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Jus connubĭi bis Jus emporĭi (Bd. 6, Sp. 392)
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Artikelverweis Jus connubĭi (lat.), Recht, mit den Angehörigen eines andern Staates oder Stammes oder Standes eine rechtsgültige Ehe einzugehen. Die Ehe zwischen Patriziern und Plebejern in Rom sowie zwischen Römern und Ausländern war lange Zeit nicht zulässig.
 
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Jus cruentatiōnis (lat.), s. Meyers Bahrrecht.
 
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Jus curĭae (lat.), das Meyers Hofrecht (s. d.).
 
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Jus deliberandi (lat.), Deliberationsrecht, s. Meyers Bedenkzeit.
 
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Jus de non appellando (lat.), Recht der letzten Instanz; ehemals das Vorrecht einzelner deutscher Fürsten, zuletzt aller Kurfürsten, selbst höchste Gerichte im Lande zu haben und somit die Berufung an die Reichsgerichte auszuschließen.
 
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Jus de non evocando (lat.), ehemals das Recht eines Reichsstandes, vermöge dessen aus seinem Lande kein Rechtshandel in erster Instanz an die Reichsgerichte gebracht werden konnte.
 
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Jus detractūs (lat., »Abzugsrecht«), das jetzt abgeschaffte, von der Erbschaftssteuer verschiedene Recht, von Erbschaften und sonstigem außer Landes gehenden Vermögen eine Abgabe zu erheben. S. Meyers Abschoß.
 
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Jus devolutionis (lat.), Abberufungsrecht und Devolutionsrecht, s. Meyers Devolution.
 
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Jus divīnum (lat.), göttliches Recht, ein der katholischen Kirchenlehre ausschließlich eigentümlicher Begriff; Erkenntnisquellen sind die Heilige Schrift und Tradition; kraft seines Ursprungs ist es unveränderlich. Auf J. führt die katholische Kirche ihre wichtigsten Verfassungselemente zurück.
 
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Jus emĭnens (lat., »Staatsnotrecht«), das Recht der Staatsgewalt, im Fall dringender Gefahr oder Not oder eines unabweisbaren Bedürfnisses Eingriffe in Privatrechte vorzunehmen. Hierauf läßt sich namentlich das Recht zur Zwangsenteignung von Grundeigentum zurückführen (s. Meyers Enteignung).
 
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Jus emporĭi, s. Meyers Stapelrecht.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
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