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Hörberg bis Hordenlager (Bd. 6, Sp. 548 bis 549)
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Artikelverweis Hörberg, Per, schwed. Maler, geb. 31. Jan. 1746 auf dem Hof Öfra Ö in Småland, gest. 24. Jan. 1816, war erst Hirt, dann Bauer, bildete sich aber daneben auf eigne Hand zum Maler. Erst in seinem 37. Jahr erlangte er die Mittel, die Akademie in Stockholm zu besuchen und erwarb sich hier in kurzem zweimal den Preis. 1797 wurde er Mitglied der Akademie der schönen Künste und später Hofmaler des damaligen Kronprinzen Karl Johann. Von großer Produktivität hat er 87 Altarbilder und außerdem noch über 600 Gemälde biblischen und profanen Inhalts ausgeführt. Zu seinen gelungensten Freskomalereien gehören die Titanenkämpfe im Schlosse Finspång. H. war von großer Erfindungskraft; das Erhabene und Heilige gelang ihm besser als das Anmutige und Liebliche. Er hat auch musikalische Kompositionen von tiefem Gefühl hinterlassen. Vgl. Hörbergs Selbstbiographie (deutsch von Schildener, Greifsw. 1818).
 
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Hörbläschen (Gehörbläschen), s. Meyers Gehör, S. 483.
 
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Horburg, Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Kolmar, Kanton Andolsheim, an der Ill, die daselbst die Thür aufnimmt, am Kanal von Kolmar und an der Eisenbahn Kolmar-Markolsheim, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Spargel- und Tafelobstbau, Konservenfabrik und (1900) 995 Einw. Bei H. stand in der Römerzeit ein Kastell, in dessen Nähe Gratian 378 die Lentienser, einen Stamm der Alemannen, besiegte. Im Mittelalter war es Hauptort einer Grafschaft, die 1324 an die Grafen von Württemberg fiel; die Burg H. wurde 1675 von den Franzosen zerstört. Vgl. Herrenschneider, Römerkastell und Grafschaft H. (Kolmar 1894).
 
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Horbury (spr. hórrböri), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), südwestlich von Wakefield, hat Garnspinnerei, Militärtuchfabrikation, Eisenwerke, Eisenbahnwagenfabrik und (1901) 6736 Einw.
 
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Horchgang, s. Meyers Mine.
 
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Horchheim, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Koblenz, rechts am Rhein, unweit der Lahnmündung, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Frankfurt a. M.-H. und Köln-Deutz-H., Vergnügungsort der Koblenzer, hat eine evang. Kirche, elektrische Straßenbahn, Quarzitsteinbrüche, Weinbau und (1900) 2593 Einw.
 
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Horde (v. russ. ordà, pers. ordu, »Kriegsheer«), soviel wie Schar, umherstreifender Menschenhaufe, besonders Stammesgenossenschaft der Tataren und andrer Nomaden, z. B. »goldene H.« (s. d.).
 
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Horde (Hürde), ein Rahmen mit einem Boden aus Latten, Weidengeflecht, Drahtgewebe, Bindfadennetz etc., der zum Trocknen von Obst, Kräutern, Wurzeln sowie zum Darren von Malz etc. gebraucht wird; auch das Gestell zum Einpferchen der Schafherden.
 
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Hörde, Kreisstadt im preuß. Regbez. Arnsberg, an der Emscher, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Ruhrort-Holzwickede und Langendreer-Dortmund und mehrerer Kreisbahnen, außerdem mit Dortmund durch eine Straßenbahn verbunden, 106 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, eine alte Burg von 1299, ehedem Sitz des Grafen von der Mark, jetzt Hüttenbeamten als Wohnung dienend, Progymnasium, Amtsgericht, Reichsbanknebenstelle und (1900) 25,126 Einw., davon 11,630 Katholiken und 347 Juden. H. ist Sitz des Hörder Bergwerks- und Hüttenvereins mit großen industriellen Anlagen: der Hermannshütte (Eisen- und Stahlgießerei, Puddel-, Hammer- und Walzwerke) und dem Eisenwerk (Hochöfen und Koksanstalten). Dazu die Steinkohlenzechen

[Bd. 6, Sp. 549]


Schleswig und Holstein und mehrere Eisensteingruben. Die Zahl der Arbeiter betrug 1902/03: 7694, die Produktion 697,000 Ton. Kohlen und 756,350 T. Eisenprodukte. H. wurde 1340 zur Stadt erhoben.
 
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Hordel, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Bochum, mit Station H.-Eickel an der Staatsbahnlinie Wanne-Bochum, hat Steinkohlenbergbau und (1900) 4236 Einw.
 
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Hordenlager, s. Meyers Pferch.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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