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Horāz bis Horde (Bd. 6, Sp. 548)
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Artikelverweis Horāz, s. Horatius.
 
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Horazdiowitz (tschech. Horazdovice), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Strakonitz, 432 m ü. M., links an der Wotawa, an den Staatsbahnlinien Wien-Gmünd-Eger und H.-Taus, hat ein Bezirksgericht, eine gotische Dechanteikirche (14. Jahrh.), eine Kongregation der Schulschwestern, ein altes Stadttor mit hohem Turm, ein Rathaus mit Archiv, ein Schloß des Fürsten Kinsky, Bierbrauerei, Mühlen, Spiritusfabrik und (1900) 3304 tschech. Einwohner. In der Wotawa werden Perlmuscheln gezüchtet. Südwestlich liegen die Burgruinen Prachin und Raby.
 
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Horb, Oberamtsstadt im württemberg. Schwarzwaldkreis, am Neckar, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Plochingen-Villingen und Pforzheim-H., 435 m ü. M., gewährt noch das Ansehen einer mittelalterlich befestigten Stadt, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, ein 1387 gegründetes und 1806 säkularisiertes Chorherrenstift, Schloß, Lateinschule, Realschule, Amtsgericht, Forstamt, 2 Bildhauerwerkstätten, Bierbrauerei, Sägemühle, Schuh- und Filzwarenfabrik, Elektrizitätswerk, Marmorschleiferei, Hopfenbau und (1900) 2317 meist kath. Einwohner. Auf einer Höhe eine Wallfahrtskapelle und ein 1422 erbauter Wartturm mit schöner Aussicht. H. gehörte früher zur Grafschaft Hohenberg und kam 1805 an Württemberg.
 
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Hörbarkeit, Grenzen der, s. Meyers Gehör, S. 482 f.
 
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Hörberg, Per, schwed. Maler, geb. 31. Jan. 1746 auf dem Hof Öfra Ö in Småland, gest. 24. Jan. 1816, war erst Hirt, dann Bauer, bildete sich aber daneben auf eigne Hand zum Maler. Erst in seinem 37. Jahr erlangte er die Mittel, die Akademie in Stockholm zu besuchen und erwarb sich hier in kurzem zweimal den Preis. 1797 wurde er Mitglied der Akademie der schönen Künste und später Hofmaler des damaligen Kronprinzen Karl Johann. Von großer Produktivität hat er 87 Altarbilder und außerdem noch über 600 Gemälde biblischen und profanen Inhalts ausgeführt. Zu seinen gelungensten Freskomalereien gehören die Titanenkämpfe im Schlosse Finspång. H. war von großer Erfindungskraft; das Erhabene und Heilige gelang ihm besser als das Anmutige und Liebliche. Er hat auch musikalische Kompositionen von tiefem Gefühl hinterlassen. Vgl. Hörbergs Selbstbiographie (deutsch von Schildener, Greifsw. 1818).
 
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Hörbläschen (Gehörbläschen), s. Meyers Gehör, S. 483.
 
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Horburg, Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Kolmar, Kanton Andolsheim, an der Ill, die daselbst die Thür aufnimmt, am Kanal von Kolmar und an der Eisenbahn Kolmar-Markolsheim, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Spargel- und Tafelobstbau, Konservenfabrik und (1900) 995 Einw. Bei H. stand in der Römerzeit ein Kastell, in dessen Nähe Gratian 378 die Lentienser, einen Stamm der Alemannen, besiegte. Im Mittelalter war es Hauptort einer Grafschaft, die 1324 an die Grafen von Württemberg fiel; die Burg H. wurde 1675 von den Franzosen zerstört. Vgl. Herrenschneider, Römerkastell und Grafschaft H. (Kolmar 1894).
 
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Horbury (spr. hórrböri), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), südwestlich von Wakefield, hat Garnspinnerei, Militärtuchfabrikation, Eisenwerke, Eisenbahnwagenfabrik und (1901) 6736 Einw.
 
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Horchgang, s. Meyers Mine.
 
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Horchheim, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Koblenz, rechts am Rhein, unweit der Lahnmündung, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Frankfurt a. M.-H. und Köln-Deutz-H., Vergnügungsort der Koblenzer, hat eine evang. Kirche, elektrische Straßenbahn, Quarzitsteinbrüche, Weinbau und (1900) 2593 Einw.
 
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Horde (v. russ. ordà, pers. ordu, »Kriegsheer«), soviel wie Schar, umherstreifender Menschenhaufe, besonders Stammesgenossenschaft der Tataren und andrer Nomaden, z. B. »goldene H.« (s. d.).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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