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Kahulaui bis Kailas (Bd. 6, Sp. 429 bis 430)
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Artikelverweis Kahulaui (Kahoolawe), die kleinste der Inseln des Hawaïarchipels, südlich von Maui, 20 km lang, 10 km breit, 179 qkm groß, größtenteils ebenes, dürres

[Bd. 6, Sp. 430]


Tafelland und bis 442 m aufsteigend, hat als einzige Vegetation Gras und Euphorbiazeen. Die Insel wird von wenigen Schafzüchtern bewohnt.
 
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Kai (niederdeutsch Kaje, holländ. Kaai, franz. Quai), Mauer (Kaimauer) oder Steindamm an Fluß- oder Meeresufern, so hoch, daß sie beim höchsten Wasserstand nicht überschwemmt werden. Sie dienen zum Schutz des Ufers gegen den Andrang der Wellen sowie als Ein- und Ausladeplatz für die Schiffe. Damit bei jedem Wasserstand Boote anlegen können, sind Treppen vorhanden. Eingemauerte Ringe oder an den Kaien eingerammte Pfähle (Dukdalben, s. d.) dienen zur Befestigung der Schiffe. K. heißt auch das ganze, so ausgestattete Ufer, auch die längs des Ufers befindliche Straße; in Häfen auch der Ladeplatz für Schiffsgüter, wofür die Kaigebühr zu zahlen ist. Bollwerk (richtiger Bohlwerk) heißt der Kai, wenn die Uferseite mit Planken verkleidet ist.
 
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Kai, Fluß in Südafrika, s. Meyers Kei.
 
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Kaibel, Georg. Philolog, geb. 30. Okt. 1849 in Lübeck, gest. 12. Okt. 1901 in Göttingen, studierte in Göttingen und Bonn, war dann Gymnasiallehrer in Berlin und wurde 1879 Professor an der Universität Breslau, später in Rostock, Greifswald und Straßburg, 1897 in Göttingen. Seine Hauptwerke sind. »Epigrammata graeca ex lapidibus collecta« (Berl. 1878); »Inscriptiones Graecae Siciliae et Italiae« (das. 1890); »Text und Stil der Ἀηναων πολτεα des Aristoteles« (das. 1893); »Die Prolegomena περὶ κωμδας« (das. 1898); »Comicorum graecorum fragmenta« (das. 1899 ff.); ferner Ausgaben des Athenäus (Leipz. 188790, 3 Bde.), von Galenos' »Protrepticus« (Berl. 1894), Sophokles' »Elektra« (Leipz. 1896).
 
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Kaïd (arab.), Stammeshäuptling in Nordafrika.
 
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Kaien (holländ.), die Rahen aus der wagerechten in die senkrechte Lage kippen.
 
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Kaieteur, Wasserfall des Rio Potaro, eines linken Nebenflusses des Essequibo in Britisch-Guayana, 251 m hoch und 113 m breit, er gibt 600 cbm in der Sekunde.
 
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Kaiföng, Hauptstadt der chines. Provinz Honan, 15 km vom rechten Ufer des Hwangho, mit 6 Moscheen, Sitz des Gouverneurs und eines Beamten (Tautai) für Salz- und Getreideangelegenheiten, 150,000 Einw., worunter die einzige Judengemeinde in China, meist Goldschmiede und Wechsler. Der Hwangho ist hier 600 m breit und 1 m tief. K. war unter dem Namen Tungking (»östliche Hauptstadt«) 9601125 Residenz der Sungkaiser.
 
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Kaïk, s. Meyers Kajik.
 
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Kaiki, japan. Seidengewebe (in Europa als Waschseide bekannt) aus abgekochter und meist gefärbter Rohseide hergestellt, nur selten mit glatter Bindungsart gewebt.
 
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Kailas, Gebirge, s. Meyers Gangri.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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