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Kaisersagen bis Kaiserswerth (Bd. 6, Sp. 437 bis 440)
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Artikelverweis Kaisersagen, Volkssagen, die auf verschiedene Kaiser Bezug nehmen (vgl. Bergentrückung), sich

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aber vornehmlich an die Persönlichkeit Friedrichs II. knüpfen. Die Kaisersage, deren Grundgedanke die Erinnerung eines goldenen Zeitalters durch einen mächtigen Monarchen ist, hat ihre Wurzeln in der schon in vorchristlicher Zeit wahrnehmbaren apokalyptischen Wertung des Weltimperiums. So wurde bereits das Weltimperium Alexanders d. Gr. von einzelnen jüdischen Kreisen in Beziehung gesetzt zu dem gewaltigen eschatologischen Bilde der Weltgeschichte, das Daniel entwirft. Bis in die byzantinische Zeit hinein galt seitdem der Mazedonier als der kommende oder wiederkommende große Kaiser der Endzeit. Dieser apokalyptische Charakter des griechischen Weltimperiums ging von diesem auf das römische über. Schon Augustus galt als der Erneuerer des goldenen Zeitalters. Eine vorchristliche jüdische Sibylle, die sich ursprünglich auf Alexander d. Gr. bezog, ward jetzt überarbeitet und in Beziehung gesetzt zu dem römischen und später (in immer neuen Überarbeitungen) zu dem römisch-deutschen Imperium. Eine solche Sibylle heftete sich mit besonderer Zähigkeit an die Persönlichkeit Friedrichs II., sowohl in Italien, wo die Joachimiten, die Anhänger Joachims von Floris (s. Meyers Ewiges Evangelium), in ihm den Hammer der Kirche erblickten, als auch in Deutschland, wo er als deren Reformator galt. Als Friedrich II., dessen Heerfahrt nach dem Heiligen Grab bereits mit orientalischen, später in die deutsche Kaisersage übergehenden Motiven aus den Sagen vom Perserkönig Johannes und vom dürren und wieder grünenden Baume geschmückt war, starb, ohne die Hoffnungen und Befürchtungen erfüllt zu haben, wollte man an seinen Tod nicht glauben. Sporadisch verbreitete sich das Gerücht, er sei in den Ätna gezogen. Dieses Gerücht vom Fortleben des Kaisers, das von den Joachimiten ausging, drang über die Alpen und fand in Deutschland Glauben. Jene somit auf die uralten Prophezeiungen der Sibylle zurückzuführende Vorstellung vom fortlebenden Kaiser assimilierte sich alsbald mythische Stoffe der deutschen Götter- und Heldensage. Mit dem Einzug des Kaisers in den Meyers Kyffhäuser (s. d.) ist die Entwickelung der Sage abgeschlossen. Das stetig wahrzunehmende Bestreben der Sage, alle fremden Stoffe zu nationalisieren, zeigt sich auch darin, daß, seit dem Volksbuche vom Jahre 1519 vom Kaiser Friedrich dem ersten des Namens, der dem deutschen Gemüt näherstehende Rotbart (s. Meyers Friedrich I., S. 115) an die Stelle des letzten Staufers trat. Diese Rotbartsage ist dann auch auf andre Kaiser und auf andre Örtlichkeiten, namentlich auf den Untersberg bei Salzburg, übertragen worden. Vgl. Häußner, Die deutsche Kaisersage (Programm, Bruchsal 1882); R. Schröder, Die deutsche Kaisersage (Heidelb. 1893); H. Grauert, Zur deutschen Kaisersage (im Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, Bd. 13, Münch. 1892); F. Kampers, Die deutsche Kaiseridee in Prophetie und Sage (das. 1896) und Alexander d. Gr. und die Idee des Weltimperiums (Freib. i. Br. 1901); Heidemann, Die deutsche Kaiseridee und Kaisersage im Mittelalter und die falschen Friedriche (Programm des Berliner Gymnasiums zum Grauen Kloster, Berl. 1898).
 
