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Hopfenbaum bis Hopfenspinner (Bd. 6, Sp. 543 bis 544)
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Artikelverweis Hopfenbaum, s. Meyers Ptelea.
 
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Hopfenbitter, s. Meyers Hopfen, S. 542.
 
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Hopfenbrüderschaft, ein 1406 von Johann ohne Furcht gestifteter, aber bald erloschener flandrisch-burgundischer Orden mit der Devise »Ich schweige« im Hopfenkranz mit Löwe und Lilie.
 
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Hopfenbuche, s. Meyers Ostrya.
 
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Hopfenkäfer (Plinthus porcatus Panz.), Rüsselkäfer mit erhabener Leiste auf dem Rückenschild, drei Längsleisten auf dem Rüssel und miteinander verwachsenen Flügeldecken, ist 1213 mm lang, braun, mit einzelnen gelbbraunen Schuppen, körnig punktiert. Die fußlose Larve ist 15 mm lang, hellgelb, mit glänzend braunem Kopf. Der Käfer erscheint im März und wird bis August gefunden. Das Weibchen legt seine Eier an die mit dem Rüssel verwundeten Hopfenfechser dicht über dem Boden. Die Larve frißt zuerst einen ziemlich oberflächlichen Gang in die Rinde und geht mit vorschreitendem Wachstum mehr und mehr nach innen, selten bis ins Mark. An einer Pflanze finden sich oft bis 20 und mehr Larven, die den Wurzelstock völlig zerstören können. Zur Bekämpfung des Käfers muß man verhindern, daß die Larve in den Wurzelstock gelangt. Man legt deshalb die Ranken 1 m lang auf den Boden, bedeckt sie mit Erde und läßt sie dann erst hochgehen. Die Larve findet nun zwischen der Stelle, wo die Eier lagen, und dem Wurzelstock einen langen Weg, und wenn der Hopfen im Herbst geschnitten wird, so befinden sich die Larven noch in den abgeschnittenen Fechsern. Auch bestreicht man die Ranken bis zu einer Höhe von 70 cm mit Kupfervitriolkalkmilch oder Petroleum, wodurch der Käfer abgehalten wird, in diesem untern Teil der Ranken seine Eier abzulegen.
 
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Hopfenklee, Hopfenluzerne, s. Medicago.
 
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Hopfenmehl, s. Lupulin.
 
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Hopfenöl, ätherisches Öl des Hopfens, wird durch Destillation der weiblichen Blütenkätzchen oder des Lupulins mit Wasser gewonnen (Ausbeute 0,31, bez. 3 Proz.), ist hellgelb bis rotbraun, riecht aromatisch, schmeckt nicht brennend, spez. Gewicht 0,8550,880, ist in Alkohol sehr schwer löslich, besteht aus einem Sesquiterpen (Humulen) und einem sauerstoffhaltigen Körper, der nicht näher bekannt ist. Die Destillationswässer von der Herstellung des Hopfenöls sind stark sauer und enthalten Baldriansäure, wohl auch Buttersäure. H. wirkt nicht narkotisch. Man benutzt es in der Bierbrauerei.

[Bd. 6, Sp. 544]



 
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Hopfenschimmel, s. Meyers Meltau.
 
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Hopfenseiher, s. Meyers Bier, S. 844.
 
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Hopfenspinner (Hepialus humuli L.), Schmetterling aus der Familie der Holzbohrer (Xylotropha), bis 6,8 cm breit, oben atlasweiß, unten braungrau, das Weibchen hell ockerfarben, auf den Vorderflügeln rötlich gestreift und gefleckt. Die Männchen fliegen abends vom Mai bis Juli und suchen die nichtfliegenden Weibchen. Die Raupe ist 5 cm lang, grauweiß, mit schwarzen Luftlöchern, Warzen und Borstenhaaren und brauem Nackenschild. Sie lebt vom Juni bis April in Wurzeln vom Löwenzahn, Ampfer, Brennessel, Nachtschatten, besonders von Hopfen, und kann sehr schädlich werden. Die Puppe ist dunkel gelbbraun.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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