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Kappenzeug bis Kapporeth (Bd. 6, Sp. 603)
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Artikelverweis Kappenzeug, Gewebe zum Bezug gewöhnlicher Stühle und Sofas aus stark gezwirnter Baumwollkette und Pferdehaareinschlag.
 
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Kappern (Kapern), s. Capparis.
 
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Kappernsträucher, s. Meyers Kapparidazeen.
 
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Kappes, s. Meyers Kohl.
 
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Kappeyne van de Coppello, Johannes, niederländ. Staatsmann, geb. 2. Okt. 1822 im Haag, gest. 29. Juli 1895 in Amsterdam, studierte in Leiden und war dann Advokat im Haag. Als Mitglied der Zweiten Kammer gehörte er der liberalen Partei an. Als im August 1874 das konservative Ministerium Heemskerk auftrat, war es in erster Linie dem Einfluß Kappeynes zu danken, daß die liberale Partei, welche die Kammermehrheit hatte, das Kabinett unterstützte, solange es sich in liberalen Bahnen bewegte. Ende 1877 wurde K. mit der Bildung eines neuen Kabinetts beauftragt. Während seiner Verwaltung wurde ein Volksschulgesetz von den Kammern angenommen, dagegen sein Kanalgesetzentwurf abgelehnt; als seine Forderung einer Verfassungsrevision besonders bei der Krone auf Widerstand stieß, nahm er 1879 seine Entlassung. Später war er Mitglied der Ersten Kammer. K. hat sich durch zahlreiche Aufsätze und Abhandlungen (fast alle in der Zeitschrift »Themis« gedruckt) als juristischer Schriftsteller einen Namen gemacht. In deutscher Übersetzung erschienen »Abhandlungen zum römischen Staats- und Privatrecht« (Stuttg. 1885,2 Hefte).
 
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Kappfenster, s. Meyers Dachfenster.
 
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Kappflanzen, bei uns kultivierte Gewächse aus Südafrika, hauptsächlich vom Kap der Guten Hoffnung, die sich meist durch Schönheit, viele auch durch dankbares Blühen auszeichnen. Am häufigsten findet man Pflanzen in Kultur wie Acacia, Diosma, Erica, Leucadendron, Phylica, Pelargonium, Protea u. a., oder Kapzwiebeln und Knollengewächse, wie Agananthus, Clivia (Imanthophyllum), Ixia, Amaryllis, Crinum, Haemanthus, Veltheimia, Sparaxis, Tritonia, Vallota u. a., oder Fettpflanzen, wie Aloë, Crassula, Mesembryanthemum, Stapelia u. a. Die letztern sind gegen nasse Sommerwitterung sehr empfindlich, und man stellt sie deshalb möglichst trocken und sonnig auf, schützt sie aber gegen die brennende Mittagssonne. Im Winter stehen sie am besten im eignen Haus, im sogen. Kaphaus, mit einer Temperatur von+5 bis 7, höchstens 10°, im Notfall im Kalthaus. Gewöhnlich gibt man ihnen eine sandgemischte Laub- und Heideerde mit wenig Lehm.
 
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Käppi, eine aus dem Tschako hervorgegangene leichte Kopfbedeckung aus Tuch, Filz oder auch dünnem Leder, die zuerst bei den französischen Truppen, später auch in andern Heeren eingeführt wurde. Der Tschako der preußischen Jäger ist eine Art K.
 
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Kappler, August, geographischer Schriftsteller, geb. 10. Nov. 1815 in Mannheim, gest. 20. Okt. 1887 in Stuttgart, leistete 183642 Militärdienste in Niederländisch-Guayana und blieb daselbst bis 1879 als Sammler und Plantagenbesitzer; 1883 machte er eine Reise um die Welt. Er schrieb: »Sechs Jahre in Surinam« (Stuttg. 1854); »Holländisch-Guiana. Erlebnisse und Erfahrungen« (das. 1881) und »Surinam, sein Land, seine Natur, Bevölkerung etc.« (das. 1887).
 
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Kappnaht, s. Meyers Nähen.
 
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Kapporeth (hebr.), s. Meyers Bundeslade.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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