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Kaprotīnenkalk bis Kapsel (Bd. 6, Sp. 604)
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Artikelverweis Kaprotīnenkalk, ein Überreste der Muschelgattung Caprotina führender Kalkstein der Kreideformation.
 
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Kaprubin, Mineral, s. Granat, S. 221.
 
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Kapruner Tal, Seitental des Salzachtals in Salzburg, eins der schönsten Tauerntäler, etwa 20 km lang, von der Kapruner Ache durchströmt, die den 40 m hohen Kesselfall und die Sigmund-Thun-Klamm bildet, westlich von der Gruppe des Hocheiser (3206 m) und des Kitzsteinhorns (3204 m), östlich von der des Großen Wiesbachhorns (3570 m) und des Hohen Tenn (3371 m) begrenzt, mündet südwestlich vom Zeller See bei Kaprun, einem Dorf (772 m) mit Schloßruine und (1900) 598 Einw. Eine Fahrstraße führt durch das vielbesuchte Tal am Kesselfallalpenhaus (schönes Berghotel, 1033 m) vorüber zum Wasserfallboden (1621 m), mit der Orgler- und Rainerhütte, und zum großartigen, von Gletschern umringten Mooserboden (1968 m, mit Hotel). Durch die Scharte des Kapruner Törls (2635 m), oberhalb des Karlinger Gletschers, gelangt man in das westlich gelegene Stubachtal.
 
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Kaprylsäure (normale Oktylsäure) C6H16O2 findet sich als Glyzerid in Butter, im Kokosnußöl, im Limburger Käse, im Menschenfett, wahrscheinlich auch im Schweiß, in gefaulter Hefe, in Fuselölen, im Önanthäther, teils frei, teils in Form von Estern und Glyzeriden, sie entsteht bei trockner Destillation der Fette, bei Oxydation der Ölsäure, des Rautenöls etc. mit Salpetersäure. Sie bildet farblose Kristalle vom spez. Gew. 0,927, riecht besonders beim Erwärmen unangenehm nach Schweiß, schmilzt bei 16,5°, siedet bei 237°, löst sich wenig in Wasser, leicht in Alkohol und Äther; von ihren Salzen sind nur die der Alkalien und Erdalkalien in Wasser löslich. Kaprylsäureäthyläther C8H15O2. C2H5 riecht angenehm ananasartig, siedet bei 207208°.
 
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Kaps, Ernst, Pianofortefabrikant, geb. 9. Dez. 1826 in Döbeln, gest. 11. Febr. 1887 in Dresden, machte sich, nachdem er in den ersten Etablissements seines Faches gearbeitet, 1860 in Dresden selbständig und wurde bald darauf zum königlich sächsischen Hofpianofortefabrikanten ernannt. K. baute Stutzflügel besonders kleinen Formats und nahm Patente für besondere Mensuren der Saiten und eine eigenartige Konstruktion des Resonanzbodens (Resonator).
 
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Kapsali, Hauptstadt der Insel Kythira (s. d.).
 
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Kapschaf, s. Albatros.
 
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Kapschotendorn, s. Acacia.
 
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Kapsdorf (ungar. Káposztafalu, spr. kāpoß-, slaw. Hrabusice), Dorf im ungar. Komitat Zips. an der Kaschau-Oderberger Bahn, in einem Engpaß des Hernád, mit Eisen- und Mühlenwerken und (1901) 1256 meist slowakischen (römisch-kath.) Einwohnern. In der Nähe drei merkwürdige Höhlen (Rosenhöhle, Gold- und Drachenloch) im sogen. Schutzberg.
 
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Kapsel, Büchse, Gehäuse; in der Tonwarenfabrikation ein aus feuerfestem Ton hergestelltes Gefäß zur Aufnahme des zu brennenden Porzellans- etc.; beim Metallguß soviel wie Coquille, s. Meyers Hartguß. Über Arzneikapseln s. d.
 
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Kapsel (Capsula), Fruchtorgan, das bei der Reise von selbst aufspringt, indem seine trockne, haut-, leder- oder holzartige Schale sich aufspaltet oder bestimmte Öffnungen bekommt, so daß die von ihr eingeschlossenen Keime (Sporen oder Samen) entleert werden; im engern Sinn eine Frucht der Phanerogamen, s. Meyers Frucht, S. 176. K. bei den Tieren s. Meyers Cysten.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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