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Kalobiōtik bis Kalorifikation (Bd. 6, Sp. 489 bis 490)
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Artikelverweis Kalobiōtik (griech.), »die Kunst schön zu leben«, d. h. ein der sinnlichen und intellektuellen Natur des

[Bd. 6, Sp. 490]


Menschen angemessenes harmonisches Leben zu führen. Vgl. Bronn, Die K. (Leipz. 1844).
 
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Kalocsa (spr. kálo-tscha), Großgemeinde im ungar. Komitat Pest, 5 km von der Donau, in z. T. noch sumpfiger Gegend am Moor Meyers Sárköz (s. d.) und Endstation der Bahnlinie Kiskörös-K., ist Sitz eines Erzbistums, hat eine neue zweitürmige Kathedrale, ein erzbischöfliches Palais (mit einer Bibliothek von 70,000 Bänden und dem berühmten Haynaldschen Herbarium), mehrere Klöster (darunter ein Jesuitenkloster mit Sternwarte), Konservenfabrik, Acker- und Flachsbau, einen Gerichtshof, ein Seminar, zwei Präparandien, ein Jesuiten-Obergymnasium mit Konvikt und (1901) 11,380 magyarische (römisch-katholische und israelit.) Einwohner. K. ist eine der ältesten Städte Ungarns und war früher befestigt.
 
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Kalogeros (griech., »guter Alter«, Mehrzahl Kalogeri, auch Kalojer, Kalugyer [s. d.], Kaludscheren), in der griechischen Kirche Bezeichnung für Mönch.
 
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Kalokagathīa (griech.), bei den alten Griechen Bezeichnung des Wesens eines kalos k' agathós (»schön und gut«), d. h. eines Mannes, wie er sein soll, daher soviel wie sittliche und bürgerliche Vortrefflichkeit.
 
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Kalŏmel, s. Quecksilberchlorür.
 
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Kalon (Kallon), griech. Bildhauer von Ägina, zwischen Olympiade 6575 (520480 v. Chr.) tätig, Schüler des Tektäos und Angelion, schuf für Amyklä einen ehernen Dreifuß, zwischen dessen Füßen die Figur der Persephone stand, und für die Burg zu Trözene eine Holzstatue der Athene Sthenias. Die äginetischen Giebelgruppen können, wenn sie auch nicht von K. selbst herrühren, uns doch seinen Stil vergegenwärtigen. Vgl. Äginetische Kunst.
 
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Kalong, s. Meyers Flederhunde.
 
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Kaloreszénz (lat.), das durch Tyndall 1866 experimentell nachgewiesene, durch Einwirkung konzentrierter dunkler Wärmestrahlen hervorgerufene Glühen eines Körpers.
 
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Kalorīe (franz., v. lat. calor, »Wärme«), s. Meyers Wärmeeinheit.
 
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Kalorifēren (franz. Calorifères), Luftheizungsöfen, s. Meyers Heizung, S. 124. K. von Andrews, ein thermometerartiger Erwärmungskörper zur Bestimmung der spezifischen Wärme von Flüssigkeiten.
 
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Kalorifikation (lat.), Wärmeerzeugung.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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