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Kaldarĭum bis Kaledonisches Meer (Bd. 6, Sp. 452 bis 453)
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Artikelverweis Kaldarĭum, s. Meyers Gewächshäuser.
 
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Kaldaunen, s. Meyers Gekröse.
 
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Kaldaunenkapelle, Begräbniskapelle für die von der anderswo bestatteten Leiche getrennten Eingeweide von Fürsten und Prälaten.
 
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Kalden (Kalentin), Heinrich von, Reichshofmarschall, aus einem schwäb. Dienstmannengeschlecht stammend, das bei der rotenburgischen Linie der Hohenstaufen das Amt eines Marschalls bekleidete, war seinem Vater Heinrich von Pappenheim in dieser Würde bei Kaiser Friedrich I. gefolgt; den Namen K. führte er von der Stammburg Kalentin (K.) bei Donauwörth. Als Staatsmann wie als Feldherr ausgezeichnet, begleitete er Friedrich I. auf dem dritten Kreuzzug, befehligte auf dem Feldzug Heinrichs VI. nach Unteritalien einen Teil des Heeres, schlug 1197 die sizilisch-normannischen Scharen bei Catania, erstürmte Syrakus und ging mit einem kaiserlichen Heer nach Syrien, um das Heilige Land für Heinrich VI. in Besitz zu nehmen. Nach des Kaisers Tod nach Deutschland zurückgekehrt, schloß er sich Philipp von Schwaben an, den er im Kampf gegen Otto von Braunschweig eifrigst unterstützte, und rächte dessen Tod an dem Mörder Otto von Wittelsbach, den er tötete, und dessen abgehauenen Kopf er in die Donau warf. Er begleitete 1209 Otto IV., dessen Vermählung mit Philipps Tochter Beatrix er eifrig betrieb, nach Italien, diente auch noch Friedrich II. und starb nach 1214. Das Marschallamt blieb der Familie Pappenheim. Vgl. Klohß, Untersuchungen über Heinrich v. K., staufischen Marschall, und die ältesten Pappenheimer (Berl. 1902).

[Bd. 6, Sp. 453]



 
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Kaldenkirchen, Stadt im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Kempen, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kempen-Venlo und Viersen-K. sowie der Kleinbahn K.-Brüggen, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Hauptzollamt, bedeutende Schokoladen- und Zigarrenfabrikation, Fabriken für Herstellung von Zichorie und Holzschuhen, mechanische Weberei, Färberei, Steinhauerei, Dampfziegeleien, Speditionsgeschäfte und (1900) 3812 meist kath. Einwohner.
 
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Kalé (Kaleh, türk.), Burg, Schloß, kommt in zusammengesetzten Ortsnamen oft vor (vgl. Kalaa).
 
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Kalebasse (Kalabasse), s. Meyers Crescentia; auch der Flaschenkürbis (s. Meyers Kürbis) oder ein aus diesem verfertigtes Gefäß.
 
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Kaledjik, Hauptort eines 140 Dörfer umfassenden Kaza im Sandschak Angora des asiatisch-türkischen Wilajets Angora, an einem kleinen, linken Zuflusse des Kisil Irmak (Halys), 52 km ostnordöstlich von Angora, am Nordfuß eines Trachytkegels gelegen, der die Reste einer antiken Burg trägt; hat 6800 meist türkische Einwohner, 8 Moscheen, eine armenische Kirche, eine armenische u. 2 türkische Schulen. Chaussee nach Angora. Auf dem Gipfel des 12 km westlich von K. gelegenen Kyrkkyz Dagh bringen die Umwohner in trocknen Zeiten Opfer dar, um Regen zu erbitten.
 
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Kaledonĭen (Caledonia, kelt., »Walddickicht«), der nördlich vom Clota (Clyde) und Boderia (Firth of Forth) gelegene Teil Schottlands, der nie von den Römern unterworfen wurde, wenn sie auch unter Agricola siegreich in ihn eindrangen. Die Bewohner (Kaledonier), kühne Jäger, Schwimmer, Kletterer, gehörten zum keltischen Stamm; es bestand bei ihnen Weibergemeinschaft und die Sitte des Tätowierens. Die ihnen vorgeworfene Menschenfresserei ist Erfindung. Seit dem 4. Jahrh. erscheinen sie unter dem Namen Pikten. Häufig, aber unrichtig, wird mit dem Namen K. auch ganz Schottland bezeichnet.
 
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Kaledonischer Kanal, großer Kanal in Schottland, der Inverneß am Loch Beauly mit Fort William am Loch Eil und somit die Nordsee mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Er wurde 180547 nach dem Plan Telfords auf Staatskosten gebaut (Kosten 1,311,270 Pfd. Sterl.) und ist mit Einschluß der von ihm durchschnittenen Seen 97 km lang (ohne diese nur 37). Er hat 5,2 m Tiefe und 28 Schleusen. Sein höchster Punkt liegt 28,6 m ü. M. Früher von Bedeutung, wird er jetzt nur wenig von Schiffen benutzt. S. Karte »Schottland«.
 
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Kaledonisches Meer, nicht mehr übliche Bezeichnung für einen Teil des Atlantischen Ozeans, zwischen Schottland und den Hebriden.

 

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61) Güll
 ... neue Ausg., Gütersloh 1876; 6. Aufl. 1889; Auswahl, das. 1901); »Weihnachtsbilder« (Berl. 1840); »Neue Bilder für Kinder« (mit Zeichnungen von Tony
 
62) Handlungsgehilfe
 ... Beschäftigung sie nicht daran hindert, gestattet werden muß. Am ersten Weihnachts - , Oster - und Pfingstfeiertag dürfen Handlungsgehilfen überhaupt nicht,
 
63) Hans
 ... dramatisch bearbeitet. Als Fuhrmann des Christkindes tritt H. in zahlreichen Weihnachtsspielen des 17. und 18. Jahrh. als lustige Person auf. Vgl.
 
64) Heiberg
 ... la Barca «. Als er 1816 in seiner berühmten Komödie »Weihnachtsscherze und Neujahrsspäße« im Stil der deutschen Romantiker die Tränenseligkeit Ingemanns
 
65) Heilige
 ... Heilige Nacht , soviel wie Weihnachten (s. d.); in der Malerei Bezeichnung für die Darstellung
 
66) Heilige
 ... daß ganze Schiffsladungen des in Frankreich noch häufigern Schmarotzers zu Weihnachten nach England gehen. Die Kelten hielten außerdem eine Anzahl niederer
 ... heute in Frankreich und England, woselbst die Mistel bei den Weihnachts - und Neujahrszeremonien dient, so daß ganze Schiffsladungen des in
 
67) Heiliger
 ... Feier zu begehen pflegte; insbes. aber der Abend vor dem Weihnachts - , Neujahrs - und Dreikönigstag, namentlich der erstere. Ein
 ... den sog. Christmetten am Vorabend oder am Morgen des Weihnachtstags erhalten.
 
68) Heiliger
 ... Heiliger Christ , s. Weihnachten .
 
69) Heinrich
 ... Der Anschlag wurde entdeckt, H. in Ingelheim gefangen gehalten, zu Weihnachten 941 in Frankfurt a. M. nach reuevoller Buße begnadigt und
 
70) Hellebŏrus
 ... niger L . ( schwarze Nieswurz, Christwurz, Christblume, Christrose, Weihnachts - , Winter - oder Schneerose , s.
 ... als Abortivmittel. Die Blüten benutzt man zu Totenkränzen und als Weihnachtsschmuck. Der H. melas des Hippokrates, der bei den Alten
 
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