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Kamiros bis Kammasse (Bd. 6, Sp. 514 bis 517)
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Artikelverweis Kamiros (Camirus), Stadt, s. Meyers Kameiros.
 
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Kamisade (franz.), nächtlicher Überfall in Überhemden, um unerkannt zu bleiben (vgl. Kamisarden).
 
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Kamisarden (franz. Camisards), Name der Hugenotten in den Cevennen; der Name Camisards bedeutet eigentlich Blusenmänner, von camise, soviel wie chemise, Hemd, Bluse. Infolge der unmenschlichen Bedrückungen, die sie als Protestanten zu erdulden hatten, erhoben sich die K. 1689 in den Cevennen und dem Vivarais zur Verteidigung ihres Glaubens. Nach Stillung der ersten Empörung entstand ein neuer allgemeiner Aufstand durch die Grausamkeit des Abbé du Chaila, der die Zufluchtsörter der K. ausspürte, sie daselbst beim Gottesdienst überfallen und z. T. hängen, z. T. einkerkern ließ. Wegen dieser Gewalttaten wurde 1702 der Abbé mit den Seinigen erschlagen. Bald schwoll die begeisterte Schar der Aufständischen zu Tausenden an, und die gebirgige Beschaffenheit des Landes mit seinen Höhen und Schlupfwinkeln erleichterte ihnen den Kampf. Bereits hatten die K. mehrere königliche Heere geschlagen und z. T. vernichtet, als der König endlich 1703 den Marschall Montrevel mit 60,000 Mann gegen sie sandte. Dieser, ein ehemaliger Hugenotte, verfuhr auf das empörendste gegen seine frühern Glaubensgenossen. Massenweise wurden sie niedergemetzelt oder hin gerichtet und das Land in eine Wüste verwandelt; 466 Dörfer waren zerstört worden. Die K. vergalten Gleiches mit Gleichem: in der Diözese Nîmes allein erwürgten sie 84 Priester und brannten gegen 200 Kirchen nieder. An ihrer Spitze stand ein 20jähriger Bäckerbursche aus Ribaute bei Anduze, Jean Cavalier. Die Kühnheit und Geistesgegenwart dieses Führers, die Schwierigkeit des Kampfes, die immer weitere Verbreitung des Aufstandes und Cavaliers Plan, sich im Dauphiné mit dem Herzog von Savoyen zu vereinigen, drohten die höchste Gefahr. Da ersetzte Ludwig XIV. im April 1704 den unfähigen Montrevel durch den Marschall Villars. Dieser verkündigte für alle, welche die Waffen niederlegen würden, Amnestie; dagegen ließ er jeden, der mit den Waffen in der Hand gefangen ward, sofort töten und organisierte bewegliche Kolonnen, die nach allen Seiten hin operierten. Infolge davon ging eine Gemeinde nach der andern auf seine Anträge ein, und Cavalier selbst schloß endlich 10. Mai 1704 zu Nîmes einen Vergleich mit Villars; er trat als Oberst in die Dienste des Königs. Die Fanatischen unter den K. setzten den Kampf allerdings fort, wurden aber wiederholt besiegt und bis Ende 1704 unterworfen. Die Gewalttaten Berwicks, der 1705 als Nachfolger Villars' den Oberbefehl erhielt, riefen einen neuen Aufstand hervor, zumal die K. von den Engländern und Holländern mit Geld und Waffen unterstützt wurden. Aber im April 1705 war auch dieser bewältigt, und die letzten Aufständischen endeten zu Nimes auf dem Scheiterhaufen. Das ganze Gebiet der Cevennen war jedoch entvölkert und verödet. Ein Teil der K. trat unter Cavalier, der Reue über seinen Abfall fühlte und den Dienst Ludwigs XIV. wieder verließ, in englische Dienste und focht auf seiten der Verbündeten in Katalonien, wo die meisten in der Schlacht bei Almansa 25. April 1707 den Untergang fanden. Cavalier ging nach England und starb als Gouverneur von Jersey 1740. Vgl. Court de Gébelins, Histoire des troubles des Cévennes ou de la guerre des Camisards (Villefr. 1760, 3 Bde.); Hofmann, Geschichte des Aufstandes in den Cevennen (Nördl. 1831); Bonnemère, Histoire des Camisards (Par. 1869); Mrs. Bray, Revolt of the Protestants of Cevennes (Lond. 1870), Issarte, Des causes de la révolte des Camisards (Montbéliard 1901). Novellistisch behandelten den Stoff L. Tieck in seinem »Aufruhr in den Cevennen« und E. Sue in dem Roman »Jean Cavalier, ou les fanatiques des Cévennes«.
 
