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Karancs bis Karas (Bd. 6, Sp. 613 bis 614)
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Artikelverweis Karancs (spr. karantsch), Berggruppe im ungar. Komitat Neograd, 728 m hoch.
 
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Karānos (Caranus), nach der griech. Sage ein Heraklide, aus dem Geschlechte des Temenos, der im 8. Jahrh. v. Chr. von Argos nach Mazedonien zog, sich in den Besitz des Landes setzte, die Hauptstadt Ägä gründete und der Stammvater des mazedonischen Königshauses wurde.
 
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Karanowac (spr. -watz), Flecken, s. Meyers Kraljevo.
 
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Karánsebes (spr. kărānschébesch), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Krassó-Szörény, am Zusammenfluß der Temes und der Sebes und an der Bahnlinie Temesvar-Orsova, Sitz eines griechisch-orientalischen Bischofs, mit Weinbau, Handel, Gerichtshof und (1901) 6497 meist rumänischen und magyarischen (griechisch-orientalischen und römisch-katholischen) Einwohnern. Nordöstlich von K., das früher Sitz des Komitats Szörény war, liegt der in das Komitat Hunyad führende Eiserne Torpaß und der Bergwerksort Meyers Ruszkabánya (s. d.).
 
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Karantanen, spezielle Bezeichnung der Kärntner Slowenen, auch wohl der Slowenen (s. d.) überhaupt.
 
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Karantel, Berg, s. Quarantana.
 
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Kara Öjük (»Schwarzhügel«), 18 km nordöstlich von Kaisarî nahe dem armenischen Kloster Surp Garabed gelegener Hügel von 20 m Höhe und 480 m Durchmesser, der die Reste einer auf einem alten Krater erbauten vorgeschichtlichen Stadt birgt. Die Ausgrabungen Chantres förderten 1893/94 reiche Reste, darunter Keilinschriften, die babylonischen Einfluß in Kappadokien bezeugen. Die Stadt, deren Existenz Chantre 31/2 Jahrtausende vor unsrer Zeitrechnung ansetzt, scheint durch einen vulkanischen Ausbruch zerstört worden zu sein. Die Einwohner werden für Hettiter gehalten.
 
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Karápanos, Konstantin, griech. Archäolog, geb. 13. März 1840 zu Arta in Epirus, machte seine Studien in Famina, Korfu und Athen, erwarb hier 1861 den juristischen Doktorgrad und ward alsbald der türkischen Gesandtschaft in Paris beigegeben, fungierte später als Generalsekretär der Société générale de l'Empire ottoman, gründete dann ein Bankgeschäft, widmete sich aber seit 1876 ausschließlich archäologischen Studien. Er nahm auf seinen ausgedehnten Besitzungen Ausgrabungen vor, deren Ergebnis die Entdeckung der Ruinen von Dodona war. Er beschrieb seine wichtige Entdeckung (s. Dodona) in einem größern Werk: »Dodone et ses ruines« (Par. 1878, mit Atlas), und wurde zum Mitglied der archäologischen Gesellschaften in Paris und in Berlin ernannt.
 
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Karapapachen, Volksstamm in der russisch-transkaukas. Provinz Kars, benannt nach ihren Mützen aus schwarzem Lammfell, bestehen aus Türken und aus Tataren, die früher aus Bortschalo im Gouv. Tiflis flüchteten; sämtlich Mohammedaner (Schiiten und Sunniten) und (1886) 24,134 Köpfe stark.
 
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Karapātöl, abführend wirkendes Öl aus den Samen des Mahagonibaumes.

[Bd. 6, Sp. 614]



 
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Karas (oder Krassó, spr. karasch, kraschschō), Fluß in Ungarn, entspringt im Komitat Krassó-Szörény unterhalb Resicza im Dognácskagebirge, wendet sich südwestlich und mündet, nachdem er in das Komitat Temes eingetreten ist, nach 110 km langem Laufe bei Palánka in die Donau.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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