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Kalifornische Rebenkrankheit bis Kaliko (Bd. 6, Sp. 469 bis 470)
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Artikelverweis Kalifornische Rebenkrankheit, s. Meyers Weinstockgummose.
 
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Kalifornischer Meerbusen (Mar Bermejo, »Purpurmeer«, Marde Cortez), Meerbusen zwischen der Halbinsel Kalifornien und den mexikanischen Staaten Sonora und Sinaloa, 1120 km lang, 96240 km breit, im S. gegen 2800, im N. bis 335 m tief, enthält an den Küsten zahlreiche Buchten (im O. die Adair- und Georgebai, im W. Santa Inés und La Paz) und Inseln (Angel de la Guardia, Tiburon u. a.) und nimmt in seinem Nordwinkel den Colorado, vom O. die Flüsse Sonora, Yaqui, Fuerte u. a. auf. Der nördliche Teil ist durch Klippen und Sandbänke gefährlich, das Wasser warm (an der Oberfläche 1724°), Perlenfischerei eine Hauptbeschäftigung der Küstenbewohner. S. die Karten »Vereinigte Staaten. westliche Hälfte« und »Mexiko«.
 
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Kalifornische Strömung, s. Meyers Stiller Ozean.
 
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Kalifornische Wachtel, s. Meyers Baumwachtel.
 
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Kalifornische Weine, verschiedenartige, z. T. dem Rheinwein und Bordeaux ähnliche, meist aber den Südweinen entsprechende Weine, die hauptsächlich nördlich von San Francisco, im Sonoma- und Napatal, z. T. aber auch weiter südlich unter dem 34.° nördl. Br. (Anaheim) gewonnen werden. Der Weinbau wird in Kalifornien durch Klima und Boden ungemein begünstigt und meist von deutschen Gesellschaften betrieben. Besonders beteiligen sich am Weinbau Sonoma mit 21,683 Acres, Los Angelos in Südkalifornien, Napa, Fresno, Santa Clara, San Bernardino, Alameda und Sacramento. Die besten Weine liefern Napa, Sonoma, Santa Clara und Alameda County, während Los Angelos und die Grafschaften in den heißen Ebenen des Zentrums, wo die vor mehr als 200 Jahren von den spanischen Missionaren aus ihrem Vaterland eingeführte Missionsrebe bis in die neueste Zeit in zu großer Menge kultiviert wurde, geringere Weine liefern. Man bemüht sich allgemein, für jede Region die angemessensten Reben auszuwählen, und sehr bald dürfte Kalifornien würdige Rivalen mancher der edelsten europäischen Weine erzeugen. Kalifornien hat auch angefangen, Kognak darzustellen. Vgl. Baumert, Beiträge zur Kenntnis der kalifornischen Weine (Berl. 1886).
 
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Kaliglimmer, Mineral, soviel wie Muskovit, s. Meyers Glimmer, S. 36.
 
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Kalihari, Wüste, s. Meyers Kalahari.
 
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Kalihydrāt, soviel wie Meyers Kaliumhydroxyd (s. d.).
 
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Kalikalkglas (leichtes Kristallglas), s. Meyers Glas, S. 886.
 
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Kalikat (Calicut), Hauptstadt des Distrikts Malabar in der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, an der Südwestküste Vorderindiens, mit Madras und Negapatam durch Eisenbahn verbunden, hat eine anglikanische, lutherische u. kath. Mission mit Schulen. englische Besatzung, Irrenhaus, Krankenhäuser und (1901) 75,510 (zur Hälfte Hindu, ein Drittel Mohammedaner) Einw., die Bootbau und Toddybereitung betreiben und mit Kopra, Kokosfaser, Betelnüssen, Pfeffer, Tiek- und Sandelholz etc. handeln. Der Hafen ist stark versandet, doch wird an seiner Vertiefung gearbeitet. K., einst einer der nördlichen Punkte des drawidischen Tscherareichs, ist von allen indischen Häfen zuerst von Europäern berührt worden; 1486

[Bd. 6, Sp. 470]


landete hier der Portugiese Covilham, 20. Mai 1498 Vasco da Gama. Von den Portugiesen wiederholt zerstört, fiel es später in die Hände der Franzosen'; auch Dänemark erhob Ansprüche auf K. Die Briten errichteten die erste Faktorei 1616, besetzten aber erst 1790 den Ort, der ihnen nach dem Friedensschlusse 1792 zufiel.
 
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Kaliko (von der ostind. Hafenstadt Kalikat, woher die Ware zuerst eingeführt wurde; franz. Calicot), leinwandartig gewebte, dichtere Baumwollenstoffe, auch Druckperkal, in Frankreich Indiennes genannt; auch ein stark appretiertes und gekörntes Baumwollengewebe für Buchbinderzwecke mit 25 Ketten- und 25 Schußfäden auf 1 cm Kette und Schuß Nr. 26 englisch = 44 metrisch Bindung Leinwand. K. für Verbandzwecke, ein rohes und leichtes Baumwollengewebe mit 26 Fäden auf 1 cm Kette Nr. 40 und Schuß Nr. 30 englisch.

 

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61) Güll
 ... neue Ausg., Gütersloh 1876; 6. Aufl. 1889; Auswahl, das. 1901); »Weihnachtsbilder« (Berl. 1840); »Neue Bilder für Kinder« (mit Zeichnungen von Tony
 
62) Handlungsgehilfe
 ... Beschäftigung sie nicht daran hindert, gestattet werden muß. Am ersten Weihnachts - , Oster - und Pfingstfeiertag dürfen Handlungsgehilfen überhaupt nicht,
 
63) Hans
 ... dramatisch bearbeitet. Als Fuhrmann des Christkindes tritt H. in zahlreichen Weihnachtsspielen des 17. und 18. Jahrh. als lustige Person auf. Vgl.
 
64) Heiberg
 ... la Barca «. Als er 1816 in seiner berühmten Komödie »Weihnachtsscherze und Neujahrsspäße« im Stil der deutschen Romantiker die Tränenseligkeit Ingemanns
 
65) Heilige
 ... Heilige Nacht , soviel wie Weihnachten (s. d.); in der Malerei Bezeichnung für die Darstellung
 
66) Heilige
 ... daß ganze Schiffsladungen des in Frankreich noch häufigern Schmarotzers zu Weihnachten nach England gehen. Die Kelten hielten außerdem eine Anzahl niederer
 ... heute in Frankreich und England, woselbst die Mistel bei den Weihnachts - und Neujahrszeremonien dient, so daß ganze Schiffsladungen des in
 
67) Heiliger
 ... Feier zu begehen pflegte; insbes. aber der Abend vor dem Weihnachts - , Neujahrs - und Dreikönigstag, namentlich der erstere. Ein
 ... den sog. Christmetten am Vorabend oder am Morgen des Weihnachtstags erhalten.
 
68) Heiliger
 ... Heiliger Christ , s. Weihnachten .
 
69) Heinrich
 ... Der Anschlag wurde entdeckt, H. in Ingelheim gefangen gehalten, zu Weihnachten 941 in Frankfurt a. M. nach reuevoller Buße begnadigt und
 
70) Hellebŏrus
 ... niger L . ( schwarze Nieswurz, Christwurz, Christblume, Christrose, Weihnachts - , Winter - oder Schneerose , s.
 ... als Abortivmittel. Die Blüten benutzt man zu Totenkränzen und als Weihnachtsschmuck. Der H. melas des Hippokrates, der bei den Alten
 
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