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Junge Pfalz bis Jungfer (Bd. 6, Sp. 367 bis 369)
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Artikelverweis Junge Pfalz (Pfalz-Neuburg), s. Meyers Neuburg.
 
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Jünger, s. Meyers Meister.
 
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Jünger, Johann Friedrich, Lustspieldichter, geb. 15. Febr. 1756 in Leipzig, gest. 25. Febr. 1797 in Wien, widmete sich kurze Zeit dem Kaufmannsstand, sodann dem Studium der Rechte und der schönen Literatur. Er lebte in engem Verkehr mit dem Buchhändler Göschen, durch den er 1785 auch Schiller kennen lernte, noch einige Jahre in Leipzig, privatisierte sodann in Weimar und ging 1787 nach Wien, wo er 1789 zum Hoftheaterdichter ernannt, aber 1794 bei der Umgestaltung des Wiener Theaters entlassen wurde. Obschon J. keine große Erfindungsgabe besaß und namentlich Destouches, Molière und Marivaux in seinen Lustspielen nachahmte, so muß doch die Gewandtheit der Darstellung und die Natürlichkeit seines Dialogs anerkannt werden. Seine Lustspiele erschienen in drei Sammlungen: »Lustspiele« (Leipz. 178590, 5 Bde.), »Komisches Theater« (das. 1792 bis 1794, 3 Bde.) und »Theatralischer Nachlaß« (Regensb. 180304, 2 Bde.). Von geringerm Wert sind seine Romane und die »Gedichte« (Leipz. 1821).
 
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Jungermannĭa L., Lebermoosgattung aus der Ordnung der akrogynen Jungermanniinen (s. Meyers Moose), meist kleine, auf der Erde oder an Baumstämmen wachsende Moose mit kriechendem Stämmchen, das zwei Reihen ungeteilter oder gelappter Oberblätter und bisweilen auch eine Reihe kleinerer, anders gestalteter Unterblätter (Amphigastrien) trägt. Die Antheridien stehen in den Achseln von Hüllblättern (Perichätien), die häufig von den Stengelblättern nicht verschieden sind, während die Hüllblätter der Archegonien abweichend gestaltet sind. Die Archegonien werden von einer röhren-, ei- oder birnförmigen Hülle,

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dem Perianthium, umgeben, das an der Mündung gezahnt ist und später in 36 Lappen zerreißt. Aus der befruchteten Eizelle entwickelt sich ein Sporogonium, dessen mit vier Klappen aufspringende Sporenkapsel außer den Sporen Zellen mit schraubiger Wandverdickung (Elateren) enthält. Der Gattungsname J. wurde früher für mehrere hundert verschiedenartiger, über die ganze Erde verbreiteter Arten angewendet. Neuere Systematiker haben von der alten Gattung zahlreiche Arten abgetrennt, so daß J. als Gattungsname nur für ca. 50 bekannte Arten bestehen bleibt.
 
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Jungermannĭinen (Jungermannialen), Abteilung der Lebermoose (s. Meyers Moose).
 
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Junges Belgien, Name einer literarischen Schule. die in einer 1881 von Studenten in Löwen und Brüssel begründeten Zeitschrift: »La jeune Belgique«, ihre theoretisch-praktische Vertretung fand. An der Spitze ihres Programms stand der Satz, daß die Poesie, unbekümmert um die Interessen des Tages, nur um ihrer selbst willen da sei, und daß sie, ohne Rücksicht auf das Schöne, die Leidenschaft darstellen solle. Hauptvertreter der »Jeune Belgique« waren A. Bauwens, F. Mahutte, M. Waller, H. Maubel, V. Gille, J. Gilkin, G. Eekhoud, A. Giraud, F. Nautet. Vgl. Nautet, Histoire des lettres belges d'expression française, Bd. 1, S. 7077 (Brüss. 1892). Von 1895 an trennte sich ein Teil der jüngern Schriftsteller von der »Jeune Belgique«, weil sie zu streng an den Grundsätzen der französischen Parnassiens festhielt, und vertrat in »L'Art Moderne« eine freiere Richtung, die dem Symbolismus der Franzosen entspricht.
 
