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Karakal bis Karakorūm (Bd. 6, Sp. 612)
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Artikelverweis Karakal, s. Meyers Luchs.
 
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Karakal, Hauptstadt des Kreises Romanatzi in Rumänien (Walachei), südöstlich von Krajova, an der Staatsbahnlinie Piatra-Corabia, Sitz des Präfekten und eines Tribunals, mit 11 Kirchen, Gewerbeschule und (1899) 12,035 Einw. Hier 30. Mai 1854 siegreiches Gefecht der Türken gegen die Russen.
 
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Karakalpaken (»Schwarzmützen«), türk. Volksstamm in Mittelasien, der einen Bruchteil der Bevölkerung in den russischen Gebieten Astrachan, Tobolsk und Turkistan, in Bochara und Chiwa (in letzterm am zahlreichsten) ausmacht. Als Überbleibsel eines Volkes, das im 17. Jahrh. keine unwichtige Rolle in den mittelasiatischen Steppen spielte, erscheinen sie jetzt auf einer äußerst niedrigen Stufe. Sie beschäftigen sich mit Ackerbau, Viehzucht und Fischerei.
 
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Karakan, eine Lokalrasse des gemeinen Fuchses im Kaukasus.
 
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Karakane, japan. bronzeartige Legierung aus Kupfer, Zink, Zinn, Blei, dient als Glockenmetall.
 
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Karake (Karacke), die bewaffneten Ostindienfahrer der Portugiesen und Spanier, hatten hohe Back und Schanze, führten 3040 Kanonen und 6001300 Mann Besatzung.
 
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Kara-Kirgisen, Volksstamm, s. Meyers Kirgisen.
 
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Karakol, s. Meyers Karaul.
 
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Karakol, früherer Name für Kreis und Stadt Meyers Prschewalsk (s. d.) im russisch-asiat. Generalgouvernement Turkistan.
 
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Karakolieren (franz.), s. Meyers Deutsche Reiter.
 
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Karakorūm, 1) (tibet. Nyentschen Tangla, »Steppenpaß der großen Wildnis«, im W. auch Mustagh, »Eisgebirge«) Gebirgskette in Zentralasien, das zweithöchste Gebirge der Erde, zieht vom Pamirplateau nördlich und parallel zum westlich m Himalaja in südöstlicher Richtung, bildet die Nordgrenze von Kaschmir und die Wasserscheide zwischen den Becken des Indus und des Tarim. Der K. besteht aus weiten Hochtälern mit Talsohlen bis zu 5210 m Höhe; die sie begleitenden Berge erreichen im Meyers Dapsang (s. d.) oder Godwin Austen-Pik 8620 m, von dem die mächtigsten Gletscher der Erde (Biafo und Baltoro) ausgehen. Der 5580 m hohe Karakorumpaß verbindet das Tal des Schajok mit dem des Jarkand; westlicher liegt der Mustaghpaß. Die Schneegrenze liegt auf der Nordseite bei 5500 m, auf der Südseite bei 5800 m (s. Karte »Zentralasien«). Vgl. Schlagintweit, Die Pässe über die Kammlinien des K. (Münch. 1874); Conway, Climbing and exploration in the Karakorum-Himalayas (Lond. 1894); Eckenstein, The Karakorams and Kashmir (das. 1896); F. u. W. Workman, In the ice world of Himalaya (das. 1900). 2) (Chara-Cheem, »schwarze Festungsmauer«) die Ruinen des Hoflagers der ehemaligen Mongolenchane von Dschengis-Chan bis 1264 im nördlichen Asien, im Gebiete der Chalka, 8 km vom Orchonfluß, im W. von Urga, bestehen aus viereckigen, 500 Schritt langen Wällen von Tonerde. d'Anville verlegt K. weiter nach SO.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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