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Kaisersberg (Kaysersberg), Kantonsstadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, an der Weiß und der Eisenbahn Kolmar-Schnierlach, 245 m ü. M., hat eine alte kath. Kirche aus dem 11. Jahrh., Schloßruine, Amtsgericht, Oberförsterei, bedeutende Baumwollspinnerei und-Weberei, Holzstoffabrikation, Gerberei, Ziegelbrennerei, Säge- und Mahlmühlen, Weinbau, Weinhandel und (1900) 2662 meist kath. Einwohner. K. wurde von Friedrich II. gegründet und erhielt von König Adolf Stadtrecht. Nach K. ist der berühmte Kanzelredner Geiler von Meyers Kaisersberg (s. d.) benannt.
 
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Kaiserschnitt (Sectio caesarea, Lapara Hysterotomia), geburtshilfliche Operation, bei der nach Eröffnung der Bauchhöhle die Gebärmutter aufgeschnitten wird, um die Frucht durch die so geschaffene Wundöffnung zur Welt zu befördern. Seit den Zeiten der Römer besteht in den meisten Kulturstaaten die gesetzliche Vorschrift, im Falle des Ablebens einer Schwangern oder Gebärenden bei Lebensfähigkeit des Kindes Maßnahmen zu seiner Rettung zu treffen. Diese werden in den meisten Fällen in der Vornahme des Kaiserschnittes bestehen müssen. Freilich gelingt es nur selten, das Kind nach dem Tode der Mutter zu retten; denn da es im günstigsten Falle diese nur wenige Minuten überlebt, so kann nur bei schnellster Ausführung der Operation unmittelbar nach dem Ableben der Mutter auf ein lebendes Kind gerechnet werden. An der lebenden Mutter blieb der K. noch bis vor kurzer Zeit auf diejenigen Fälle beschränkt, in denen überhaupt keine andre Methode der Entbindung ausführbar war. Diese Vorsicht war durch die hohe Sterblichkeit der Mütter nach;dem K. geboten. Seitdem jedoch die Operationsresultate sich besonders durch die Vervollkommnung der Nahtmethode bedeutend gebessert haben, hat man das Gebiet dieser Operation immer weiter ausgedehnt. Zurzeit unterscheidet man den K. aus unbedingter und bedingter Indikation. Unbedingt angezeigt ist er, wenn die Geburtswege so eng sind, daß die Frucht auch in zerstückeltem Zustand auf dem natürlichen Wege nicht geboren werden kann, sei es, daß es sich dabei um hohe Grade von Beckenenge handelt oder um Geschwülste, welche die Geburtswege verlegen. Bedingt angezeigt ist der K. dagegen, wenn der Grad der Beckenenge die Geburt einer reisen Frucht auf dem natürlichen Wege zwar nicht in unversehrtem Zustande, wohl aber nach vorausgegangener Verkleinerung (s. Kraniotomie) zuläßt. Hier, wo der K. lediglich die Erhaltung des kindlichen Lebens bezweckt, darf er nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betreffenden Frau ausgeführt werden. Denn wenn auch durch die Fortschritte der modernen Chirurgie die Gefahren des Kaiserschnittes für das mütterliche Leben wesentlich verringert sind, so muß er doch noch mit Recht als die lebensgefährlichste von allen geburtshilflichen Operationen angesehen werden. Anderseits ist bereits eine ganze Anzahl von Fällen bekannt, wo der K. mehrmals an ein und derselben Person mit bestem Erfolg vorgenommen wurde. Die Operation wird in der Regel konservativ, d. h. mit Erhaltung der Gebärmutter (klassischer K.), ausgeführt. Nur in jenen Ausnahmefällen, wo der Zurücklassung dieses Organs im Körper gewichtige Gründe entgegenstehen (z. B. bei Osteomalacie, Geschwülsten oder Infektion der Gebärmutter), wird an die Entleerung der Gebärmutter die supravaginale Amputation derselben angeschlossen (Porro-Operation). Die Prognose für die Mutter hängt von der Asepsis und der exakten Ausführung der Naht der Gebärmutter ab. Je weniger Gelegenheit zur Infektion vor und während der Operation bestand, desto besser ist die Heilungsaussicht. Die Prognose für das Kind ist, wenn der K. an der Lebenden ausgeführt wird, eine durchaus günstige. Schon im Talmud wird der K. erwähnt, er wurde aber im Altertum nur an toten Müttern vorgenommen, was schon durch die Lex regia de mortuo

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inferendo von Numa Pompilius geboten war; erst seit dem 16. Jahrh. findet man Nachrichten vom K. an Lebendigen. Der Ausdruck K. (Übersetzung von sectio caesarea) kommt von caedo, »ich schneide aus«, wie Plinius erklärt (»Hist. nat.«, VII, 9). Die Römer nannten caesones die auf diese Art zur Welt Gebrachten, nachdem primus caesarum, also Cäsar (»der Herausgeschnittene«), auf diese Art zur Welt gebracht worden sein soll.
 
