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Kalikat bis Kalinüsse (Bd. 6, Sp. 469 bis 470)
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Artikelverweis Kalikat (Calicut), Hauptstadt des Distrikts Malabar in der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, an der Südwestküste Vorderindiens, mit Madras und Negapatam durch Eisenbahn verbunden, hat eine anglikanische, lutherische u. kath. Mission mit Schulen. englische Besatzung, Irrenhaus, Krankenhäuser und (1901) 75,510 (zur Hälfte Hindu, ein Drittel Mohammedaner) Einw., die Bootbau und Toddybereitung betreiben und mit Kopra, Kokosfaser, Betelnüssen, Pfeffer, Tiek- und Sandelholz etc. handeln. Der Hafen ist stark versandet, doch wird an seiner Vertiefung gearbeitet. K., einst einer der nördlichen Punkte des drawidischen Tscherareichs, ist von allen indischen Häfen zuerst von Europäern berührt worden; 1486

[Bd. 6, Sp. 470]


landete hier der Portugiese Covilham, 20. Mai 1498 Vasco da Gama. Von den Portugiesen wiederholt zerstört, fiel es später in die Hände der Franzosen'; auch Dänemark erhob Ansprüche auf K. Die Briten errichteten die erste Faktorei 1616, besetzten aber erst 1790 den Ort, der ihnen nach dem Friedensschlusse 1792 zufiel.
 
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Kaliko (von der ostind. Hafenstadt Kalikat, woher die Ware zuerst eingeführt wurde; franz. Calicot), leinwandartig gewebte, dichtere Baumwollenstoffe, auch Druckperkal, in Frankreich Indiennes genannt; auch ein stark appretiertes und gekörntes Baumwollengewebe für Buchbinderzwecke mit 25 Ketten- und 25 Schußfäden auf 1 cm Kette und Schuß Nr. 26 englisch = 44 metrisch Bindung Leinwand. K. für Verbandzwecke, ein rohes und leichtes Baumwollengewebe mit 26 Fäden auf 1 cm Kette Nr. 40 und Schuß Nr. 30 englisch.
 
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Kalikutischer Hahn, soviel wie Truthahn.
 
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Kalilauge, s. Meyers Kaliumhydroxyd.
 
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Kalila wa-Dimna, Fabelsammlung, s. Meyers Arabische Literatur, S. 658.
 
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Kali majus, das Kraut von Salsola soda, s. Salsola.
 
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Kalina, Kolonie im preuß. Regbez. Oppeln, Landkreis Beuthen, hat (1900) 3615 Einw.
 
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Kalinka, Waleryan, poln. Geschichtsforscher, geb. 1826 in Krakau, gest. 16. Dez. 1886 in Lemberg, studierte in Krakau die Rechte, nahm am Aufstand von 1846 teil und flüchtete darauf nach Paris, wo er Sekretär des Fürsten Adam Czartoryiski wurde. 1863 unternahm er im Auftrage der polnischen Nationalregierung eine diplomatische Reise nach Italien und Schweden, widmete sich aber nach dem Scheitern des Aufstandes ausschließlich historischen Studien, als deren Frucht zunächst die Werke: »Von den internationalen Beziehungen Polens im 16. Jahrhundert« (Warsch. 1862) und »Die letzten Regierungsjahre Stanislaus Augusts« (Par. 186567, 2 Bde.) erschienen. Er trat in den polnischen Resurrektionistenorden ein und ging 1870 nach Galizien, wo er Vorsteher des ruthenischen Konvikts in Lemberg wurde. Er schrieb: »Die österreichische Politik in bezug auf die Verfassung vom 3. Mai« (1872). Sein unvollendetes Hauptwerk: »Der vierjährige polnische Reichstag 17881791« (1880, 2 Bde.; deutsch, Berl. 18961898, 2 Bde.) zeichnet sich durch glänzenden Stil und Unparteilichkeit aus, rief aber vielfache Entgegnungen hervor.
 
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Kalinken, s. Meyers Marderfelle.
 
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Kalinkenholz, s. Meyers Viburnum.
 
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Kalinüsse, s. Meyers Entada.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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