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Honigmond bis Honigtau (Bd. 6, Sp. 533)
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Artikelverweis Honigmond, s. Meyers Flitterwochen.
 
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Honigmotte (Honigschabe), s. Meyers Bienenmotte.
 
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Honigpflanzen, alle mit Nektarien (Honigdrüsen) ausgestatteten Blütenpflanzen; auch die Pflanzen, denen die Bienen hauptsächlich Nektar entnehmen (Bienenblumen, s. d.).
 
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Honigpilz (Hallimasch), s. Meyers Agaricus, S. 162.
 
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Honigsaft, in der Botanik soviel wie Nektar.
 
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Honigsauger (Nectariniidae Cab.), Familie der Sperlingsvögel, kleine, gedrungen gebaute und prachtvoll gefärbte Vögel mit langem, dünnem, spitzem, gebogenem Schnabel, ziemlich kurzen Flügeln, abgerundetem, gestutztem oder keilförmig zugespitztem Schwanz, dessen beide Mittelfedern bisweilen stark verlängert sind, ziemlich langem Lauf und schlanken. Zeben. Die Zunge ist vorstreckbar, röhrenförmig und tief gespalten. Die Familie zählt etwa 120 Arten besonders in Afrika, auch in Asien, Neuguinea, Nordaustralien. Die H. leben meist paarweise, sie sammeln sich besonders um blühende Bäume und kommen in unmittelbare Nähe der Wohnungen. Ihr Nest ist ein kunstreicher Bau, der meist an dünnen Zweigen aufgehängt wird; das Gelege zählt wenige reinweiße Eier. Die H. vertreten in der Alten Welt die Kolibris. Der Erzhonigsauger (Nectarinia metallica Cur., s. Tafel Meyers »Sperlingsvögel II«, Fig. 4), 15 cm lang, auf Kopf, Hals, Rücken und Schulterdecken erzgrün, unterseits hochgelb, mit violettglänzendem Brustgürtel und Bürzel und schwarzblauen Schwingen und Schwanzfedern, lebt im Innern Afrikas.
 
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Honigschabe, s. Meyers Bienenmotte.
 
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Honigschleuder, Zentrifuge zum Ausschleudern des Honigs aus den Waben, s. Meyers Bienenzucht, S. 841.
 
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Honigstein, Mineral, soviel wie Mellit.
 
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Honigsteinsäure, soviel wie Mellitsäure.
 
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Honigtau (Blatthonig, Melligo, Mel aeris, Ros mellis), eine zuckerhaltige, klebrige Flüssigkeit, die bisweilen auf den Blättern der Pflanzen als ein gleichmäßiger Firnis oder in Form kleiner Tröpfchen auftritt oder auch auf die darunter befindlichen Gegenstände abtröpfelt und dieselben befeuchtet. Am häufigsten erscheint H. in den heißen Sommermonaten, vorzugsweise an Holzpflanzen; besonders leiden Linden, Ahorne, Ulmen, Weiden und Nußbäume daran. Er enthält Mannit, Traubenzucker, Rohrzucker, Dextrin in wechselnden Mengen und wird nach Büsgen von Blattläusen erzeugt, die oft in zahllosen Scharen auf der Unterseite der Blätter und auf den jungen Trieben leben und mit ihrem Rüssel Saft aus der Pflanze saugen, den sie nach der Verdauung durch den After als Tröpfchen von sich spritzen; letztere fallen dann auf die darunter befindlichen Blätter und überziehen die Oberseite derselben als glänzender Firnis. Tritt H. bei Abwesenheit von Blattläusen auf, so rührt er von benachbarten, mit Blattläusen besetzten Pflanzen her. Der H. ist für die Pflanze schädlich,indem er einen oft mit Staub u. dgl. gemengten Überzug auf den Blättern bildet, der die Verdunstung und den Gasaustausch des Blattes stört; auch können an ihm sehr leicht die Sporen gewisser Pilze, wie besonders der Rußtauarten (Capnodium, Fumago), haften und sich darin weiter entwickeln; daher zeigt sich auf den davon überzogenen Stellen später Meltau oder Rußtau, der nach Büsgen nur in dem H. einen geeigneten Nährboden findet, in reinem

[Bd. 6, Sp. 534]


Wasser aber nicht zur Entwickelung kommt. Jedoch wird nicht von allen Blattlausarten ein zur Ernährung von Rußtau geeigneter H. ausgeschieden; letzterer fehlt z. B. auf Blättern des Faulbaums mit Aphis Padi sowie des Spindelbaums mit Aphis Evonymi. Der H. beim Getreide erscheint besonders am Roggen nach der Blüte als eine trübe, süßliche Flüssigkeit, die zwischen manchen Spelzen hervordringt und oft abtropft. Der seit langer Zeit in der Praxis bestehende Glaube, daß, je reichlicher solcher H. sich zeige, um so mehr Mutterkorn später im Felde zu finden sei, ist wohlbegründet, weil eben diese Flüssigkeit von einem in der Getreideblüte lebenden Vorstadium des Mutterkornpilzes, der Sphacelia, abgesondert wird (vgl. Mutterkorn); letztere kann durch Insekten auf gesunde Getreideblüten übertragen werden, die dann ebenfalls nach kurzer Zeit H. abscheiden. Vgl. Büsgen, Der H. (Jena 1891).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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