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Hopfenseiher bis Hopkinson (Bd. 6, Sp. 544)
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Artikelverweis Hopfenseiher, s. Meyers Bier, S. 844.
 
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Hopfenspinner (Hepialus humuli L.), Schmetterling aus der Familie der Holzbohrer (Xylotropha), bis 6,8 cm breit, oben atlasweiß, unten braungrau, das Weibchen hell ockerfarben, auf den Vorderflügeln rötlich gestreift und gefleckt. Die Männchen fliegen abends vom Mai bis Juli und suchen die nichtfliegenden Weibchen. Die Raupe ist 5 cm lang, grauweiß, mit schwarzen Luftlöchern, Warzen und Borstenhaaren und brauem Nackenschild. Sie lebt vom Juni bis April in Wurzeln vom Löwenzahn, Ampfer, Brennessel, Nachtschatten, besonders von Hopfen, und kann sehr schädlich werden. Die Puppe ist dunkel gelbbraun.
 
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Hopfensteuer, s. Meyers Biersteuer.
 
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Hopfer, Daniel, Kupferstecher, war in der ersten Hälfte des 16. Jahrh. in Augsburg tätig und stach sehr gewandt eine große Anzahl von Blättern mit Darstellungen biblischer und profaner Gegenstände nach eignen und fremden Kompositionen (ein Beispiel enthält Tafel Meyers »Landsknechte«, Fig. 5). Er zeichnete seine Stiche mit seinen Initialen und der Zirbelnuß des Augsburger Stadtwappens. Hieronymus und Lambert H. sind wahrscheinlich seine Brüder gewesen. Ihre Stiche (230) gab der Nürnberger Kunsthändler Dav. Frank als »Opera Hopferiana« heraus.
 
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Hopfgarten, Marktflecken in Tirol, Bezirksh. Kitzbühel, 619 m ü. M., im Brixental an der Staatsbahnlinie Salzburg-Wörgl gelegen, hat ein Bezirksgericht, Tonwarenfabrik, Bierbrauerei, Elektrizitätswerk, Holzhandel und (1900) 1012 (die Landgemeinde 1832) Einw. H. ist Ausgangspunkt für die Besteigung der Hohen Meyers Salve (s. d.).
 
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Hopfgarten, 1) August, Maler, geb. 17. März 1807 in Berlin, gest. daselbst 26. Juli 1896, lernte anfangs bei Ruscheweyh, einem Bruder des Kupferstechers, besuchte dann die dortige Akademie und bildete sich hier bei Dähling und Wach aus. Als 1825 eins seiner Bilder den Preis davontrug, ging er nach Italien und blieb fünf Jahre in Rom. Dann schmückte er in Wiesbaden die Grabkapelle der Herzogin von Nassau mit Malereien und beteiligte sich 1835 in Berlin an den Fresken in der Schloßkapelle und im Museum. Seine ideal aufgefaßten Staffeleibilder biblischen, historischen und romantischen Inhalts sind von sorgfältiger Zeichnung und reichem Kolorit, z. B. die Schwäne fütternden Mädchen (durch Lithographie weitverbreitet), Boas und Ruth, die Schmückung einer Braut, Tasso und Leonore von Este nach Goethe (1839, Nationalgalerie in Berlin), Arminia sucht ihren Geliebten unter den Hirten (nach Tasso) und die Rosen der heil. Elisabeth. Er war Professor und Mitglied der Berliner Akademie.
   2) Alexander Emil, Bildhauer, geb. 1821 in Berlin, gest. 1856 in Wiesbaden, studierte auf der Berliner Akademie und unter Professor Wichmann und bildete sich seit 1838 in Rom bei Emil Wolff und Wagner. Nachdem er sich durch eine Gruppe: Merkur erfindet die Leier, bekannt gemacht, ging er nach Wiesbaden, wo er als Hofbildhauer für den Herzog von Nassau tätig war. Er schuf hier unter anderm den Sarkophag der Herzogin Elisabeth mit der ruhenden Figur der Verstorbenen (in der russischen Kapelle) und die Gruppe: Christus und die vier Evangelisten für die evangelische Kirche.
 
