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Kaba bis Kabayama (Bd. 6, Sp. 403 bis 404)
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Artikelverweis Kaba, Großgemeinde im ungar. Komitat Hajdú, an der Bahnlinie Debreczin-Püspök-Ladány, mit Acker-, Tabak- und Melonenbau, Viehzucht und (1901) 6483 magyarischen (reformierten) Einwohnern.
 
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Kabache (Kabak, russ.), Branntweinschenke, schlechtes Wirtshaus; auch verächtliche Bezeichnung eines niedrigen Hauses, einer engen Wohnung.
 
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Kabak, seit Januar 1904 offizielle Bezeichnung der britischen Station Meyers Faschoda (s. d.) am Bahr el-Abiad.
 
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Kabāle (franz. cabale), ursprünglich soviel wie Kabbala (s. d.); allgemeiner soviel wie Intrige, geheimer Anschlag zur Erreichung böser Absichten; auch geheime Verbindung, die solche Ränke schmiedet (vgl. Cabal-Ministerium). Kabalieren, Kabalen schmieden; Kabalist, Kabaleur, Ränkeschmied.
 
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Kabalĭa, im Altertum ein Gebiet zwischen Lykien, Karien, Phrygien und Pisidien, von den mäonischen Kabaliern bewohnt, unter den Persern zur lydischen Satrapie gehörig, um 200 v. Chr. ein eignes Fürstentum, seit 82 v. Chr. römisch.
 
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Kabara (Kabra), der Hafen von Timbuktu, 15 km südlich von ihm, auf einer Anhöhe an einem Seitenarm des Niger, mit 2000 Einw., Sonrhai, Fulbe und Neger nebst fremden Kaufleuten und Händlern aus Timbuktu und Tuat. Südwestlich davon am Niger selbst der wichtige Hafenplatz Koriome.
 
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Kabarda (Kabardei), Bergland am Nordabhang des Kaukasus vom Elbrus bis zum Pasismta, erstreckt sich nordwärts bis zu den Flüssen Malka und Terek und wird durch den Oberlauf des Terek in die Große und Kleine K. geschieden. Das 9800 qkm große Gebiet bildet einen Teil der Bezirke Naltschik und Wladikawkas des 181723 eroberten Terek-Gebietes. Die Große K., der westliche Teil, zerfällt wieder in eine bergige Region, zwischen dem zentralen Kaukasus und den schwarzen Bergen, und eine flache, nördlich davon. Beide sind reich an Wäldern, Wiesen und Äckern. Die Kleine K., der östliche Teil, rechts vom Terek, ist arm an Holz und Wasser, hat aber guten Weidegrund. Die Hauptmasse der Bevölkerung besteht aus Kabardinern, einem tscherkessischen Stamm, die sich mehr mit Pferde-, Schaf- und Bienenzucht als mit Ackerbau beschäftigen. Sie sind etwa 70,000 Köpfe stark. Außerdem leben hier 10,000 Tataren und 4700 Russen; auch bestehen mehrere deutsche Gemeinden. Sonst leben Kabardiner nur noch im Bezirk des Schwarzen Meeres, die türkischen Bergkabardiner aber im Kubangebiet. S. die Tafeln »Asiatische Völker II«, Fig. 9, und »Wohnungen der Naturvölker II«, Fig. 16.
 
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Kabardiner, s. Meyers Kabarda.

[Bd. 6, Sp. 404]



 
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Kabarett (franz.), s. Meyers Cabaret.
 
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Kabarz (Cabarz), Dorf und besuchte Sommerfrische im Herzogtum Gotha, Landratsamt Waltershausen, 450 m ü. M., am Ausgang des Lauchagrundes aus dem Thüringer Wald und am Fuße des Inselsbergs, hat eine evang. Kirche und (1900) 1103 Einw.
 
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Kabayama, Sukenori, Graf, japan. Staatsmann, geb. 1837 in Kagoshima (Satsuma), trat ins Heer, zeichnete sich in den Kämpfen, die zur Wiederherstellung der kaiserlichen Macht 1868 führten, aus, nahm 1874 an dem Feldzuge gegen die räuberischen Botangstämme auf Formosa teil und leitete 1877 die Belagerung von Kumamoto im Kampfe gegen die aufrührerischen Samurai von Satsuma. 1890 übernahm er an Stelle Y. Saigôs das Marineministerium, das er bis zum Juli 1892 leitete. In der Seeschlacht vor der Mündung des Yaluflusses bewies er Heldenmut an Bord des ungeschützten Kreuzers Saikyo Maru. Seitdem wurde er zweimal zur Leitung etwas lax gewordener Zivilverwaltungen berufen: vom September 1896 bis Dezember 1897 war er Minister des Innern und von November 1898 bis Oktober 1900 Unterrichtsminister.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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