1893 eine Vorlage zur Errichtung eines deutschen Kreisgerichts in Trautenau unterbreitete, verhinderten sie durch lärmenden Tumult und Störung der Stenographen die Verhandlungen so, daß der Landtag 17. Mai geschlossen werden mußte. Die heftige Agitation der J. zeitigte im Sommer 1893 Zustände in Prag, deren die Regierung nur durch die Anwendung von Ausnahmegesetzen Herr zu werden vermochte. Fortan standen die J. im Parlament in schroffer Opposition gegen die Regierung, und erst als das Ministerium Badeni im Oktober 1895 den Prager Ausnahmezustand aufhob, ergab sich für die J. eine neue Situation. Im April 1897 erschienen die den Tschechen günstigen Sprachenverordnungen; einer der Führer der J., Kramař, wurde Vizepräsident des Abgeordnetenhauses. Die von den Deutschen herbeigeführte Demission Badenis bedeutete allerdings einen schweren Schlag für die J. Immerhin gehörten sie auch noch unter dem Ministerium Thun, in dem sie durch Kaizl vertreten waren, zur Regierungspartei. Erst die Aufhebung der Sprachenverordnungen im Oktober 1899 drängte sie wieder zur Opposition und Obstruktion. Gleichwohl nahmen sie an den vom Minister Körber in der Folgezeit mehrfach unternommenen Verständigungsversuchen teil, die aber zu keinem Ergebnis führten, weil die Hauptforderungen der J.: nach Gewährung der innern tschechischen Amtssprache und einer zweiten tschechischen Universität (in Brünn oder Olmütz), auf den entschiedensten Widerstand der deutschen Parteien stießen. Bei den Neuwahlen in den Reichsrat 1901 erlitten die J. kleine Einbußen, indem von ihren frühern 61 Vertretern nur 53 wiedergewählt wurden, dagegen die tschechischen Agrarier sechs und die Radikalen vier Sitze gewannen. 1903 zeigte sich auch im Innern der Partei eine ernstere Krise, die aber vorläufig beigelegt erscheint. Den Sturz Körbers (im Dezember 1904) betrachteten die J. als einen Teilerfolg ihrer Politik.
 
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Jungtürken, Name für türkische Reformer, der auf dem Gebiete der Literatur aufgekommen und allmählich auf die Politik angewendet worden ist. Ihr Schöpfer ist Schinassi Meyers Efendi (s. d.), dessen reformatorisches Wirken dahin zielte, das Türkische vom Persischen und Arabischen unabhängig zu machen und als selbständige Sprache in die Literatur einzuführen. Schon in den von ihm begründeten Zeitschriften »Terdschüman-i-ahwal« (»Der Staat«, 1859) und »Tasswir Efkhiar« (1861) hat Schinassi außer poetischkritischen und literargeschichtlichen Abhandlungen auch staatswissenschaftliche und politische Aufsätze veröffentlicht; dies enge Band zwischen Literatur und Politik haben seine Schüler Kemâl Bey, Zia Pascha, Prinz Fazil Mustafa Pascha (s. diese Artikel) u. a. nur noch fester geknüpft, zumal da seit 1876 die politischen Verhältnisse dazu angetan schienen, die jungtürkischen Hoffnungen zu erfüllen. Kurz nach der Entthronung des Sultans Abdul Asis durch den Großwesir Mehemed Rüschdi Pascha Müterdschim, den Justizminister Midhat Pascha und den Exkriegsminister Husseïn Avni

[Bd. 6, Sp. 376]


