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Hörner bis Hornfels (Bd. 6, Sp. 561 bis 562)
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Artikelverweis Hörner, Krankheit der Bienen, s. Meyers Büschelkrankheit.
 
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Hörner aufsetzen, s. Meyers Hahnrei.
 
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Hörnerblätter, s. Meyers Ceratophyllazeen.
 
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Hörnerrichten, s. Meyers Rind.
 
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Hörnerv, s. Meyers Ohr.
 
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Hornerz (Hornsilber, Silberhornerz), Mineral, und zwar Chlorsilber Ag Cl mit 75,8 Proz. Silber, kristallisiert regulär, findet sich in kleinen, meistens zu Krusten vereinigten Kristallen, auch derb und eingesprengt, grau und grün, durchscheinend, mit diamantartigem Fettglanz, Härte 11,5, spez. Gew. 5,6; wichtiges Silbererz in Chile, Peru und Mexiko, in Nevada, auch am Altai, selten in den obern Teufen der Harzer und erzgebirgischen Silbererzgänge und zu Kongsberg; am Harz mit Ton gemengt auch als sogen. Buttermilcherz.
 
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Hornes, Graf von, s. Meyers Hoorne.
 
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Hoernes, 1) Rudolf, Geolog und Paläontolog, geb. 7. Okt. 1850 in Wien, studierte daselbst seit 1869, machte 1872 Studienreisen mit Sueß nach Italien, begleitete 1873 die Expedition Conzes nach Samothrake, beteiligte sich 187476 an den Aufnahmen der Geologischen Reichsanstalt in Südtirol und wurde 1876 außerordentlicher, 1883 ordentlicher Professor der Geologie und Paläontologie an der Universität Graz. H. lieferte Untersuchungen über den geologischen Bau der Insel Samothrake, Studien über das Tertiär, über die Fauna des Schlier von Ottnang, über die Gattung Megalodus und besonders über Erdbeben. 1902 und 1903 unternahm er Forschungsreisen in die durch heftige Erdbeben heimgesuchten Gegenden Mazedoniens. Auch schrieb er: »Die Erdbebentheorie Rudolf Falbs und ihre wissenschaftliche Grundlage« (Wien 1881); »Elemente der Paläontologie« (Leipz. 1884; franz., Par. 1886); »Grundzüge der Geognosie und Geologie« (4. umgearbeitete Auflage von Leonhards gleichnamigem Werke, Leipz. 1889); »Erdbebenkunde« (das. 1893); »Das Erdbeben von Laibach und seine Ursachen« (Graz 1895); »Paläontologie« (Sammlung Göschen, 2. Aufl., Leipz. 1904); »Bau und Bild der Ebenen Österreichs« (Wien 1903) und mit Auinger: »Die Gasteropoden der miocänen Meeresablagerungen der ersten und zweiten Mediterranstufe in der österreichisch-ungarischen Monarchie« (das. 187992).
   2) Moritz, ethnograph. Schriftsteller, Bruder des vorigen, geb. 29. Jan. 1852 in Wien, studierte seit 1870 daselbst und in Berlin Philologie und Archäologie, promovierte 1878, nahm als Offizier am Okkupationsfeldzug in Bosnien teil und bereiste 18791880 das okkupierte Gebiet im Auftrag des Unterrichtsministeriums zu archäologischen Forschungen. Seit 1889 ist er Kustosadjunkt am k. k. naturhistorischen Hofmuseum in Wien. Er schrieb: »Altertümer der Herzegowina und Bosniens« (Wien 1881); »Atlantis«, mythologisches Märchen (das. 1884); »Dinarische Wanderungen« (das. 1888); »Bosnien und die Herzegowina« (das. 1888); »Die Urgeschichte des Menschen« (das. 1891); »Österreich-Ungarn und das Haus Habsburg« (Teschen 1892); »Urgeschichte der Menschheit« (in der Sammlung Göschen; 2. Aufl., Leipz. 1897); »Urgeschichte der bildenden Kunst in Europa« (Wien 1898); »Der diluviale Mensch in Europa. Die Kulturstufen der ältern Steinzeit« (Braunschw. 1903). Auch redigiert er die »Wissenschaftlichen Mitteilungen aus Bosnien und der Herzegowina« (Wien, seit 1893).
 
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Horne Tooke (spr. horn tuk), John, engl. Schriftsteller, geb. 25. Juni 1736 in London, gest. 18. März 1322 in Wimbledon, studierte Theologie und trat als Schriftsteller 1765 auf, indem er einen der »Junius-Briefe«

[Bd. 6, Sp. 562]


auf ihn kräftig zurückwies (»Petition of an Englishman«); dennoch wurde er selbst von einigen für den Verfasser dieser Briefe gehalten. Während des amerikanischen Krieges zog er sich durch Parteinahme für die Aufständischen eine einjährige Hast zu, studierte sodann die Rechte, durfte jedoch, angeblich als Geistlicher, die juristische Praxis nicht ausüben. Wegen einer Flugschrift gegen das Ministerium North ward er 1794 des Hochverrats angeklagt, aber freigesprochen. 1796 wurde er ins Parlament gewählt, mußte aber als Geistlicher nach einer gegen ihn geltend gemachten Bill wieder austreten. Sein Hauptwerk ist die grammatikalische Schrift: »Epea pteroenta, or the diversions of purley« (Lond. 1786; erweitert 1798; 180506, 2 Bde.; neue Ausg. 1829 u. ö.). Seine Memoiren gaben A. Stephens (Lond. 1813, 2 Bde.) und J. Graham (mit ausgewählten Reden und Schriften, New York 1828) heraus.
 
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Hornfasan, s. Tragopan.
 
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Hornfels, ein sehr hartes, dichtes Gestein ohne alle Schieferung, meist von dunkler Farbe, ein Umwandlungsprodukt von Tonschiefern und Grauwacken im Kontakt mit Granit. Es besteht aus Quarz, Magnetit und Biotit oder Andalusit, Granat, Turmalin, Cordierit; danach unterscheidet man: Biotithornfels, Andalusithornfels, Granathornfels etc. Vgl. Metamorphismus.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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