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Kaiserschwamm, s. Meyers Agaricus, S. 162.
 
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Kaiserslautern (Lautern), Bezirksstadt in der bayr. Rheinpfalz, an der Waldlauter, 236 m ü. M., hat 3 evang. Kirchen (darunter die Stiftskirche mit dem Unionsdenkmal), 2 kath. Kirchen (darunter die neue Marienkirche), eine Methodistenkirche, Synagoge, eine große Fruchthalle mit imposantem Festsaal, ein Bronzestandbild Bismarcks und (1900) 48,310 Einw., darunter 17,693 Katholiken und 741 Juden. Die Industrie ist bedeutend. K. besitzt eine Kammgarnspinnerei mit 119,000 Spindeln und 1650 Arbeitern, eine Baumwollspinnerei und-Weberei (Lampertsmühle) mit 1200, ein Eisenwerk für Heiz- und Brückenanlagen mit 620 Arbeitern, ein Eisen- und Stahlwerk, eine Nähmaschinenfabrik mit 1200 und eine Nähmaschinen- und Fahrradfabrik mit 700 Arbeitern, Fabrikation von Möbeln, Holzwaren, Maschinen, Schuhschäften, Schuhen, Zigarren, künstlichem Dünger, Kesseln, Beleuchtungskörpern, Verbandstoffen, Kassenschränken, Geschäftsbüchern, Metallkränzen und Blechblumen etc.; ferner eine Eisenbahnwerkstätte, Glockengießerei, Bierbrauerei, ein Elektrizitätswerk, Sandsteinbrüche, Sägewerke und Ziegelbrennerei. Den Handel unterstützen ein Bezirksgremium, eine Reichsbanknebenstelle, eine Filiale der Bayrischen Notenbank, der Rheinischen Kreditbank, der Pfälzer Bank und andre Bankinstitute. Mit drei Bahnhöfen ist die Stadt Knotenpunkt der Linien Neunkirchen-Worms, K.-Enkenbach und K.-Lauterecken der Pfälzischen Eisenbahn. An Unterrichts- und andern öffentlichen Anstalten befinden sich dort: ein Gymnasium, eine Kreisrealschule mit mechanischer Lehrwerkstätte, Industrieschule, Ackerbauschule, Baugewerkschule mit Gewerbemuseum, ein Schullehrerseminar mit Präparandenanstalt, ein reichdotiertes Hospital und ein Landeszuchthaus. Von Behörden haben in K. ihren Sitz: ein Landgericht, ein Hauptzollamt und 3 Forstämter; die städtischen Behörden zählen 27 Mitglieder. Zum Landgerichtsbezirk K. gehören die 9 Amtsgerichte zu K., Kirchheimbolanden, Kusel, Lauterecken, Obermoschel, Otterberg, Rockenhausen, Winnweiler und Wolfstein. Schon in karolingischer Zeit war K. ein Königshof. Seinen Namen empfing es, nachdem Kaiser Friedrich I. 1152 daselbst ein Schloß gebaut. Bereits 1252 erscheint K. als Reichsstadt und erhielt 1276 von Rudolf von Habsburg dieselben Rechte wie Speyer, verlor jedoch 1357 die Reichsunmittelbarkeit und kam, zunächst als Pfand, an die Pfalz. 1621 ward K. von den Spaniern, 1631 von den Schweden und 1635 von den Kaiserlichen erobert. Am 24. Juni 1713 nahmen es im Spanischen Erbfolgekrieg die Franzosen unter Dillon, wobei das Schloß Barbarossas (an der Stelle des jetzigen Zuchthauses) zerstört wurde. In der Schlacht 29. und 30. Nov. 1793 wurden die Franzosen unter Hoche von den Preußen unter dem Herzog von Braunschweig zurückgeschlagen; ebenso siegten diese unter Möllendorf 23. Mai und unter Hohenlohe-Ingelfingen 20. Sept. 1794. Im J. 1849 war K. der Mittelpunkt des pfälzischen Aufstandes. Vgl. Lehmann, Urkundliche Geschichte von K. (Kaisersl. 1853); Jost, Geschichte der Stadt K. (das. 1886); »Pirmasens und K., eine Erinnerung an das Jahr 1793« (Heft 16 der »Kriegsgeschichtlichen Einzelheiten«, Berl. 1894).
 
