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Kammgrind bis Kämm-Maschine (Bd. 6, Sp. 520)
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Artikelverweis Kammgrind (weißer Kamm, Hühnergrind), Meyers Favus (s. d.) des Geflügels, der mit dem Favus der Sänger vielleicht nicht völlig identisch ist, tritt zunächst am Kamm auf, der sich mit weißem schimmelartigen Belage bedeckt, und breitet sich von da schließlich über den Körper aus. Die Tiere sterben unter Federausfall an Erschöpfung. Bepinseln mit 25proz. Formalin nach Entfernung der Borken.
 
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Kammhafer (Fahnenhafer), s. Meyers Hafer.
 
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Kammhöhe, die Meereshöhe eines horizontal ausgeebnet gedachten Gebirgskammes.
 
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Kammhörner (Pectinicornia), Gruppe der Meyers Blatthornkäfer (s. d.), charakterisiert durch die kammförmige, aus 36 zahnartig verlängerten getrennten Gliedern bestehende Fühlerkeule. Zu dieser Gruppe gehören die tropischen Passaliden und die Hirschkäfer mit unserm Lucanus cervus und einem der auffallendsten Käfer, Chiasognathus Grantii Steph. in Chile (s. Tafel Meyers »Käfer II«, Fig. 12).
 
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Kammhuhn, s. Meyers Huhn, S. 614.
 
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Kammin, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Stettin, auf einer Anhöhe, 4 km von der Ostsee, am Kamminschen Bodden, einem von der Dievenow durchflossenen Binnensee, und an der Staatsbahnlinie Wietstock-K., hat 4 evang. Kirchen, Synagoge, Domschule (1175 gegründet, jetzt Realschule), Lehrerseminar, ein adeliges Fräuleinstift, Amtsgericht, Sol- und Moorbad, Dampfmühlen, Eisengießerei, Dachsteinfabrik, Bierbrauerei, Schiffahrt, Fischerei und (1900) 5911 Einw. K. ist wendischen Ursprungs, wurde 1123 Hofstadt des Herzogs Wratislaw und 1188 Bischofssitz, indem um diese Zeit das 1140 zu Julin gestiftete Bistum vom Herzog Kasimir nach K. verlegt wurde. Es wurde unmittelbar dem päpstlichen Stuhl unterstellt. Der Ort K. erhielt 1274 Stadtrecht. Durch den Belgarder Vergleich (1304) geriet das Bistum in Abhängigkeit von Pommern. Nachdem 1536 der Bischof Erasmus Manteuffel v. Arnhausen sich der Reformation angeschlossen hatte, verwalteten seit 1556 pommersche Herzoge das Bistum, bis es 1648 als ein weltliches unmittelbares Reichsfürstentum an Kurbrandenburg fiel. Die ehemaligen Besitzungen des Bistums bilden gegenwärtig die Kreise Kolberg-Körlin, Köslin und Bublitz (bis 1872 zusammen den Kreis »Fürstentum«) im Regbez. Köslin. Vgl. Kücken, Geschichte der Stadt K. (Kammin 1885); Goerigk, Erasmus Manteuffel, der letzte katholische Bischof von Camin 15211544 (Braunsb. 1899). 2) S. Meyers Kamin (Stadt).
 
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Kammkies, Mineral, s. Markasit.
 
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Kammlage der Finger, s. Meyers Fechtkunst, S. 372.
 
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Kammlager (Drucklager), das kräftigste Lager der Schiffsschraubenwelle, das den Angriffspunkt für die Druckkraft der Schraube beim Vor- oder Rückwärtspressen des Schiffskörpers durch das Wasser bildet. Vgl. Lager.
 
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Kämmlinge s. Meyers Spinnen.
 
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Kämm-Maschine s. Meyers Spinnen.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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