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Junges Deutschland (hierzu die Porträttafel Meyers »Hauptvertreter des Jungen Deutschland«), Bezeichnung einer literarischen Schule, die in den 30er Jahren des 19. Jahrh. bestimmend in den Gang der deutschen Literatur eingriff und als Rückschlag gegen die Romantik aufzufassen ist. Ihr Name fand allgemeine Verbreitung durch die dem »jungen Deutschland« gewidmete Vorrede von Wienbargs »Ästhetischen Feldzügen« (1834), doch war Wienbarg durch seinen Verleger J. Campe (Hoffmann u. Campe) zu dieser Widmung angeregt worden, und Campe verdankte das Schlagwort vielleicht K. Gutzkow, der es bereits im November 1833 in einem Brief an Cotta gebrauchte; es lag indessen gleichsam in der Luft; und wie es von Mazzinis »Jungem Europa« (s. Meyers Junges Europa) auch einen deutschen Zweigverein politischen Charakters unter dem Namen J. D. gab (der übrigens zu dem literarischen Jungen Deutschland gar keine Beziehung hatte), so lag es wohl manchem nahe, die jugendlich aufstrebende, den modernen Ideen huldigende Literatur auf denselben Namen zu taufen. Sanktioniert wurde dieser vollends durch das auf Grund von Menzels heftigen Angriffen gegen die Führer der Schule gerichtete Bundestagsverbot vom 10. Dez. 1835. Die charakteristischen Ziele des Jungen Deutschland lagen in einer eigentümlichen Verquickung literarischer und politischer Bestrebungen. Man wollte die Literatur wieder mit dem Leben verbinden, man wollte sie, die wirklichkeitsfremd in mondbeglänzten Zaubernächten geschwärmt und geschwelgt hatte, sich wieder stärken und erfrischen lassen durch die innigste Berührung mit dem aufstrebenden Geiste der Zeit. So bildete die neue Schule eine gesunde und berechtigte Reaktion gegen die romantische und zum Teil auch gegen die klassische Richtung der deutschen Literatur. Aber das beste Leben der Zeit war in der Restaurationsepoche geknebelt und niedergehalten durch das Metternichsche, alle deutschen Regierungen beherrschende Unterdrückungssystem, und daher wurden die national gesinnten Geister, die einem gesunden Fortschritt huldigten, samt und sonders in das Lager der Opposition getrieben. Die jungdeutschen Schriftsteller stellten sich, meist mit leidenschaftlichem Eifer, in den Dienst der modernen liberalen Ideen; sie huldigten der Tendenz; sie wollten nicht sowohl Kunstwerke von ästhetischem Werte schaffen, als vielmehr zum praktischen Handeln anregen, das stockende Leben der Zeit in Bewegung setzen und zu einer Umgestaltung der bestehenden Zustände anfeuern. Diese Tendenzschriftstellerei, diese Verquickung von Literatur und Politik, war ästhetisch von Übel, war eine bedauerliche Preisgebung der bisher so glänzend verteidigten Selbstherrlichkeit der Kunst; aber sie war vielleicht ein notwendiger Übergang zur tendenzfreien Poesie der Wirklichkeit, die dem Jungen Deutschland folgte. Die Romantik hatte abgewirtschaftet; es ging nicht länger so weiter. Das Gute der jungdeutschen Bewegung läßt sich daher erst ganz aus der ihr folgenden Literatur ermessen, die zum nicht geringen Teil durch die Werke derselben Männer (Gutzkow, Laube) ihre Signatur erhielt, die vorher Führer jener Bewegung gewesen waren. Aber an künstlerischen Leistungen von dauern dem Wert hat das Junge Deutschland selbst fast nichts zutage gefördert. Die Tendenzschriftstellerei erschöpfte sich in Darlegungen des Programms. Mit den Mitteln des Journalismus suchte man die neuen Ideen zu verbreiten, und daher ist es leicht verständlich, daß man durch Esprit, Witz (erst das Junge Deutschland brachte die jetzige Bedeutung dieses Wortes zu allgemeiner Anerkennung) und geistreiche Pointen die abstrakten Forderungen herauszuputzen und künstlerisch wirksam zu machen bestrebt war. Das Junge Deutschland hat erst das moderne Feuilleton in Deutschland geschaffen. Mit Unrecht hat man noch andre Bestrebungen als charakteristisch für die ganze Richtung hingestellt: nämlich die antinationale Liebäugelei mit Frankreich und die sogen. Emanzipation des Fleisches. Jene Hinwendung zu Frankreich erklärt sich zum größten Teil dadurch, daß Paris nach der Julirevolution in der Tat das Mekka des Liberalismus war, wohin die meisten, welche die modernen Ideen hochhielten, einmal wallfahrteten; die meisten Jungdeutschen waren, wie z. B. Gutzkow, echt nationale Männer, und Laubes sowie andrer mutiges Eintreten für das gewaltsam unterdrückte Polen lag in der Zeit. Die sogen. Emanzipation des Fleisches, die am ungeniertesten Heine zu Anfang der 1830er Jahre unter dem Einfluß des Saint-Simonismus verkündigte, gehörte keineswegs zu den Programmpunkten der ganzen Schule, deren meiste Vertreter sich vielmehr als tugendhafte Ehemänner bewährten. Vorbereitet wurde das Junge Deutschland bereits in den 1820er Jahren durch Börne und Heine. Namentlich die »Reisebilder« des letztern tragen schon überwiegend das Gepräge der neuen Schule. Aber zum vollen Durchbruch kam diese erst nach der Julirevolution. Ein Zusammenschluß der gleichstrebenden Genossen wurde jedoch erst 1834 angebahnt, als der ehrgeizige und überaus regsame junge Gutzkow die Führerschaft der neuen Schule zu gewinnen hoffte, deren Organ eine große »Deutsche Revue« (vgl. »Die Deutsche Revue von K. Gutzkow u. L. Wienbarg«, hrsg. von J. Dresch, Berl. 1904) werden sollte. Der bedeutendste Theoretiker des Jungen Deutschland war Ludolf Wienbarg, der Verfasser der geistvollen »Ästhetischen Feldzüge«, in denen die »schöne Tat« als das letzte Ziel poetischer Darstellung verfochten wird. Seine Begeisterung

