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Kammhafer bis Kamm-Masse (Bd. 6, Sp. 520)
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Artikelverweis Kammhafer (Fahnenhafer), s. Meyers Hafer.
 
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Kammhöhe, die Meereshöhe eines horizontal ausgeebnet gedachten Gebirgskammes.
 
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Kammhörner (Pectinicornia), Gruppe der Meyers Blatthornkäfer (s. d.), charakterisiert durch die kammförmige, aus 36 zahnartig verlängerten getrennten Gliedern bestehende Fühlerkeule. Zu dieser Gruppe gehören die tropischen Passaliden und die Hirschkäfer mit unserm Lucanus cervus und einem der auffallendsten Käfer, Chiasognathus Grantii Steph. in Chile (s. Tafel Meyers »Käfer II«, Fig. 12).
 
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Kammhuhn, s. Meyers Huhn, S. 614.
 
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Kammin, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Stettin, auf einer Anhöhe, 4 km von der Ostsee, am Kamminschen Bodden, einem von der Dievenow durchflossenen Binnensee, und an der Staatsbahnlinie Wietstock-K., hat 4 evang. Kirchen, Synagoge, Domschule (1175 gegründet, jetzt Realschule), Lehrerseminar, ein adeliges Fräuleinstift, Amtsgericht, Sol- und Moorbad, Dampfmühlen, Eisengießerei, Dachsteinfabrik, Bierbrauerei, Schiffahrt, Fischerei und (1900) 5911 Einw. K. ist wendischen Ursprungs, wurde 1123 Hofstadt des Herzogs Wratislaw und 1188 Bischofssitz, indem um diese Zeit das 1140 zu Julin gestiftete Bistum vom Herzog Kasimir nach K. verlegt wurde. Es wurde unmittelbar dem päpstlichen Stuhl unterstellt. Der Ort K. erhielt 1274 Stadtrecht. Durch den Belgarder Vergleich (1304) geriet das Bistum in Abhängigkeit von Pommern. Nachdem 1536 der Bischof Erasmus Manteuffel v. Arnhausen sich der Reformation angeschlossen hatte, verwalteten seit 1556 pommersche Herzoge das Bistum, bis es 1648 als ein weltliches unmittelbares Reichsfürstentum an Kurbrandenburg fiel. Die ehemaligen Besitzungen des Bistums bilden gegenwärtig die Kreise Kolberg-Körlin, Köslin und Bublitz (bis 1872 zusammen den Kreis »Fürstentum«) im Regbez. Köslin. Vgl. Kücken, Geschichte der Stadt K. (Kammin 1885); Goerigk, Erasmus Manteuffel, der letzte katholische Bischof von Camin 15211544 (Braunsb. 1899). 2) S. Meyers Kamin (Stadt).
 
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Kammkies, Mineral, s. Markasit.
 
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Kammlage der Finger, s. Meyers Fechtkunst, S. 372.
 
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Kammlager (Drucklager), das kräftigste Lager der Schiffsschraubenwelle, das den Angriffspunkt für die Druckkraft der Schraube beim Vor- oder Rückwärtspressen des Schiffskörpers durch das Wasser bildet. Vgl. Lager.
 
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Kämmlinge s. Meyers Spinnen.
 
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Kämm-Maschine s. Meyers Spinnen.
 
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Kamm-Masse, s. Meyers Kautschuk.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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