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Kamisōl (v. lat. camisia, »Hemd«), kurzes, jackenartiges Kleid, das über dem Hemd getragen wurde; jetzt soviel wie Unterwams, Jacke, auch Zwangsjacke.
 
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Kamitz, Fabrikdorf, s. Meyers Bielitz.
 
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Kamjanüsse, s. Meyers Pentadesma.
 
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Kamm, das zum Reinigen und Ordnen der Haare dienende bekannte Werkzeug, aus Horn, Hartgummi, Schildpatt, Elfenbein, Knochen, Holz, Zelluloid, Metall und aus künstlichen Massen, z. B. aus Leim mit phosphorsaurem Kalk. Um das Haar dunkler zu färben, bediente man sich verwerflicherweise der Bleikämme. Zur Herstellung der Hornkämme werden in den gerade gebogenen, durch Schaben und Hobel vorgerichteten

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(zugeschickten) Hornplatten die Zähne mit einer Säge eingeschnitten (gezwickelt), mit Feilen zugespitzt, abgerundet und geglättet. Darauf erfolgt die Vollendung durch wiederholtes Schaben, Reiben und Polieren auf Filz mit Polierpulver. Verzierungen entstehen durch Pressen zwischen heißen Platten (s. Meyers Horn, S. 556). Meist werden Kämme jetzt auf Maschinen erzeugt entweder durch »Doublieren« auf Durchschnitten mit Stempeln von Kammform, so daß zwei Kämme aus einer Platte entstehen, indem die Zähne des einen von den ausgestoßenen Schroten des andern gebildet werden oder durch Einschneiden der Zähne mittels Kreissägen, die in entsprechender Zahl nebeneinander auf einer Welle sitzen. Vgl. Friedrich, Die Kammfabrikation, ihre Geschichte und gegenwärtige Bedeutung (Nürnb. 1883).
   Kulturgeschichtliches. Aus Holz oder Knochen geschnitzte Kämme waren, wie Gräberfunde u. Wand- und andre Malereien bezeugen, schon bei den alten Ägyptern im Gebrauch, ebenso bei den Babyloniern und Assyrern, deren kunstvolle Haar- und Bartfrisuren auf die Anwendung von Kämmen hinweisen, vielleicht schon von besondern Haar- und Bartkämmen, deren Gebrauch bei den alten Indern im Epos »Ramajana«, das in den letzten Jahrhunderten v. Chr. entstanden ist, ausdrücklich erwähnt wird. Die Griechen und Römer hatten Kämme aus Buchsbaumholz, Elfenbein und Metall, deren Griffe oft kunstvoll geschmückt waren. Sie wurden aber nicht in die Haare zum Festhalten von Zöpfen, Locken u. dgl. gesteckt, sondern dienten nur zum Auskämmen der Haare. Goldene Einsteckkämmchen, die nur zum Putz des Haares dienten, sind nachweislich zuerst bei den Araberinnen zur Anwendung gekommen. Im Mittelalter wurde bereits mit Kämmen, die wie bei den Griechen und Römern aus Buchsbaumholz und Elfenbein geschnitzt wurden, großer Luxus getrieben. Aus dem 11. Jahrh. haben sich reich mit Edelsteinen besetzte Kämme erhalten, unter ihnen der sogen. Bartkamm Heinrichs I. im Dom zu Quedlinburg. Kämme aus Elfenbein d ien len im Mittelalter auch zum liturgischen Gebrauch, indem sie vom Bischof benutzt wurden, bevor er in vollem Ornat zur Darbringung des Meßopfers an den Altar trat. Daraus erklärt es sich, daß noch jetzt in einzelnen Kirchen solche Kämme vorhanden sind. Einsteckkämme und zwar Scheitel- und Seitenkämme, die teils zur Befestigung der Haare, teils nur zum Schmuck des Haares dienen, sind im Lauf des 19. Jahrh., je nach der vorherrschenden Frisur, oft in die Mode gekommen und aus allen oben angeführten Stoffen, häufig mit reichen Verzierungen von Gold, Silber, Perlen, Edelsteinen, Perlmutter etc., hergestellt worden. In neuerer Zeit haben auch hervorragende Schmuckkünstler Entwürfe zu kunstvoll verzierten Kämmen geliefert (s. Tafel Meyers »Schmucksachen I«, Fig. 7 und 10). Besonders beliebt sind Kämme aus braunem, marmoriertem oder goldgelbem Schildpatt, die, meist in Italien hergestellt, oft mit reichem Schnitzwerk ausgestattet sind.