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für Goethe wurde von Heine, Laube, bald auch von Gutzkow geteilt, und die Börne-Menzelschen Angriffe gegen den Meister fanden bald unbedingten Widerspruch unter den jungen Geistern. Mit Wärme erklärte sich Laube für das moderne Prinzip der Schule, und in ähnlicher Richtung betätigten sich Th. Mundt und G. Kühne, welch letzterer jedoch nur halb zum Jungen Deutschland gehört. Von Frauen zählt man meist Rahel Varnhagen, Bettina von Arnim und Charlotte Stieglitz zu dieser literarischen Gruppe hinzu, weil sie alle drei die jungdeutschen Geister beeinflußten und zum Teil mit ihnen in gleicher Richtung wirkten. Der Bestand des Jungen Deutschland als einigermaßen geschlossener Schule war von überaus kurzer Dauer: durch den Bundestagsbeschluß vom 10. Dez. 1835 wurden nicht nur alle bisherigen, sondern auch alle künftigen Werke der Schriftsteller dieser Gruppe verboten, und die Folge war, daß sich die meisten bald in andrer Richtung als zuvor betätigten, was ihnen in ästhetischer Hinsicht nicht zum Schaden gereichte. Überdies zerfielen sie bald untereinander und fochten bittere Fehden aus. Die Bildnisse der Hauptvertreter des Jungen Deutschland zeigt beifolgende Tafel. Vgl. J. Proelß, Das junge Deutschland (Stuttg. 1892; wertvoll durch reiches Material); G. Brandes, Das junge Deutschland (Leipz. 1891 u. ö.); Wehl, Das junge Deutschland (Hamb. 1886); L. Geiger, Das junge Deutschland und die preußische Zensur (Berl. 1900); H. Bloesch, Das junge Deutschland in seinen Beziehungen zu Frankreich (Bern 1903). Ungefähr 50 Jahre später kam eine dem Jungen Deutschland verwandte literarische Strömung zum Durchbruch, die aber keine politischen, sondern bloß ästhetische Motive und Ziele hatte. Der Ausdruck jüngstes Deutschland galt als Bezeichnung für jene Gruppe von Dichtern, die nach ausländischen, zumal französischen Mustern auf Grundlage der naturalistischen Ästhetik eine Verjüngung der in konventionellen Formen versunkenen Poesie anstrebten; auch das »jüngste Deutschland«, zu dessen Führern Otto Brahm, M. G. Conrad, die Brüder Hart, Arno Holz, Wilhelm Bölsche, Hermann Bahr u. a. als Kritiker, H. Sudermann und Gerhart Hauptmann als Dichter gehörten, sprach die Losung der »Moderne« aus, forderte eine Erfüllung der Kunst mit neuem Zeitinhalt, mit den Lehren der neuesten Naturwissenschaft und äußerte sich sehr feindlich über die ältern Vertreter der Poesie. Mit der allgemein durchdringenden Erkenntnis von der Unhaltbarkeit der naturalistischen Kunstlehren schwand auch die Macht dieser jüngstdeutschen Gruppe, die sich in ihre einzelnen Glieder auflöste. Hauptorgane dieser literarischen Schule waren die Zeitschriften: »Freie Bühne« (Berl. 1890 ff.; später »Neue deutsche Rundschau«; seit 1903 »Die neue Rundschau«) und »Die Gesellschaft« (Leipz. 1885 ff.).
 