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Höpfner, Ernst, Schulmann, geb. 3. Juni 1836 in Rawitsch, studierte in Halle und Bonn Philologie, trat nach Studienreisen durch Frankreich und England zu Berlin in den öffentlichen Schuldienst und schon nach einem Jahr in die wissenschaftliche Prüfungskommission. 1859 wurde er Oberlehrer in Neuruppin, 1868 Direktor der Realschule zum Heiligen Geist in Breslau, 1873 Provinzialschulrat in Koblenz, 1888 vortragender Rat im Kultusministerium zu Berlin und 1894 Kurator der Universität Göttingen. Er schrieb: »Weckherlins Oden und Gesänge« (Berl. 1865); »Reformbestrebungen auf dem Gebiete der deutschen Dichtung des 16. und 17. Jahrhunderts« (das. 1866).
 
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Hophra, König von Ägypten, s. Apries.
 
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Hophthalmos, Pseudonym, s. Meyers Haug 2).
 
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Höpken, Anders Johan, Graf von, schwed. Staatsmann, geb. 11. April 1712 in Stockholm, gest. daselbst 9. Mai 1789, namhafter Führer der Meyers Hüte (s. d.), wurde, durch Studien und Reisen gründlich vorgebildet, 1746 Reichsrat, 1752 Kanzleipräsident und Leiter der auswärtigen Politik. Als solcher veranlaßte er 1757 die Teilnahme des Reiches am Kampf gegen Friedrich d. Gr., dessen Schwester Luise Ulrike (s. d.) Königin von Schweden war. 1761 wurde er zum Rücktritt veranlaßt, 1762 aber in den Grafenstand erhoben und war 177380 nochmals Reichsrat, ohne jedoch größern Einfluß auszuüben. Als Prosaschriftsteller nicht ohne Bedeutung, machte er sich um die Förderung der Künste und Wissenschaften verdient, gehörte zu den Stiftern eines schwedischen Nationaltheaters (1737) und der Akademie der Naturwissenschaften (1739), wurde 1753 Präsident der von Luise Ulrike gegründeten Akademie der schönen Wissenschaften, 1786 erstes Mitglied der schwedischen Akademie und war 176064 Kanzler der Universität Upsala. Eine in literarischer Hinsicht und für die Geschichte des Siebenjährigen Krieges wichtige Auswahl seiner »Skrifter« veröffentlichte Silfverstolpe (Stockh. 189093, 2 Bde.). Seine Biographie schrieb L. de Geer (Stockh. 1882).
 
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Hopkinson, John, Ingenieur, geb. 27 Juli 1849 in Manchester, gest. 27. Aug. 1898 bei einer Bergbesteigung in der Schweiz, studierte in Cambridge, promovierte 1870 in London, arbeitete 1872 bis 1878 bei der Leuchtturm-Ausrüstungsfirma Chance and Co. in Birmingham, führte hier viele Verbesserungen der Leuchtturmapparate ein und ließ sich dann als Ingenieur in London nieder. Er arbeitete über Thermodynamik, über Elastizität und Festigkeit, über Elektrostatik und Magnetismus, wandte sich bald aber den elektrischen Maschinen zu und zeigte 1879 die Wichtigkeit der als Charakteristik bekannten Kurve für die Theorie der Dynamomaschinen. Für diese Maschinen ist die Charakteristik etwa ebenso bedeutend geworden wie die Indikatorkurven für die Dampfmaschinen. 1883 lieferte er eine Verbesserung der Edisonmaschine, 1884 veröffentlichte er eine Theorie des Wechselstroms und der Wechselstrommaschine und 1885 wichtige Arbeiten über den Magnetismus. Mit seinem Bruder Edward schuf er durch Vorausberechnung der Charakteristik die wissenschaftliche Grundlage für die Konstruktion und Berechnung der Dynamomaschinen.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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