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Kai bis Kailâsa (Bd. 6, Sp. 430)
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Artikelverweis Kai (niederdeutsch Kaje, holländ. Kaai, franz. Quai), Mauer (Kaimauer) oder Steindamm an Fluß- oder Meeresufern, so hoch, daß sie beim höchsten Wasserstand nicht überschwemmt werden. Sie dienen zum Schutz des Ufers gegen den Andrang der Wellen sowie als Ein- und Ausladeplatz für die Schiffe. Damit bei jedem Wasserstand Boote anlegen können, sind Treppen vorhanden. Eingemauerte Ringe oder an den Kaien eingerammte Pfähle (Dukdalben, s. d.) dienen zur Befestigung der Schiffe. K. heißt auch das ganze, so ausgestattete Ufer, auch die längs des Ufers befindliche Straße; in Häfen auch der Ladeplatz für Schiffsgüter, wofür die Kaigebühr zu zahlen ist. Bollwerk (richtiger Bohlwerk) heißt der Kai, wenn die Uferseite mit Planken verkleidet ist.
 
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Kai, Fluß in Südafrika, s. Meyers Kei.
 
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Kaibel, Georg. Philolog, geb. 30. Okt. 1849 in Lübeck, gest. 12. Okt. 1901 in Göttingen, studierte in Göttingen und Bonn, war dann Gymnasiallehrer in Berlin und wurde 1879 Professor an der Universität Breslau, später in Rostock, Greifswald und Straßburg, 1897 in Göttingen. Seine Hauptwerke sind. »Epigrammata graeca ex lapidibus collecta« (Berl. 1878); »Inscriptiones Graecae Siciliae et Italiae« (das. 1890); »Text und Stil der Ἀηναων πολτεα des Aristoteles« (das. 1893); »Die Prolegomena περὶ κωμδας« (das. 1898); »Comicorum graecorum fragmenta« (das. 1899 ff.); ferner Ausgaben des Athenäus (Leipz. 188790, 3 Bde.), von Galenos' »Protrepticus« (Berl. 1894), Sophokles' »Elektra« (Leipz. 1896).
 
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Kaïd (arab.), Stammeshäuptling in Nordafrika.
 
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Kaien (holländ.), die Rahen aus der wagerechten in die senkrechte Lage kippen.
 
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Kaieteur, Wasserfall des Rio Potaro, eines linken Nebenflusses des Essequibo in Britisch-Guayana, 251 m hoch und 113 m breit, er gibt 600 cbm in der Sekunde.
 
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Kaiföng, Hauptstadt der chines. Provinz Honan, 15 km vom rechten Ufer des Hwangho, mit 6 Moscheen, Sitz des Gouverneurs und eines Beamten (Tautai) für Salz- und Getreideangelegenheiten, 150,000 Einw., worunter die einzige Judengemeinde in China, meist Goldschmiede und Wechsler. Der Hwangho ist hier 600 m breit und 1 m tief. K. war unter dem Namen Tungking (»östliche Hauptstadt«) 9601125 Residenz der Sungkaiser.
 
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Kaïk, s. Meyers Kajik.
 
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Kaiki, japan. Seidengewebe (in Europa als Waschseide bekannt) aus abgekochter und meist gefärbter Rohseide hergestellt, nur selten mit glatter Bindungsart gewebt.
 
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Kailas, Gebirge, s. Meyers Gangri.
 
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Kailâsa, Tempel, s. Ellora und Meyers Höhlentempel.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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