Pascha (s. diese Artikel) veröffentlichte Midhat Pascha als Präsident des Staatsrats 1. Juni 1876 den Entwurf einer konstitutionellen Verfassung. Beim Zusammentritte der nach dem Abschluß des serbisch-türkischen Waffenstillstandes vom 31. Okt. 1876 durch England vorgeschlagenen Konstantinopeler Konferenz, die unter Wahrung der Integrität des Osmanenreichs für die slawischen Balkanprovinzen eine administrative Autonomie festsetzen sollte (s. Meyers Türkisches Reich, Meyers Geschichte), veranlaßte der am 22. Dez. 1876 an Stelle des unentschiedenern Mehemed Rüschdi zum Großwesir ernannte Midhat Pascha den Sultan Ab d ul Hamid II., seinem Reiche jene Verfassung zu oktroyieren, die (23. Dez. 1876 verkündet) die völlige Rechtsgleichheit aller Untertanen der Pforte ausrief und von der türkischen Regierung als Trumpf gegen die Ansprüche der Mächte zugunsten der Slawen geschickt ausgespielt wurde. Midhat Pascha erregte jedoch durch sein Selbstbewußtsein die Eifersucht des Sultans; und als er sich überdies zu unvorsichtigen Äußerungen über Günstlinge Abd ul Hamids fortreißen ließ, ward er 5. Febr. 1877 zur Verbannung verurteilt; sein Sekretär Wassif Efendi, sein im Februar 1902 in contumaciam zu lebenslänglicher Hast verurteilter Sohn Haidar und sein im September 1901 in contumaciam zum Tode verurteilter Enkel vertreten noch die politischen Anschauungen des reformeifrigen Großwesirs. An Midhats Stelle trat Meyers Edhem Pascha (s. d. 1). Die während des russisch-türkischen Krieges (s. Meyers Russisches Reich, Meyers Geschichte) einberufenen Kammern wurden durch den von wechselnden Günstlingen abhängigen Sultan 14. Febr. 1878 aufgelöst. Damit war der Traum einer osmanischen Verfassung zerstört; denn auch der ehrliche Versuch des vormaligen tunesischen Premierministers und 4. Dez. 1878 zum türkischen Großwesir ernannten Chaireddin Meyers Pascha (s. d.), den türkischen Staat im allgemeinen und sein Finanzwesen im besondern von Grund aus zu reformieren, war nur von kurzer Dauer: im Juli 1879 lehnte Abd ul Hamid den Reformplan Chaireddin Paschas ab, und dieser nahm seine Entlassung.
   Trotzdem hat sich die jungtürkische Partei nicht entmutigen lassen. Vor allem ist das Comité Ottoman d'Union et de Progrès bestrebt, durch Publizistik die Bewegung wach zu halten. Eine Zeitlang hat Murad Bey zu Kairo die Zeitschriften »Zemân« (»Die Zeit«) und »Mizân« (»Die Wage«) herausgegeben und leitet jetzt als Präsident des Comité Ottoman mit Ahmed Riza Bey, dem Herausgeber der in Paris erscheinenden revolutionären Zeitung »Meschweret« (»Die Beratung«), die halbmonatlich zu Genf in türkischer Sprache erscheinende Zeitung »Osmanli«; Ende Oktober wurde Abd-ullah Dschervet Bey, der Herausgeber des »Osmanli«, aus der Schweiz verwiesen. Daneben gibt das Comité Turco-Syrien in Paris die Zeitung »La jeune Turquie« heraus; sein Präsident ist der im September 1901 in contumaciam zum Tode verurteilte Mitarbeiter des »Journal des Débats«, Halil Ganem, ein syrischer Christ aus Beirut und einst Abgeordneter für Syrien im türkischen Parlament. Ferner verdienen genannt zu werden: Mahmud Dschelal eddin (genannt Damad) Pascha (gest. 18. Jan. 1903 in Brüssel), der 1899 mit seinen Söhnen Lutfulla (im November 1903 begnadigt) und Sabah eddîn geflüchtete Exjustizminister und Gemahl Senîhas, einer am 21. Nov. 1851 gebornen Schwester des Sultans Abd ul Hamid II., Ismail Kemâl Bey (Albaner, bis 1900 Mitglied des Staatsrats, im Februar 1902 in contumaciam zu lebenslänglicher Galeere verurteilt), Tewfik Ebusia, Kemâl Beys Freund und Verleger, der zu Konia in Verbannung lebt, und der im Februar 1902 ebenfalls verbannte Mehemed Fuad Pascha, vormals Generaladjutant des Sultans (s. Meyers Fuad Pascha 2). Mehr auf literarischem Gebiete tätig sind die J.: Ahmed Midhat, der sich in Romanen und Novellen besonders gegen die mohammedanische Eheschließung wendet, Muallim Nadschi, Sami Bey, Sezâjî, Mahmud Kemâl, Mustafa Reschid, Hussâm eddin und Mehmed Rifat; durch seine Kriegslieder hat der Stambuliner Schemsi Bey Aufsehen erregt.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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