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Kalorimōtor bis Kalpak (Bd. 6, Sp. 492)
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Artikelverweis Kalorimōtor, s. Deflagrator.
 
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Kalorische Maschinen (Wärmemotoren), alle Kraftmaschinen, bei denen Wärme in Arbeit umgesetzt wird; im gebräuchlichen engern Sinne die mit erwärmter Luft und Verbrennungsgasen arbeitenden Maschinen, die Meyers Feuerluftmaschinen (s. d.) und die Meyers Heißluftmaschinen (s. d.).
 
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Kaloriska, Name der Stenbergschen Meyers Heißluftmaschine (s. d., S. 118).
 
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Kaloskop (nach Heys), ein Mikroskop, bei dem die Objekte gleichzeitig von oben und unten und zwar mit verschiedenfarbigem Lichte beleuchtet werden.
 
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Kalospinthechromokrēne (griech., »Schönfunkenfarbenquelle«), ein künstlich beleuchteter und dadurch in schönen Farben funkelnder Springbrunnen.
 
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Kalotaszeg (spr. kálotăßeg), Landstrich in Ungarn (Siebenbürgen), s. Banffy-Hunyad.
 
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Kalotte (franz. calotte), ein im 15. und 16. Jahrh. übliches eng anliegendes Käppchen, besonders der Geistlichkeit, angeblich durch Karl VII. von Frankreich eingeführt, der auf Verlangen der Geistlichkeit kurz geschornes Haar trug und diese Haartracht trotz der entgegengesetzten Sitte der Zeit bei seinem Hof einführte. Später war K. Schimpfwort für die Pfaffen und das Priesterregiment. Dieselbe Benennung hatten aber auch schon die wattierten Kappen, die man unter den Helmen trug, und in der Reformationszeit wurde sie auch auf eine anliegende Kopfbedeckung der Frauen übertragen; daher auch in der Baukunst eine flache Kuppel. In der Geometrie nennt man K. den einem Kugelabschnitte (Kugelsegmente) angehörigen Teil der Kugelfläche.
 
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Kalottisten (Régiment de la Calotte), gegen Ende der Regierung Ludwigs XIV. entstandene Gesellschaft, die unter dem Deckmantel der Narrheit eine sittenrichterliche Wirksamkeit ausübte, ähnlich, nur weniger harmlos, wie die »Babinische Republik«. Sie erteilte allen, die sich durch Torheit lächerlich machten, vesondere Patente, führte Abzeichen, wie Schellen, Klappern u. dgl., wurde aber unter Fleurys Ministerium aufgelöst. Vgl. »Mémoires pour servir á l'histoire de la Calotte« (Basel 1725).
 
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Kalotypīe (griech., »Schöndruck«, nach dem Erfinder auch Talbotypie), veraltete Bezeichnung für photographische Papiernegative (s. Meyers Photographie).
 
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Kalousek, Joseph, tschech. Geschichtsforscher, geb. 1838 zu Wamberg in Böhmen, studierte in Prag und ist gegenwärtig an der tschechischen Universität daselbst Professor der böhmischen Geschichte. Als seine bedeutendste Arbeit (nur in böhmischer Sprache) erschien 1871 »Das böhmische Staatsrecht« (2. Aufl., Prag 1892), der eine deutsch geschriebene Studie: »Einige Grundlagen des böhmischen Staatsrechts« (das. 1870) voranging. Außerdem schrieb er eine Monographie »Karl IV.« (Prag 1878), eine »Geschichte der königlich böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften« (das. 1884) und zahlreiche historische Aufsätze in Zeitschriften.
 
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Kalpak (türk.), die Lammfellmütze der Tataren, bei den ansässigen von plumper, massiver, bei den nomadisierenden von kleinerer und gefälligerer Form. In der Türkei wurden mit K. die den Armeniern vorgeschriebenen hohen Filzmützen bezeichnet; von dort ging das Wort ins Ungarische über, wo der K. noch heute zum magyarischen Nationalkostüm gehört. In Ungarn und einigen andern europäischen Ländern bildet der pelzverbrämte K. ein Stück der militärischen Uniform (s. Kolvak).

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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