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Kaiserkrone bis Kaiser Nikolaus II.-Gebirge (Bd. 6, Sp. 436 bis 437)
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Artikelverweis Kaiserkrone, römisch-deutsche, neue deutsche und österreichische, s. Meyers Krone, auch die Textbeilage zur Tafel Meyers »Deutscher Reichsadler und Kaiserwappen« (im 4. Bd.).
 
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Kaiserkrone, Pflanzengattung, s. Fritillaria.
 
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Kaiserkultus. Die Vergötterung der Herrscher kam zu den Griechen wie zu den Römern aus dem Orient. Schon Alexander d. Gr. wurde bei Lebzeiten und nach seinem Tode göttlich verehrt, unter seinen Nachfolgern besonders die Ptolemäer und die Seleukiden. In Rom wurde zuerst Cäsar nach seinem Tode durch Senatsbeschluß als Gott (divus Julius) erklärt. Divus war seitdem technischer Ausdruck für die auf Senatsbeschluß nach ihrem Ableben konsekrierten Kaiser, denen z. T. auch ihre Gattinnen (divae) und Angehörigen zugesellt wurden. Erfolgte die Konsekration gleich nach dem Tode, so war Symbol der Apotheose ein vom Scheiterhaufen auffliegender Adler; auf Münzen ist Abzeichen der divi die Strahlenkrone. Während von den ersten elf Kaisern nur vier konsekriert wurden (Augustus, Claudius, Vespasian, Titus), erscheinen seit Nero die Kaiser fast sämtlich in der Reihe der divi imperatores, die im staatlichen Kult neben den alten Staatsgöttern einen hervorragenden Platz bis Konstantin d. Gr. einnahmen, nach dem der Titel divus zwar fortbesteht, aber ohne alle sakrale Bedeutung. Göttliche Verehrung des lebenden Kaisers fand vielfach in den Provinzen,

[Bd. 6, Sp. 437]


Munizipien und durch Private statt; im Staatskult zwar direkt nur die des Genius Augusti, doch indirekt auch durch Verbindung seiner Person mit andern Kulten, durch Verehrung der Personifikationen seiner Tugenden (z. B. Virtus, Clementia, Justitia, Pietas Augusta) u. a. Den staatlichen Kaiserkult versahen vier Kollegien (sodalitates). Über den Munizipalkult s. Meyers Augustales. Vgl. Beurlier, Le culte impérial, son histoire et son organisation (Par. 1891).
 
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Kaiserliche Hoheit, s. Meyers Hoheit.
 
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Kaiserlicher Rat, Behörde im Reichsland Elsaß-Lothringen. Er besteht aus zehn durch kaiserliche Verordnung ernannten Mitgliedern des Ministeriums unter Vorsitz eines besondern Präsidenten. Er entscheidet über Beschwerden gegen Entscheidungen der Bezirksräte in streitigen Sachen und in einer Anzahl andrer einzelner Fälle. Eine Erweiterung seiner Zuständigkeit kann durch den Kaiser erfolgen (Elsaß-Lothringisches Landesgesetz vom 13. Juni 1898). An der Entscheidung müssen mindestens fünf Mitglieder, einschließlich des Vorsitzenden, Anteil nehmen. Der Titel k. R. wurde auch im alten Deutschen Reich und wird in Österreich als Auszeichnung verliehen.
 
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Kaiserliche Städte, soviel wie Reichsstädte.
 
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Kaiserling (Kaiserschwamm), s. Meyers Agaricus, S. 162.
 
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Kaisermanöver, in Deutschland alljährlich vor dem Kaiser mit zwei oder mehr Armeekorps abgehaltene Manöver. Einberufungen aus dem Beurlaubtenstand ergänzen die Truppenteile und dienen zur Formierung besonderer Truppenkörper. Alljährlich erscheinen Berichte über die K.
 
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Kaisermehl, das aus den innern Teilen des Getreidekorns erhaltene Mehl; s. Mühlen.
 
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Kaisermünzen nennt man vorzugsweise die unter den römischen Kaisern (Augusti) geprägten Münzen. Man läßt sie mit Julius Cäsar beginnen, dem ersten Römer, der das Recht erhielt, sein Bild auf die Münzen zu setzen (s. Tafel Meyers »Münzen II«, Fig. 1). Seinem Beispiel folgten die Triumvirn Antonius (Tafel II, Fig. 4), Oktavian und Lepidus; Brutus, der Mörder Cäsars, als Prokonsul von Mazedonien, Sextus Pompejus und des Antonius Bruder und Sohn. Die eigentliche Reihe der K. beginnt erst mit Augustus, der um 16 v. Chr. die Münzprägung in Gold und Silber für sich in Anspruch nahm und dem Senat die Prägung der Kupfermünzen überließ, die ihm erst von Aurelian (270276 n. Chr.) entzogen wurde. Das Gepräge dieser Münzen enthält meist den Kopf des Kaisers oder eines Prinzen (Caesar, später nobilissimus Caesar) oder einer kaiserlichen Frau (Augusta, später und selten nobilissima femina) und verschiedene, oft figurenreiche Darstellungen auf der Rückseite. Die häufigsten Münzsorten sind der Aureus (auch Golddenar genannt, Tafel II, Fig. 5, 7, 9, 12 und 14), der Silberdenar und die vom Senat geprägten Kupfermünzen von verschiedener Größe. Seltener sind große Medaillons in Gold, Silber und Kupfer, die jedoch keinen Münzwert besaßen, sondern nur als Schaumünzen galten, und Silberquinare. Alle Wertbestimmungen der Kupfermünzen sind zweifelhaft. Die Silbermünze, zuerst rein ausgeprägt, verschlechterte sich allmählich. Aber erst Konstantin und seine Nachfolger machte den Münzwirren ein Ende. Diokletian stellte den reinen Silberdenar wieder her. An die Münzen der römischen, mit Romulus Augustus endenden Kaiser schließen sich die der byzantinischen Kaiser an. Der Kunstwert der K. ist oft sehr bedeutend, namentlich der aus der ersten Zeit und der Bronzemedaillons Hadrians und der Antonine. Seit Konstantin d. Gr. sind Köpfe und Figuren flach, roh und geistlos. Historisch sind die K. sehr wichtig, besonders durch ihre Angaben der Konsulate und Tribunate der Kaiser (letztere unsern Jahreszahlen entsprechend), die aber seit Gallienus ungenau sind und allmählich ganz aufhören. Auch viele interessante Darstellungen von Gebäuden, Aufzügen, militärischen Exerzitien, Trachten etc. verdanken wir den K. Vgl. Eckhel, Doctrina numorum veterum, Bd. 68 (Wien 179698); Cohen, Description historique des monnaies frappées sous l'empire (2. Aufl., Par. 188086, 6 Bde.); Imhoof-Blumer, Porträtköpfe auf römischen Münzen (2. Ausg., Leipz. 1892).
 
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Kaiser Nikolaus II.-Gebirge, wird nach den Forschungen von Bulatowitsch (1896 und 1898) ein Gebirgsrücken in Äquatorialafrika genannt, der zwischen 6 und 81/2° nördl. Br. und am 36.° östl. L. die Wasserscheide zwischen Sobat und Omo (zum Rudolfsee) bildet. Im Mittel absolut 20001a hoch, erhebt sich das aus Gneis, Granit und Sandstein aufgebaute Gebirge 10001500 m über seine Umgebung.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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