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Junges Europa. Als 1831 und 1832 die Versuche, Mittelitalien in Aufstand zu versetzen, mißglückt waren, fanden sich Flüchtige verschiedener Nationen in der Schweiz zusammen, die durch gleiche Bestrebungen und gleiches Schicksal vereinigt wurden. So entstand der Bund des Jungen Europa, den Mazzini aus dem Jungen Italien, dem Jungen Polen und dem Jungen Deutschland schuf. Diese drei schon bestehenden Vereine (das Junge Italien war 1832 aus dem Bunde der Carbonari hervorgegangen) traten 15. April 1834 in einer Verbrüderungsakte zusammen, die, in deutscher, italienischer und polnischer Sprache geschrieben, »Freiheit, Gleichheit und Humanität« als Wahlspruch trug. Ein Zentralkomitee, aus Bevollmächtigten der drei Nationalausschüsse gebildet, war die gemeinsame Bundesbehörde. Alle Mitglieder sollten ein gemeinschaftliches Symbol erhalten, und jeder öffentliche Erlaß sollte durch eine gemeinschaftliche Devise kenntlich sein. Die Propaganda des so gestifteten Bundes schuf neue Vereinigungen unter den Republikanern Europas; so entstand ein Junges Frankreich, Junges Spanien, Junges Belgien. Die von Granier u. d. T.: »Le Proscrit« (»Der Geächtete«) herausgegebene Zeitschrift war das Organ des Jungen Europa. Der Bund wurde durch die 1836 verfügten Ausweisungen aus der Schweiz gelähmt, und das Band, das die nationalen Gruppen vereinigte, löste sich auf. Von jenen erlangte die italienische durch Mazzini besondere Bedeutung, der in Genf die Zeitschrift »La giovine Italia« (»Das junge Italien«) herausgab. Sie ward zwar in ganz Italien verbreitet und viel gelesen; indes die Verschwörungen und Empörungsversuche mißlangen sämtlich. Nach der Unterdrückung der Revolution von 1848 verlor die Verbindung ihre Bedeutung. Neben dem Jungen Italien entfaltete das Junge Deutschland eine große agitatorische Tätigkeit. Deutsche Flüchtlinge, Studenten, namentlich aber Handwerker gehörten ihm an. Seine Mitglieder waren außer in der Schweiz besonders in Frankreich und England verbreitet; nach den Schweizer Ausweisungen von 1836 verlegte das Junge Deutschland seinen Hauptsitz nach London, verlor aber allmählich seine Bedeutung. Um 1845 bildete sich in der Schweiz eine neue, kommunistische Vereinigung, die den alten Namen wieder aufnahm, und deren Genossen die Revolution von 1848 in Südwestdeutschland vorbereiten halfen. Das Bestreben, 1850 abermals eine ähnliche Vereinsorganisation auf dem Arbeiterkongreß in Murien zu schaffen, führte zu einer Untersuchung von seiten der schweizerischen Behörden und zur Ausweisung vieler Arbeiter und mehrerer Flüchtlinge. Das Junge Polen hatte sich nach 1836 zum Teil nach London geflüchtet, doch bestand es auch in Frankreich fort und wirkte unermüdet für die Herstellung der Unabhängigkeit und Freiheit Polens trotz vielfacher mißlungener Versuche. Andrer Art als diese Vereinigungen sind die der sogen. jung-russischen Partei, die mit den Meyers Nihilisten (s. d.) zusammenhängt, und die der sogen. Meyers Jungtürken (s. d.), die, vornehmlich aus im Abendland erzogenen Türken sich zusammensetzend, eine Reform der Zustände in der Türkei nach dem Vorbilde der abendländischen Kulturstaaten erstreben.
 
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Junges Italien, etc., s. Meyers Junges Europa.
 
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Jungfer, soviel wie Jungfrau (s. Meyers Jungfrauschaft); im Mittelalter eine Maschine in Frauengestalt (eiserne Jungfrau), die in Gefängnissen zur Folter und auch wohl zu geheimen Hinrichtungen diente und mit schneidenden Klingen versehen war, die, sobald ein Mensch zwischen sie gebracht wurde, zusammenschlugen. Auf solche Weise hingerichtet werden hieß: die J. küssen. Berühmt insonderheit ist die heute noch in Nürnberg auf der Burg in der Folterkammer vorhandene eiserne J.
 
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Jungfer (Hoyer), die Handramme der Straßenpflasterer.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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