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Kalpak bis Kaltbruch (Bd. 6, Sp. 492)
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Artikelverweis Kalpak (türk.), die Lammfellmütze der Tataren, bei den ansässigen von plumper, massiver, bei den nomadisierenden von kleinerer und gefälligerer Form. In der Türkei wurden mit K. die den Armeniern vorgeschriebenen hohen Filzmützen bezeichnet; von dort ging das Wort ins Ungarische über, wo der K. noch heute zum magyarischen Nationalkostüm gehört. In Ungarn und einigen andern europäischen Ländern bildet der pelzverbrämte K. ein Stück der militärischen Uniform (s. Kolvak).
 
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Kalpe, im Altertum Name des Felsens von Gibraltar, der mit dem gegenüberliegenden Abila auf der Küste Afrikas (dem Dschebel Mussa beim heutigen Ceuta) die »Säulen des Herkules« bildete.
 
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Kalpi, Stadt in der Division Dschansi der britisch-ind. Nordwestprovinzen, an der Dschamna, mit Fabriken für Zuckerkandis und Papier, die in ganz Nordindien berühmt sind, Handel mit Baumwolle und Getreide und (1901) 10,139 Einw. Nahebei die prächtigen Ruinen der alten Stadt.
 
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Kalpis, Art Wasserkrug, s. Hydria.
 
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Kalquieren, s. Meyers Kalkieren.
 
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Kals, Dorf in Tirol, Bezirksh. Lienz, 1322 m ü. M., im Kaisertal (Seitental des Iseltals) gelegen, mit (1900) 1045 Einw., Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners (über die Stüdlhütte). Nördlich Übergang über den Kalser Tauern (2512 m) in das Stubachtal und Oberpinzgau.
 
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Kalt heißen Fährten, die nicht mehr frisch sind.
 
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Kalt., bei Pflanzen- und Tiernamen Abkürzung für Johann Heinrich Kaltenbach, geb. 1807 in Köln, gest. 1876 als Lehrer an der Realschule in Aachen; schrieb: »Monographie der Pflanzenläuse« (1. Teil: Die Blatt- und Erdläuse, Aachen 1843); »Flora des Aachener Beckens« (das. 1845); »Die Pflanzenfeinde aus der Klasse der Insekten« (Stuttg. 1872).
 
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Kaltbad, s. Meyers Rigi.
 
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Kaltblüter, s. Meyers Tierische Wärme und Meyers Wechselwarme Tiere.
 
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Kaltbruch, die Eigenschaft mancher Metalle, bei der mechanischen Bearbeitung (Hämmern, Walzen etc.) in gewöhnlicher Temperatur rissig zu werden, eine Folge von fremden Beimengungen (z. B. von Phosphorgehalt bei Schmiedeeisen, von Kupferoxydul bei Kupfer) oder veranlaßt durch kristallinische Struktur, die durch Guß bei nicht gehöriger Temperatur entstanden ist.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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