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Hopkinson bis Hopperbagger (Bd. 6, Sp. 544 bis 545)
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Artikelverweis Hopkinson, John, Ingenieur, geb. 27 Juli 1849 in Manchester, gest. 27. Aug. 1898 bei einer Bergbesteigung in der Schweiz, studierte in Cambridge, promovierte 1870 in London, arbeitete 1872 bis 1878 bei der Leuchtturm-Ausrüstungsfirma Chance and Co. in Birmingham, führte hier viele Verbesserungen der Leuchtturmapparate ein und ließ sich dann als Ingenieur in London nieder. Er arbeitete über Thermodynamik, über Elastizität und Festigkeit, über Elektrostatik und Magnetismus, wandte sich bald aber den elektrischen Maschinen zu und zeigte 1879 die Wichtigkeit der als Charakteristik bekannten Kurve für die Theorie der Dynamomaschinen. Für diese Maschinen ist die Charakteristik etwa ebenso bedeutend geworden wie die Indikatorkurven für die Dampfmaschinen. 1883 lieferte er eine Verbesserung der Edisonmaschine, 1884 veröffentlichte er eine Theorie des Wechselstroms und der Wechselstrommaschine und 1885 wichtige Arbeiten über den Magnetismus. Mit seinem Bruder Edward schuf er durch Vorausberechnung der Charakteristik die wissenschaftliche Grundlage für die Konstruktion und Berechnung der Dynamomaschinen.
 
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Hopkins-Universität, s. Meyers Baltimore, S. 314.
 
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Hopkinsville, Hauptstadt der Grafschaft Christian im nordamerikan. Staat Kentucky, mit Irrenhaus, Tabakfabriken, Tabakhandel und (1900) 7280 Einw.
 
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Hopkinton (spr. hópkint'n), Stadt in Massachusetts, Grafschaft Middlesex, mit Schuhfabriken und (1900) 2623 Einw.

[Bd. 6, Sp. 545]



 
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Hoepli, Ulrich (Ulrico), Buchhändler, geb. 18. Febr. 1847 zu Tuttwil im schweizerischen Kanton Thurgau, kaufte 1871 die Th. Läugnersche Buchhandlung (gegründet 1840 von Tendler u. Schäfer) in Mailand, die sich mit dem Vertrieb deutscher Literatur beschäftigte, und hob sie zu einer der angesehensten italienischen Verlags-, Sortiments- und Antiquariatsbuchhandlungen. Die Firma, deren Verlag über 3000 Werke aller Wissenschaften, Publikationen verschiedener Gelehrtengesellschaften etc. umfaßt, ist besonders bekannt durch die »Manuali Hoepli« (über 800 Werke), die »Collezioncina diamante Hoepli« und die »Biblioteca classica Hoepliana«.
 
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Hopliten (griech.), schwerbewaffnete, in geschlossener Linie fechtende Fußkämpfer in den griechischen Heeren, deren Kern sie bildeten. Ihre aus der heroischen Zeit (s. Abbildung) stammende, in historischer Zeit vielfach vereinfachte Bewaffnung bestand in großem, ovalem Schild, Panzer und Helm aus Erz oder Leder, ehernen Beinschienen, 78 Fuß langer Stoßlanze u. kurzem Schwert (s. Tafel Meyers »Grabmäler«, Fig. 2). Ihre schweren Waffen (Lanze, Schild und Panzer werden für die historische Zeit auf 24 kg berechnet) ließen sie auf dem Marsch oft von den Meyers Hypaspisten (s. d.) tragen.
 
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Hoplocampa, s. Meyers Blattwespen.
 
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Hopp. (oder Hop., Hpp.), bei Tiernamen Abkürzung für David Heinrich Hoppe, geb. 15. Dez. 1760 in Vilsen, gest. 1. April 1846 als Arzt in Regensburg (Käferfauna und Flora der Alpen).
 
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Hoppegarten, der bedeutendste Renn- und Trainierplatz Deutschlands, 10 km von Berlin, an der Bahnlinie Berlin-Küstrin gelegen, ist Eigentum des Unionklubs.
 
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Hoppelpoppel, Eiergrog aus Eidotter mit gestoßenem Zucker, Rum und heißem Wasser, schaumig geschlagen. Das Getränk muß möglichst heiß getrunken werden. Manche setzen auch Schlagsahne zu.
 
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Hopperbagger, ein Bagger mit Behältern zur Aufnahme des Baggergutes (Hoppertanks).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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