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Kagalnik bis Kahau (Bd. 6, Sp. 426 bis 427)
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Artikelverweis Kagalnik, 1) Kosaken-Staniza im Donischen Gebiet (Rußland), an einer Bucht des Asowschen Meeres, mit Getreidehandel und Fischfang und ca. 5000 Einw. 2) Fluß, s. Meyers Kogilnik.
 
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Kaga-Porzellan, modernes japanisches, in der Provinz Kaga verfertigtes, meist mit Not und Gold dekoriertes Porzellan.
 
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Kagera, Fluß im nordwestlichen Deutsch-Ostafrika. der als Rukarara und Mhogo am Nordabhang der 1970 m hohen Missosi ya Mwesi, etwa unter 2°45' südl. Br., entspringt; er durchfließt als Nyawarongo in einem weit nach N. ausholenden Bogen Ruanda, wendet sich dann nach SO. und in Bugusi nach O. und nimmt auf dieser Strecke von rechts den Meyers Akanjaru (s. d.) und Ruvuvu, die beide etwas südlich von ihm entspringen, auf. Unter 30°40' östl. L. schlägt er eine nördliche Richtung ein, die er bis nahe an die Nordgrenze Deutsch-Ostafrikas beibehält. Er bildet auf dieser Strecke die Grenze zwischen Ruanda und Karagwe und durchzieht dann ein breites, sumpfiges Tal, wobei ihm die Abflüsse mehrerer Seen und Sümpfe (Ihemasee, Sangwesumpf, Ruanyanasee) zugehen, bildet an der deutschen Grenze einen großen, nach S. gerichteten Bogen und ergießt sich nach vielen Windungen auf britischem Gebiet unter 0°55' südl. Br. in breiter Mündung zwischen mehreren Inseln in den Victoria Niansa. Der K. wurde 1862 von Speke entdeckt, 1876 von Stanley weiter erforscht und Alexandra-Nil genannt; 1893 gelangte Baumann, später Ramsay und 1898 Kandt zu seinen Quellen. Seine dem See zugeführte Wassermasse (er ist an der Mündung 100 m breit, 25 m tief und hat ein Volumen

[Bd. 6, Sp. 427]


von 7650 cbm in der Sekunde) berechtigen dazu, den K. als den Quellfluß des Nils anzusehen. Vgl. Fitzner, Der Kagera-Nil (Berl. 1899).
 
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Kago (spr. kango), japan. Sänfte zum Befördern von Personen, wird von zwei Männern getragen.
 
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Kagoschima, Hauptort eines Ken der japan. Provinz Satsuma auf der Insel Kiusiu, an der Nordwestküste der schönen, tief eindringenden Bai von K., Sitz eines Gerichtshofs, mit Fabriken für weltberühmte Fayence und Waffen, Baumwollspinnerei und (1898) 53,481 Einw. K. war früher Residenz des mächtigen Daimyo von Satsuma und wurde 1864 durch Beschießung seitens der englischen Flotte fast ganz zerstört.
 
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Kagu (Rhinochetus jubatus Verreaux), einzige Art aus der Familie der Kagus (Rhinochetidae) und der Ordnung der Watvögel, 65 cm lang, gedrungen gebaut, mit mäßig langem, geradem Schnabel, an beiden Seiten des letztern mit einer tiefen Furche, in der sich das Nasenloch durch eine Hornröhre öffnet, dickem Lauf, der länger als die Mittelzehe ist, gespaltenen Vorderzehen, hoch eingelenkten, kurzen Hinterzehen und am Hinterkopf mit langen, zerschlissenen Federn. Er ist grau, unterseits hell rostbraun, auf den Flügeln mit schwarzen und weißen, schwarz marmorierten Querbinden, der kurze, abgerundete Schwanz ist am Grunde grau, an der Spitze rotbraun. Der K. bewohnt Neukaledonien, führt nächtliche Lebensweise und nährt sich besonders von Schnecken und Würmern.
 
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Kaguang, s. Meyers Pelzflatterer.
 
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Kagul, Stadt, s. Meyers Kahul.
 
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Kagysman, Hauptort des gleichnamigen Bezirks (4481 qkm und [1897] 59,230 Einw.) der Provinz Kars im russ. Generalgouv. Kaukasien, 50 km südlich von Kars, rechts am Araxes, Sitz eines Brigadestabsquartiers der Grenzwache, hat Obstbau und (1897) 3435 Einw. In der Nähe große Steinsalzlager (Jahresproduktion 5,5 Mill. kg).
 
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Kahal (Kehilla, hebr., »Versammlung«), die jüdische Religionsgemeinde, s. Meyers Kagal.
 
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Kahau, s. Meyers Nasenaffe.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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