   Dem modernen K. der europäischen Kulturvölker stehen nach Material und Form ungemein verschiedene Kammarten bei den außereuropäischen Kulturvölkern und vor allem bei den Naturvölkern zur Seite. Sehr nüchtern und zweckentsprechend, in der Form außerdem unsern Kämmen nahe verwandt, ist der asiatische K. (China, Japan, Hinter- und Vorderindien etc.). Bei den Völkern Vorderindiens und Ceylons dient er vorwaltend als Steckkamm, d. h. zum Festhalten des Haares in der gewünschten Form nach dem Ordnen der Frisur. In Ostasien besorgen diesen Dienst Haarnadeln mannigfachster Form. Bemerkenswert sind aus dem Süden des Erdteils sonst nur noch die Bambuskämme der Negritostämme auf Malakka; sie sind in ihrem kompakten Teil mit Zaubermustern bedeckt und dienen als Amulette gegen Krankheiten. Der gesamte Norden Asiens, insonderheit die Hyperboreer, scheint ursprünglich ganz ohne K. gewesen zu sein, zweifellos der durch das harte Klima bedingten dauernden schweren Kopfumhüllung halber; wo es dort heute Kämme gibt, gehen sie auf fremden (russischen oder chinesischen) Einfluß zurück.
   Auch Amerika ist ursprünglich arm an Vorrichtungen zum Ordnen und Zusammenhalten des Haares, woran vielleicht, ebenso wie bei den schlichthaarigen Rassen und Völkern Asiens, in erster Linie das schlichte, leicht zu ordnende Haar die Schuld trägt. Von den Eskimo sind Kämme bekannt, die in der Form den unsrigen ähneln und in Futteralen von Birkenrinde aufbewahrt werden. Auch der Kammreiniger, ein haariger Fellstreifen, erinnert an entsprechende Vorrichtungen bei uns. Prachtvoll geschnitzte Kämme aus Horn sind dagegen im modernen Mexiko gebräuchlich (Fig. 1, S. 516); ähnlich geschmackvolle, wenn auch in Aufbau, Stil und Ornamentik völlig von ihnen verschiedene, werden endlich bei den Indianern des Xinguquellgebiets im südlichen Brasilien, den Bakaïri, Nahuquá, Trumaï etc. gebraucht. Es sind von hölzernen Querbalken zusammengehaltene Stäbchensysteme, die mit farbigen Fäden durchflochten sind. Die Muster schließen sich der übrigen, anscheinend geometrischen Xingu-Ornamentik an (Fig. 2).
   Ein Gebiet außerordentlich ausgedehnter Haarpflege ist Afrika. Was dem Neger an Länge des Haupthaares abgeht, sucht er durch möglichst kunstvolle Frisuren zu ersetzen. Dabei macht er, im Gegensatz zu den Kulturvölkern, durchaus keinen Unterschied zwischen dem K. als Reinigungs- und Frisiergerät und demselben als Schmuck; der K. verbleibt in der Tat fast ganz allgemein in der mit seiner Hilfe vorher erzeugten Frisur, die bei manchen Völkern, wie bei den Somal, Galla, Nubiern und Bakuba, geradezu erst durch ihn charakterisiert wird (s. Tafel Meyers »Afrikanische Völker I«, Fig. 12). Die Struktur und die Dichte des Negerhaares bringt es dann ferner mit sich, daß derbe Kämme mit wenig Zinken vorherrschen, ja daß die ein- oder mehrfache Nadel in manchen Gebieten vorherrscht, so im ganzen Osthorn bei den Somal (Fig. 3, S. 516), Galla, Danakil, bei den Kaffervölkern, im Kassaigebiet und in Gabun, bei den Monbuttu, Niamniam etc. bis zum Benuë hin. Holz, Knochen, Elfenbein, Flußpferdzahn, Stachelschweinborsten, Horn, Bambus, Kupfer, Messing und Eisen geben das Material zu diesen meist langen, nur an ihrem Kopf der Verzierung Raum bietenden Nadeln. Meist sind diese Köpfe einfache Verdickungen, zuweilen sind sie jedoch zu Schnupflöffeln (Kaffern), Parfümbüchsen (Haussa), Messern (Wasaramo), Pfeilspitzen (Mayakalla) etc. ausgestaltet worden.
   Der eigentliche K. Afrikas ist entweder aus einem einheitlichen Stück (Holz, Knochen, Elfenbein etc.) herausgearbeitet oder aber aus Einzelstäbchen (Gras, Binsen) mit Hilfe von Schnurgeflecht und Umwickelung zusammengesetzt. In diesem Falle sind die Kämme stets nur einfach gestaltet und wenig oder gar nicht verziert. Ausnahmen bilden nur die hübschen, mit Zebrahaar durchflochtenen und mit Stanniol belegten kleinen Kämme der Wayao, Wamwera und Wangindo im Süden Deutsch-Ostafrikas (Fig. 4)