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Kaisersreuth, Stadt, s. Meyers Gmünd 1).
 
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Kaiserstandarte, s. Textbeilage zur Tafel Meyers »Deutsche Flaggen« 3) (Bd. 4).
 
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Kaiserstiel, s. Meyers Dachstuhl, S. 410.
 
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Kaiserstuhl, der Thronsessel des deutschen Kaisers Heinrich III., den dieser in der Pfalz zu Goslar benutzte. 1811 mit den Kunstschätzen des abgebrochenen Doms in Goslar versteigert, kam er später in den Besitz des Prinzen Karl von Preußen, nach dessen Tod (1883) er im Saal des Kaiserhauses in Goslar aufgestellt wurde. Rücken- und Seitenlehnen sind aus Bronzeguß, der Sitz von Sandstein (s. Abbildung). Am 21. März 1871 diente er Kaiser Wilhelm I. als Thronsessel bei der Eröffnung des ersten deutschen Reichstags.
 
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Kaiserstuhl, isoliertes vulkanisches Gebirge in Baden, in der oberrheinischen Tiefebene, bestehend aus Dolerit- und Basaltkegeln, die schöne Täler mit Äckern und Wiesen, Waldungen, Weinpflanzungen etc. umschließen. Der K. hat 37 km im Umfang und ist stark bevölkert. Auf dem höchsten Punkte, dem 559 m hohen Totenkopf oder eigentlichen K., soll Rudolf von Habsburg Gericht gehalten haben. Der Besuch des Kaiserstuhls wird durch die Kaiserstuhlbahn, die ihn auf drei Seiten umgibt, erleichtert. Von dem 194 m hohen Katharinenberg bei Endingen hat man eine schöne Aussicht. Vgl. Knop, Der K. im Breisgau, eine naturwissenschaftliche Studie (Leipz. 1892); Mündel, Der K. (Straßb. 1899).

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Kaiserswerth, Stadt im preuß. Regbez. und Landkreis Düsseldorf, am Rhein, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, letztere im romanischen Stil und mit einem kostbaren Schrein, in dem die Gebeine des Gründers der Stadt, des heil. Suitbertus, ruhen, eine neuerdings restaurierte Kaiserpfalzruine, eine berühmte evang. Diakonissenanstalt (1836 vom Pfarrer Fliedner gegründet, vgl. Diakonissen; Disselhoff, Das Diakonissenmutterhaus zu K. [neue Ausg. 1903]), verbunden mit Lehrerinnenseminar, Mädchenwaisenhaus, Irrenheilanstalt, Asyl und Magdalenenstift; ferner ein katholisches geistliches Emeritenhaus (ehemaliges Kapuzinerkloster), ein kath. Marienhospital, Seidenweberei, Preßspan-, Pappen- und Anilinfarbwarenfabriken, Ziegelbrennerei, Molkerei, Schifffahrt und (1900) 2538 meist kath. Einwohner. Pippin von Herstal schenkte die Insel, auf der die Stadt lag, um 710 dem Bischof Suitbert, der hier ein Benediktinerkloster errichtete. Neben dem Stift entstand die Stadt. 1062 ward der zwölfjährige König Heinrich IV. seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, durch den Erzbischof Anno von Köln in K. geraubt. Bei der Belagerung 1214 durch den Grafen Adolf V. von Berg ward der eine Rheinarm durch einen Damm abgeschnitten, so daß K. seitdem nicht mehr auf einer Insel liegt. K. war Reichsstadt, kam aber 1293 an das Erzstift Köln, 1336 als Pfand an Jülich, 1368 an Kurpfalz, 1399 an Kleve, durch Kauf 1424 an Kurköln, von dem es 1772 durch Einlösung des Pfandes das Herzogtum Jülich erwarb. K. wurde 1689 von den Brandenburgern belagert und 1702 von den Österreichern und Preußen unter dem Prinzen von Nassau-Saarbrücken genommen und zerstört.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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