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Kaluga bis Kalvarĭenberg (Bd. 6, Sp. 499)
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Artikelverweis Kaluga, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), am linken Ufer der Oka und an der Jatschenka gelegen, Knotenpunkt der Eisenbahnen Sysran-Wjasma und Moskau-Brjansk-Kiew, hat 37 griechisch-orthodoxe, 2 römisch-kath. Kirchen, 3 Klöster, viele industrielle Etablissements, besonders für Leder, Bastmatten, Öl, Talg und Wachslichte und Kalugaer Kuchen, eine Stadtbank, ein Theater, 2 Gymnasien, ein Seminar, eine Realschule und mit den beiden Sloboden Jamskaja und Podsawalja (1897) 49,728 Einw. K. wird schon 1389 erwähnt.
 
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Kalugyer (Kaluger) heißen die rumänischen (walachischen) Mönche und Nonnen in der griechischen Kirche. Ihre Klöster blühten vom 15.17. Jahrh. 1864 nahm die rumänische Regierung Klöster und Kirchengut in Besitz. In Ungarn, Kroatien und Slawonien gibt es zurzeit noch 30 solche Klöster, darunter 13 in der Fruska Gora (im kroatisch-slawon. Komitat Syrmien). Die Mönche befassen sich meist mit Viehzucht und Ackerbau, die Nonnen mit Handarbeiten. S. Meyers Kalogeros.
 
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Kalugyér (spr. káludsēr, Kaluger), Dorf im ungar. Komitat Bihar, unweit des Bergwerksortes Vaskóh, mit (1901) 989 rumänischen (griechisch-orient.) Einwohnern, bekannt durch die in der Nähe befindliche Schwefelquelle Izbuk (magyar. Dagadó Forras, »schwellende Quelle«), die während der Monate Dezember bis Juli alle 6 Stunden unter heftigem Brausen aus einer tiefen Felsenkluft 12 Minuten lang hervorquillt, zuerst ein inneres, dann ein äußeres Becken füllt und, nachdem sie einen Wasserfall gebildet, im Felsen wieder verschwindet.
 
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Kalumbīn, Kalumbowurzel, s. Meyers Jatrorrhiza.
 
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Kalumnĭant (lat.), Verleumder.
 
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Kalumnĭeneid, s. Meyers Gefährdeeid.
 
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Kalunda, s. Meyers Lunda.
 
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Kaluschin (poln. Kaluszyn), Stadt im russisch-poln. Gouv. Warschau, Kreis Nowo-Minsk, mit Fabrikation von Ol, Essig, Seife, Talglichten und Tales, dem schwarz und weiß gestreiften Wollenzeug, das die Juden zu ihren Gebetmänteln brauchen, und (1897) 7371 Einw., meist Juden.
 
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Kalusz (spr. kālusch), Stadt in Galizien, an der Lomnica (Zufluß des Dnjestr) und der Staatsbahnlinie Stryj-Stanislau, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein Denkmal Johann Sobieskis, Salzbergbau, ein Salzsudwerk, Kainitproduktion (100,000 metr. Ztr. Salz, 130,000 Ztr. Kainit), Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Gerberei, Handel mit Getreide, Holz und Vieh und (1900) 7829 polnische und ruthen. Einwohner (4322 Juden).
 
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Kalvarĭenberg (v. lat. calvaria, »Hirnschädel«), Schädelstätte an Hinrichtungsplätzen, besonders soviel wie Golgatha; daher in katholischen Ländern Hügel, die, mit Kreuzen, Statuen und Bildern (14 Stationen) bezeichnet, den Todesgang Christi veranschaulichen und als Wallfahrtsorte dienen.
 
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Kalvarĭenberg, ein Gipfel des Fränkischen Jura, s. Meyers Jura, deutscher, S. 384.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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