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Hopliten bis Hopsten (Bd. 6, Sp. 545)
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Artikelverweis Hopliten (griech.), schwerbewaffnete, in geschlossener Linie fechtende Fußkämpfer in den griechischen Heeren, deren Kern sie bildeten. Ihre aus der heroischen Zeit (s. Abbildung) stammende, in historischer Zeit vielfach vereinfachte Bewaffnung bestand in großem, ovalem Schild, Panzer und Helm aus Erz oder Leder, ehernen Beinschienen, 78 Fuß langer Stoßlanze u. kurzem Schwert (s. Tafel Meyers »Grabmäler«, Fig. 2). Ihre schweren Waffen (Lanze, Schild und Panzer werden für die historische Zeit auf 24 kg berechnet) ließen sie auf dem Marsch oft von den Meyers Hypaspisten (s. d.) tragen.
 
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Hoplocampa, s. Meyers Blattwespen.
 
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Hopp. (oder Hop., Hpp.), bei Tiernamen Abkürzung für David Heinrich Hoppe, geb. 15. Dez. 1760 in Vilsen, gest. 1. April 1846 als Arzt in Regensburg (Käferfauna und Flora der Alpen).
 
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Hoppegarten, der bedeutendste Renn- und Trainierplatz Deutschlands, 10 km von Berlin, an der Bahnlinie Berlin-Küstrin gelegen, ist Eigentum des Unionklubs.
 
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Hoppelpoppel, Eiergrog aus Eidotter mit gestoßenem Zucker, Rum und heißem Wasser, schaumig geschlagen. Das Getränk muß möglichst heiß getrunken werden. Manche setzen auch Schlagsahne zu.
 
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Hopperbagger, ein Bagger mit Behältern zur Aufnahme des Baggergutes (Hoppertanks).
 
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Hopperboy, s. Mühlen.
 
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Hoppe-Seyler, Felix, Physiolog und Chemiker, geb. 26. Dez. 1825 in Freyburg a. U., gest. 11. Aug. 1895 auf seiner Besitzung Wasserburg am Bodensee, studierte in Halle, Leipzig, Berlin, Prag und Wien Medizin und Naturwissenschaften, wurde 1852 Arzt am Berliner Arbeitshaus, 1854 Prosektor und Privatdozent in Greifswald, 1856 Assistent und Dirigent des chemischen Laboratoriums des pathologischen Instituts in Berlin. 1860 zum außerordentlichen Professor der Medizin ernannt, ging er 1861 als Professor der angewandten Chemie nach Tübingen und 1872 als Professor der physiologischen Chemie nach Straßburg. H. hat die physiologische und pathologische Chemie mit vielen bahnbrechenden Untersuchungen bereichert, er arbeitete über die Blutfarbstoffe und die Eiweißstoffe, über die Zusammensetzung des Protoplasmas, über Gärungsvorgänge, Ozonbildung etc. Er schrieb: »Handbuch der physiologisch- und pathologisch-chemischen Analyse« (Berl. 1858, 7. Aufl. 1902); »Medizinisch-chemische Untersuchungen« (das. 186671, 4 Hefte); »Physiologische Chemie« (das. 187781, 4 Tle.); auch gab er die »Zeitschrift für physiologische Chemie« (Straßb. 187795) heraus. Vgl. Baumann und Kossel, Zur Erinnerung an Felix H. (Straßb. 1895).
 
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Hoppner, John, engl. Maler, geb. 4. April 1758 in Whitechapel als Sohn deutscher Eltern, gest. 23. Jan. 1810 in London, war anfangs Chorsänger in der königlichen Kapelle, besuchte aber seit 1775 die königliche Kunstakademie, um sich der Malerei zu widmen. Nachdem er 1782 für eine Szene aus König Lear die goldene Medaille erhalten, malte er eine Zeitlang Landschaften, wandte sich aber bald der Bildnismalerei zu, in der er rasch, gefördert durch die Gunst des Prinzen von Wales, der ihn 1789 zu seinem Hofmaler ernannte, große Erfolge bei der englischen Aristokratie erzielte. Anfangs schloß er sich an Reynolds an, später wetteiferte er in der glänzenden Färbung und in der wirkungsvollen Anordnung mit Lawrence. Bildnisse von ihm befinden sich in der Nationalgalerie (Gräfin von Oxford), im Wallacemuseum (Prinz von Wales, nachmals Georg IV.) und in der Tategalerie in London, in der Corporation Art Gallery in Glasgow (Lady Willougby de Eresby) und in vielen englischen Privatgalerien.
 
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Hopsacking (Hopsocks), grobfadiger Wollenstoff für Damenkleider mit 6570 Fäden auf 10 cm aus Streichgarn Nr. 81/2 metr.
 
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Hopsten, Dorf im preuß. Regbez. Münster, Kreis Tecklenburg, an der Aa, hat eine kath. Kirche, Synagoge, Zichorienfabrikation, Wachsbleicherei, Dampfmühle und (1900) 2090 Einw.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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