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Kabitai bis Kabūse (Bd. 6, Sp. 409)
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Artikelverweis Kabitai (Kapitay), afrikan. Landschaft, s. Meyers Koba.
 
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Kabliau, s. Meyers Kabeljau.
 
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Kabola-Voljana, Bad in Ungarn, s. Meyers Gyertyánliget.
 
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Kabomboideen (Cabomboideae), s. Meyers Nymphäazeen.
 
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Kabotage (franz. cabotage, spr. -āsch', v. span. cabo. Kap, also eigentlich: das Fahren von Kap zu Kap; engl. Coasting trade), Küstenschiffahrt, insbes. Meyers Küstenfrachtfahrt (s. d.).
 
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Kabra, Stadt im Sudân, s. Meyers Kabara.
 
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Kabri (Kabrit, Gabelbock), s. Meyers Antilopen, S. 578.
 
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Kabriolett (franz. Diminutiv von cabriole, »Ziegensprung«), leicht gebauter, zweiräderiger, einspänniger, meist mit Verdeck versehener Gabelwagen. Bei Postkutschen heißt K. die vordere kleinere, meist nach vorn offene Abteilung mit nur einer Reihe Sitzen.
 
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Kabul, Fluß im östlichen Afghanistan, entspringt unter 34°21' nördl. Br., 2511 m ü. M. am Ostabhang der Paginankette bei dem Surch Sangpaß, fließt in östlicher Richtung, einen großen Bogen nach S. bildend, an der Stadt K. vorüber, wird durch zahlreiche Zuflüsse (Logar, Pandjschar, Alischang, Kunar, der im Lande selbst als Hauptstrom gilt, und Swat) verstärkt, tritt nordöstlich vom Chaiberpaß auf britisches Gebiet und mündet, etwa 500 km lang, oberhalb Attok in den Indus. Das Gefäll ist außerordentlich stark; bei Kabul liegt der K. 1917, bei Dschelâlabad 584 und bei Peschawar 325 m ü. M. Von Dschelâlabad trägt er neben Flößen aus aufgeblasenen Ziegenfellen auch Schiffe von 50 Ton.
 
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Kabul, Hauptstadt von Afghanistan, zugleich der gleichnamigen Provinz (Kabulistan), die in vier Kreisen: Dschelâlabad, Ghasni, K. und Kuram, 900,000 Einw. zählt, am mehrfach überbrückten Flusse K., 1760 m ü. M., am Westende einer weiten Ebene. Die Stadt besteht aus der Zitadelle, dem Bala Hissar, einer Stadt für sich mit dem Palaste des Emirs (mit drei Türmen mit vergoldeten Kuppeln und großem Säulensaal), Regierungsgebäuden, großen Gärten, einem Basar, der unansehnlichen alten Stadt, die durch Mauern mit Toren in verschiedene Viertel geteilt ist, und weiten Vorstädten und hat etwa 60,000 Einw., darunter 12,000 Türken und Perser, die Nadir Schah hierher führte, außerdem Armenier und Juden. Die stattliche Festung wird durch benachbarte Höhen beherrscht, die Wälle der Stadt sind längst gefallen. Die gewerbliche Tätigkeit ist unbedeutend, der Verkehr durch Kreuzung wichtiger Handelsstraßen lebhaft entwickelt; die Basare ziehen sich fast eine halbe Stunde hin. Der Handel mit Britisch-Indien, durch hohe Zölle beeinträchtigt, nimmt stetig ab und betrug 1901 in der Ausfuhr (Obst. Asa foetida, Ghi, Getreide, Pferde) 1,875,500, in der Einfuhr (Baumwollwaren, Indigo, Zucker, Tee) 2,990,510 Rupien. K. ist eine sehr alte Stadt und schon durch den Zug Alexanders d. Gr. bekannt geworden. Baber, der hier begraben liegt, machte es 1505 zu seiner Hauptstadt; doch hat die Stadt diesen Rang erst seit dem Ende des 18. Jahrh. endgültig behauptet. In den Kämpfen mit England hat K. wiederholt eine hervorragende Rolle gespielt; bei der Eroberung durch die Engländer 1842 wurde fast die ganze Stadt zerstört; ein Erdbeben 14. Okt. 1874 vernichtete gegen 1000 Häuser. 1879 und 1893 erzwangen die Engländer die Aufnahme eines britischen Reff deuten in K. (vgl. Afghanistan, S. 132), und Ende November 1904 brach eine britische Abordnung unter L. Dane, dem indischen Sekretär des Auswärtigen, nach K. auf, um Meyers Habib Ullah (s. d.), den neuen Emir, zur Wiederaufnahme des frühern Subsidienvertrags zu nötigen. Rußlands Bemühungen um Erlangung derselben Vergünstigung waren im Frühjahr 1900 und im Sommer 1902 mißlungen.
 
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Kabūse (Kabüse, vgl. engl. caboose, »Schiffsküche«), enge, ärmliche Wohnung, schlechtes Zimmer.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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