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Kalkgur bis Kalklöschen (Bd. 6, Sp. 481)
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Artikelverweis Kalkgur, ein Kalksinter, der sich in Tropfsteinhöhlen, besonders aber in alten Bachläufen in Kalksteingebirgen findet, meist kleine, warzige Knollen bildet und beim Mahlen ein seines, sehr poröses Pulver liefert, das früher zur Darstellung von Dynamit benutzt wurde.
 
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Kalkharmotōm, Mineral, soviel wie Phillipsit.
 
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Kalkhornfels, Gestein, ein wesentlich aus Kalksilikaten bestehender, durch Umwandlung aus Kalkstein entstandener Meyers Hornfels (s. d.).
 
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Kalkhydrāt, soviel wie gelöschter Kalk, Calciumhydroxyd, s. Meyers Kalk, S. 479. ‚
 
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Kalkieren (kalquieren, franz. calquer), Übertragung einer Zeichnung, Schrift, eines Planes u. dgl. vom Original auf eine andre Fläche. Dies kann durch Überdrucken, Durchzeichnen, Aufpudern, Aufpausen etc. geschehen. Kalkierpapier und Kalkierleinwand zum Durchzeichnen, soviel wie Pauspapier und Pausleinwand; s. Meyers Pause. Vgl. auch Metallographie.
 
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Kalkinfarkt der Niere, eine gelblichweiße Ablagerung, die im höhern Alter ohne Krankheitserscheinungen in den Schleifenkanälchen der Pyramiden der Niere vorkommt. Sie besteht aus mikroskopischen, stark lichtbrechenden, verschieden großen Kugeln, die auf Zusatz von Essigsäure, unter Gasentwickelung und unter Zurücklassung einer homogenen kolloiden Masse, die den abgelagerten Kalksalzen als stützendes Gerüst dient, verschwinden. Dem K. ist der harnsaure Infarkt der Neugebornen als eine ebenfalls nicht krankhafte Erscheinung an die Seite zu stellen.
 
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Kalkkonglomerāt, Gestein, s. Konglomerat.
 
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Kalkkonkremente, mikroskopisch kleine, bis stecknadelkopfgroße, wesentlich aus kohlensaurem und schwefelsaurem Kalk bestehende weiße Knötchen im Fleisch der Schweine, entstehen durch Verkalkung von tierischen oder pflanzlichen Schmarotzern.
 
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Kalkkreuzstein, Mineral, soviel wie Phillipsit.
 
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Kalklicht, s. Meyers Knallgas.
 
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Kalklöschen, s. Meyers Kalk, S. 479.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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