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Julius Cäsar bis Jullien (Bd. 6, Sp. 364 bis 365)
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Artikelverweis Julius Cäsar, s. Meyers Cäsar.
 
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Julius Classĭcus, ein Häuptling der Trevirer, der anfangs im römischen Heer gegen die unter Civilis (s. d.) aufgestandenen Bataver diente, dann aber zu diesen übertrat. Er kämpfte längere Zeit gemeinschaftlich mit Civilis, wurde jedoch nach der Unterwerfung des letztern zur Rückkehr nach Gallien gezwungen.
 
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Julius Echter von Mespelbronn, Fürstbischof von Würzburg, geb. 18. März 1545 auf Schloß Mespelbronn im Spessart, gest. 13. Sept. 1619 in Würzburg, erwarb sich, schon früh für den geistlichen Stand bestimmt, auf deutschen und auswärtigen Universitäten eine gediegene wissenschaftliche Bildung, ward 1567 Domkapitular in Würzburg und 1573 auf Betreiben des Papstes und der Jesuiten Fürstbischof. Er ordnete die Verwaltung, gründete 1579 das berühmte Juliushospital in Würzburg und eröffnete 1582 die dortige Universität, an die er die Jesuiten berief. Nach dem Sieg der Gegenreformation im Erzstift Köln rottete J. den Protestantismus auch in seinem Land aus und reformierte, von den Jesuiten unterstützt, seine Kirche im Sinne des Trienter Konzils mit Konsequenz und Tatkraft in drei Jahren. Auch in weltlicher Beziehung unterdrückte er die Selbständigkeit der Stände, nahm an den Reichsangelegenheiten im Sinne der Gegenreformation hervorragenden Anteil und war eins der eifrigsten Mitglieder der Liga von 1609. Vgl. seine Lebensbeschreibung von Buchinger (Würzb. 1843).

[Bd. 6, Sp. 365]



 
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Julius Obsequens, s. Obsequens.
 
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Julius Valerĭus, Alexander Polemus, verfaßte um 300 n. Chr. eine lateinische Bearbeitung des griechischen Alexanderromans des Pseudo-Kallisthenes (s. Kallisthenes) in 3 Büchern (neueste Ausg. von Kübler, Leipz. 1888).
 
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Juliusburg, Stadt im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Öls, an der Staatsbahnlinie Öls-Gnesen, hat eine evangelische u. eine kath. Kirche u. (1900) 792 Einw. Dicht dabei das Dorf J., mit Schloß und 668 Einw.
 
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Juliushall, Solbad, s. Meyers Harzburg.
 
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Juliuslöser, braunschweig. Silbermünzen zu 10 (auch 5 und 25) Speziestalern seit 1574, von Herzog Julius zur Aufbewahrung als Notgroschen bestimmt.
 
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Juliusturm, der den deutschen Meyers Reichskriegsschatz (s. d.) verwahrende Turm der Zitadelle in Spandau.
 
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Jūlklapp, s. Julfest.
 
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Jullien (spr. schüljäng), Adolphe, franz. Musikschriftsteller, geb. 1. Juni 1845 in Paris, wurde auf dem Lycée Charlemagne gebildet und ist seit längerer Zeit als Mitarbeiter der »Revue et Gazette musicale«, des »Menestrel«, der »Chronique musicale« und Musikreferent verschiedener größerer Zeitungen tätig. Von seinen zahlreichen Schriften sind hervorzuheben: »La musique et les philosophes an XVIII. siècle« (1873); »Histoire du théâtre de Mme. Pompadour« (1874); »La comédie à la cour de Louis XVI« (1875); »Les spectateurs sur le théâtre« (1875); »Weber à Paris« (1877); »Airs variés: histoire, critique, biographie musicales et dramatiques« (1877); »La cour et l'opéra sous Louis XVI; Marie Antoinette et Sacchini etc.« (1878); »L'opéra secret an XVIII. siècle« (1880); »Histoire du costume an théâtreen France« (1880); »Goethe et la musique« (1880); »Hector Berlioz; la vie et le combat, les œuvres« (1881); »La comédie à la cour« (1883); »Paris dilettante an commencement du siècle« (1884); »Richard Wagner, sa vie et ses œuvres« (1886); »Hector Berlioz, sa vie et ses œuvres« (1888); »Musiciens d'aujourd'hui« (1891, neue Folge 1894); »Musique. Mélanges d'histoire et de critique« (1895).

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
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 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
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 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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