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Hornhautgeschwür bis Hornist (Bd. 6, Sp. 563)
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Artikelverweis Hornhautgeschwür und Hornhauttrübung, s. Meyers Hornhautentzündung und Meyers Hornhautflecke.
 
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Hornhecht (Belone Cuv.), Gattung der Knochenfische aus der Familie der Horn- oder Makrelenhechte (Scomberesocidae), Fische mit sehr gestrecktem, aalartigem Leib, kleinen Schuppen, in einen langen Schnabel ausgezogenen Kiefern mit einer Reihe langer, konischer Zähne, gegenständiger, weit nach hinten gerückter und fast gleicher Rücken- und Afterflosse und hinter der Körpermitte stehenden Bauchflossen. Der H. (Grünknochen, Grünkarpfen, Windfisch, Nadelfisch, B. vulgaris Flem., s. Tafel Meyers »Fische II«, Fig. 6), bis 80 cm lang, auf der Oberseite dunkel olivgrün, auf der Unterseite silberweiß, findet sich im Mittelmeer, im Atlantischen Ozean, in der Nord- und Ostsee, erscheint an den Küsten gewöhnlich mit den Makrelen, oft in großen Scharen, und nährt sich von allem, was er zu bewältigen vermag, hauptsächlich von kleinen Fischen. Seine 3 mm großen, mit 1 cm langen haarfeinen Fäden besetzten Eier legt er klumpenweise an Seegras und andre Wasserpflanzen ab. Sein Fleisch ist mager, doch wird er in großer Menge gefangen und frisch, eingemacht und geräuchert gegessen. Seine Knochen werden beim Kochen und Räuchern grün.
 
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Hornheim, Privatirrenanstalt in der ehemaligen, jetzt mit Kiel verschmolzenen Gemeinde Gaarden.
 
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Hornhuhn (Hornfasan), s. Tragopan.
 
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Hornig (Hornik), Michael, wend. Philolog und Schriftsteller, geb. 1. Sept. 1833 zu Räckelwitz in der sächsischen Oberlausitz, gest. 22. Febr. 1894 in Bautzen, studierte in Prag katholische Theologie und slawische Sprachwissenschaft, ward 1856 Katechet und Domvikar in Bautzen, 1861 Kaplan und 1871 Pfarrer an der wendischen Pfarrkirche daselbst, 1890 Kanonikus. H. schrieb Volks- und Schulbücher in wendischer Sprache, gründete 1863 den Bücherverein »Cyrill und Method« und redigierte seit 1868 den »Casopis«, Zeitschrift der Wendischen literarischen Gesellschaft in Bautzen, in der zahlreiche Arbeiten von ihm über das ältere heimatliche Schrifttum, über die Schriftsprache und Orthographie sowie Sammlungen von Volksliedern u. dgl. abgedruckt sind. Mit Pfuhl und Seiler gab er das »Wendische Wörterbuch« (Bautzen 1866), mit W. Boguslawski eine Geschichte des wendischen Volkes (»Historija serbskeho naroda«, das. 1884) heraus.
 
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Horninseln, s. Meyers Hoorninseln.
 
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Hornisgrinde, höchste Erhebung des nördlichen Schwarzwaldes, östlich von Achern, auf der Grenze von Baden und Württemberg. Der höchste Punkt, 1166 m ü. M., trägt einen Aussichtsturm und gewährt einen weiten Blick über den Schwarzwald, die oberrheinische Tiefebene und die Vogesen. In der Nähe der Dreifürstenstein oder Dreimarkstein (1153 m), bildete ehemals die Grenze von Baden, Württemberg und dem Hochstift Straßburg. Etwa 300 m unter dem Gipfel liegt der Meyers Mummelsee (s. d.).
 
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Hornisieren, s. Meyers Kautschuk.
 
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Hornisse, s. Meyers Wespen.
 
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Hornissenschwärmer, s. Meyers Glasflügler.
 
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Hornist, Spielmann, der bei der Infanterie das Signalhorn (Horn) bläst; die berittenen Truppen haben statt dessen Trompeter. Hornisten heißen auch die Mitglieder der Hornmusik bei Jägern etc., der Korpsführer Stabshornist. Vgl. Spielleute und Militärmusik.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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