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Kamelparder bis Kamenica (Bd. 6, Sp. 507 bis 508)
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Artikelverweis Kamelparder, s. Meyers Giraffe.
 
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Kamelschaf, soviel wie Lama.
 
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Kamelschlacht, 656 n. Chr., s. Meyers Ali 1).
 
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Kamelziege, soviel wie Angoraziege, s. Meyers Ziege.
 
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Kamen (Camen), Stadt im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Hamm, an der Seseke, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Duisburg-Soest und K.-Unna-Königsborn, hat 2 evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Steinkohlenbergwerk, Metallgießerei, Fabrikation von Bohrgeräten, Kohlenförderwagen etc., starke Schuhmacherei und (1900) 9889 Einw., davon 3290 Katholiken und 131 Juden. K. erhielt um 1250 Stadtrecht.
 
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Kamenaja Baba (Kamienne Baby, steinerne Weiber, Babuschken), 1,53 m hohe, rohe Steinfiguren auf den Kurganen und in den Steppen des ganzen südlichen Rußland und im westlichen

[Bd. 6, Sp. 508]


Sibirien. Hauptverbreitungsgebiet sind die Bezirke am Fuße des Altai, die Steppen am Don und am Asowschen Meere, ferner die Saporogischen Steppen. Die Steine stellen meist sitzende Frauengestalten, seltener Männer dar. Über ihr Alter und ihre Bedeutung herrscht noch keine Klarheit. Vgl. Kohn, Die Steinfiguren in den russischen Steppen und in Galizien (in der »Zeitschrift für Ethnologie«, 1878).
 
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Kamēnen (Camēnae, unlat. Kamönen), altital. Quellnymphen, von den römischen Dichtern mit den griechischen Musen gleichgesetzt.
 
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Kamenez-Litowski, Flecken im russ. Gouv. Grodno, Kreis Brest, an der Lesna, mit gegen 3000 Einw. (fast nur Juden), war einst eine sehr reiche Stadt, die wiederholt vom Deutschen Orden angegriffen und 1375 von Theoderich v. Elner zerstört wurde; 1409 empfing Jagello hier die Abgesandten des Papstes Alexander V. Von den alten Bauwerken steht nur noch ein 36 m hoher steinerner Turm (12721289 erbaut) neben der über 700 Jahre alten Koloschanskischen Kirche.
 
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Kamenez-Podolsk (poln. Kamieniec-Podolsk), Hauptstadt des russ. Gouv. Podolien, auf einer felsigen Halbinsel gelegen, die vom Smotritsch, unweit der Mündung desselben in den Dnjestr, gebildet wird, hat 16 griechisch-orthodoxe Kirchen und 2 Klöster, 4 römisch-kath. Kirchen (darunter die 1361 erbaute Peter-Paul-Kathedrale, die unter der Türkenherrschaft in eine Moschee verwandelt wurde) und 3 Klöster, eine armenische Kirche, Synagoge, ein Seminar, 2 Gymnasien und (1897) 39,113 Einw., wovon etwa 50 Proz. Juden und 30 Proz. Polen. Die Stadt ist Sitz eines griechisch-orthodoxen und eines römisch-katholischen Bischofs. K. wird in russischen Chroniken zuerst im 12. Jahrh. erwähnt. 1240 wurde es von Batu bis auf den Grund zerstört. Nachdem es seit 1672 von den Türken besetzt war, kam es im Frieden von Karlowitz (1699) wieder an Polen, bei der Annektierung Podoliens 1795 aber an Rußland. Hier 22. Okt. 1633 Niederlage der Türken durch die Polen und 17. Dez. 1653 Friede zwischen diesen. Die Festungswerke wurden 1813 geschleift.
 
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Kamengrad, Dorf in Bosnien (Kreis Bihač), westlich von Sanski-Most, an der Dubrawa (Zufluß der Sanna), mit Eisengießerei, Eisenhämmern, Bergbau auf Eisen u. Silber und 350 mohammed. Einw.
 
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Kamenica (Kamenitz), Großgemeinde im kroatisch-slawon. Komitat Syrmien u. Dampfschiffstation am rechten Donauufer bei Peterwardein, mit schönem Schloß, großem Park, 2 Kirchen, Obst- und Weinbau, Viehzucht und (1901) 2268 meist serbischen (römisch-katholischen und griechisch-oriental.) Einwohnern.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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