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Kadolzburg bis Kaduzieren (Bd. 6, Sp. 416)
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Artikelverweis Kadolzburg, Flecken im bayr. Regbez. Mittelfranken, Bezirksamt Fürth, am Farrnbach und der Eisenbahn Fürth-K., hat eine evang. Kirche, ein altes Hohenzollernschloß, Amtsgericht, Forstamt, bedeutende Obstbaumzucht, Sandsteinbrüche und (1900) 1494 Einw. Das Schloß K., meist in spätgotischem und Renaissancestil, war seit 1260 Residenz der Burggrafen von Nürnberg, von 1398 bis zum Ausgang des Mittelalters Sitz der Ansbacher Linie. Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg baute es völlig um, sein Sohn Johann der Alchimist richtete sich im Torturm ein Laboratorium ein. Später war das Schloß Sitz eines markgräflichen Oberamts.
 
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Kadom, Stadt im russ. Gouv. Tambow, Kreis Temnikow, an der Mokscha, mit 4 Kirchen und (1897) 6361 Einw. In der Nähe das Sarowsche Kloster auf einem höhlenreichen Berg, mit der Klause und dem wundertätigen Brunnen des 1903 heilig gesprochenen Wundertäters Seraphim.
 
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Kadouf, s. Meyers Schwingbaum.
 
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Kadre, s. Meyers Cadre.
 
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Kadrieren (franz., bisweilen auch quadrieren), übereinstimmen mit etwas, auf oder zu etwas passen.
 
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Kadschaga (Galam), frühere Bezeichnung der seit 1858 französischen Landschaft um Bakel, am linken Senegalufer, zerfiel in das westlichere Guoy und das östlichere Kaméra, wird von Soninke bewohnt.
 
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Kadschar, Name der jetzt regierenden Dynastie in Persien, nach einem turko-tatarischen Stamm genannt, der während des Einfalls der Mongolen in Iran, den Fahnen Dschengis-Chans folgend, aus dem nordöstlichen Zentralasien auszog und in dem an den Nordrand Irans grenzenden Steppenland sich eine neue Heimat gründete. Nach dem Untergang der Sefewiden und Afscharen traten die Kadscharen als Thronprätendenten auf, aber erst dem grausamen und kühnen Aga Mehemmed, der 1786 in Teheran offiziell den Schahtitel angenommen hatte, gelang es durch Überwindung des letzten Zend, des heldenhaften und ritterlichen Lutf Ali Chan, 1794 die Herrschaft Persiens dauernd zu erringen (Weiteres s. Persien).
 
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Kadu, niederländ. Residentschaft auf Java, s. Meyers Kedu.
 
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Kaduk (kadück, franz. caduc, lat. cadūcus), hinfällig, gebrechlich, altersschwach.
 
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Kadúrker (Cadurci), gallisches Volk in Aquitanien, im jetzigen Quercy, mit den Städten Divona (Cadurcum, Cahors), Varadetum (Varaire) etc., berühmt durch Leinwand, gewirkte Arbeiten, Polster etc. Nach der Einnahme der Festung Uxellodunum und Besiegung ihres Anführers Lucterius 53 v. Chr. unterwarfen sich die K. Cäsar.
 
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Kaduzieren (neulat.), etwas für hinfällig (lat. cadūcus, franz. caduc), ungültig erklären. Als kaduzierte Güter (Kaduzitäten, Bona caduca) bezeichnete man im Mittelalter Grundstücke, die wegen Erblosigkeit oder Felonie an den Herrn zurückfielen. Heute gebraucht man obigen, von der Rechtssprache übrigens nicht adoptierten Ausdruck, wenn auf Aktien ausgeschriebene Einzahlungen nicht geleistet und infolgedessen die Aktien für ungültig erklärt werden. »Kaduzitäten« nennt man auch verloren gegangene oder zu gebende ausgeliehene Kapitalien oder Ausstände. Sonst ist Kaduzierung auch soviel wie Niederschlagung von uneinbringlichen Außenständen, Steuern, Sporteln etc.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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