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Kakia bis Kakoexīe (Bd. 6, Sp. 444)
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Artikelverweis Kakia (griech.), Personifikation der Schlechtigkeit.
 
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Kakianbund, s. Meyers Klub.
 
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Käkĭas (Kaikias), der Nordostwind der Griechen, der Kälte und Schnee, auch Schloßen brachte, am Turm der Winde in Athen mit flatterndem, feuchtem Bart, weitem Gewand und einer Wanne in den Händen dargestellt, aus der Hagel niederströmt.
 
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Kakifeige, s. Meyers Diospyros.
 
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Kakinada (Cocanada), Hafenstadt im Distrikt Godavari der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, an einem nördlichen Mündungsarm der Godaweri, mit (1901) 47,866 Einw., meist Hindu, ist durch einen schiffbaren Kanal mit Radschamandri verbunden und Ausfuhrhafen für das reiche Hinterland, aus dem sie namentlich Baumwolle, Jute, Ölsaaten, Zucker, Myrabolamen, Hörner, Hanf ausführt. 1900 liefen 206 Schiffe ein.
 
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Kak-ke, s. Meyers Beriberi.
 
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Kako... (griech.), in Zusammensetzungen, bezeichnet etwas Schlechtes, Fehlerhaftes etc., Miß...
 
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Kakodämon (griech.), böser Geist (s. Meyers Dämon); Kakodämonie, Besessenheit (s. Meyers Besessene).
 
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Kakodoxīe (griech.), verkehrte Glaubensansicht, schlechte Meinung, übler Ruf.
 
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Kakodyl (Arsendimethyl) As2(CH3)4, ein Bestandteil von Cadets rauchender Flüssigkeit, die entsteht, wenn man arsenige Säure mit essigsaurem Kali destilliert. Es bildet eine farblose, höchst giftige Flüssigkeit, riecht äußerst widerlich, ist unlöslich in Wasser, erstarrt bei -6° kristallinisch, siedet bei 170°, entzündet sich an der Luft und verbrennt zu arseniger Säure, Kohlensäure und Wasser. Bei langsamem Luftzutritt entsteht Kakodyloxyd (Alkarsin, Arsendimethyloxyd) As2(CH3)4O. Dies bildet den Hauptbestandteil von Cadets Flüssigkeit, stinkt ebenfalls, ist sehr giftig, erstarrt bei -25°, siedet bei 120°, verbindet sich mit Säuren und Basen und oxydiert sich an der Luft zu Kakodylsäure As(CH3)2O. OH. Diese bildet farb- und geruchlose Kristalle, ist in Wasser leicht löslich, schmilzt bei 200° unter Zersetzung, schmeckt schwach sauer, ist nicht giftig, bildet mit Basen Salze, ist schwer oxydierbar, aber leicht reduzierbar. Man bedient sich des Kakodyls bisweilen zur Entdeckung des Arsens, indem man die fragliche Substanz mit essigsaurem Kali erhitzt und auf den sich entwickelnden Geruch achtet.
 
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Kakoexīe (griech.), s. Kachexie.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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