[Bd. 6, Sp. 516]


und die mit hübsch gemustertem Rohrgeflecht durchsetzten Stäbchenkämme der Loangoküste.
   Viel mehr Raum zu künstlerischer Betätigung geben die geschnitzten Kämme. Die des Ostens sind weit häufiger Doppelkämme (mit zwei Zinkenreihen) als die des Westens, daher schon aus diesem Grunde meist größer und wuchtiger. Am schönsten sind die Ebenholzkämme der Suaheli (Fig. 5) und die mit reichem Figurenschmuck versehenen Kämme der Wagalla in Unjamwesi. Im Westen sind wieder die Loangoküste (Fig. 6), dann aber vor allem Oberguinea (Liberia, Goldküste) durch oft recht naturalistisch geschnitzte Griffteile ausgezeichnet.
   Für die negroiden Völker Melanesiens gilt im großen und ganzen dasselbe wie für Afrika, nur daß die reichere Natur elegantere, reichere Formen begünstigt. Nadelartige Kämme, oft reich ornamentiert und stets mit Federbesatz, sind charakteristisch für Neuguinea (Fig. 7) und die Salomonen, die beide außerdem aber auch noch zusammengesetzte Kämme von vielen Zinken haben (Fig. 8 u. 9). Der federgeschmückten Haarnadel Melanesiens entspricht weiter nördlich der lange, schmale K. der Karolinen (Fig. 10), der 0,5 m an Länge erreicht. An Größe übertroffen wird dieser noch durch den wuchtigsten aller Kämme, den aus Stäbchen zusammengeflochtenen, geometrisch gemusterten, 0,6 m und mehr an Länge erreichenden K. von den Admiralitätsinseln (Fig. 11), dem gegenüber der derselben Gruppe angehörige Stäbchenkamm (Fig. 12) nur durch seine höchst phantastische, aus bildsamer Paste herausgearbeitete Ornamentik ausgezeichnet ist. Diese schließt sich aufs innigste der des gesamten übrigen Kulturbesitzes jener Insulaner an. Anthropologische Konterfeie ihrer Verfertiger bieten schließlich die in ihrem Stil ganz vereinzelt dastehenden Holzkämme der Echiquierinseln im Bismarck-Archipel (Fig. 13).
   In Polynesien herrscht die Zweiteilung nach Material und Aufbau ebenfalls vor. Verbreitungszentrum sind hier die Samoa-Inseln und deren weitere

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Umgebung. Der zusammengesetzte K. bietet hier nichts Bemerkenswertes (Fig. 14), wohl aber der aus einer dünnen Holzplatte gefertigte. Er ist architektonisch stets würdevoll aufgebaut (Fig. 15) und erinnert in manchen Zügen fast an die Gotik (Fig. 16). Vgl. Weule, Afrikanische Haarzierate (in der Beilage zur Münchener »Allgemeinen Zeitung«, 1897, Nr. 203).
 
Artikelverweis 
Kamm (Gebirgskamm), s. Meyers Gebirge, S. 408., zu der Anatomie heißt K. (crista) der obere Rand des Pferdehalses, wo die Mähne sitzt, daher Meyers Kammfett (s. d.); auch ein Teil des Vogelauges (s. Meyers Auge, S. 104); in der Jägersprache die langen Borsten auf dem Vorderrücken des Schwarzwildes; der rote Fleischlappen auf dem Oberschnabel einiger hühnerartiger Vögel, überhaupt soviel wie zackige Hervorragung (z. B. der Hautkamm auf dem Rücken der Molche und Eidechsen, ferner der K. [crista] eines Knochens); der Stil der Trauben, an dem die Beeren gesessen haben, und der zur Essigbereitung benutzt wird; im Maschinenwesen die hölzernen Zähne der Zahnräder, auch soviel wie Meyers Daumen (s. d.); dann auch ein Bestandteil des Webstuhls (Riedkamm) und eine Form des Meyers Holzverbandes (s. d., S. 513).
 
Artikelverweis 
Kammannassieberge, s. Meyers Kapkolonie, S. 595.
 
Artikelverweis 
Kämmaschine, s. Meyers Spinnen.
 
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Kammasse, s. Meyers Kautschuk.

 

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