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Honfleur bis Honigbären (Bd. 6, Sp. 530 bis 533)
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Artikelverweis Honfleur (spr. ongflör), Stadt im franz. Depart. Calvados, Arrond. Pont l'Evêque, an der Südseite der Seinemündung amphitheatralisch gelegen, Station der Westbahn, hat eine gotische Kirche (von Holz) aus dem 15. Jahrh., eine berühmte Wallfahrtskapelle, Notre Dame de Grace, mit prächtiger Aussicht, Reste eines Schlosses, einen Hafen, ein Handelsgericht, eine Handelskammer, ein Kommunalcollege, mehrere Konsulate, bedeutenden Handel, Schiffbau, Seilerei, Gerberei, Metallgießerei, Fabrikation von Chemikalien, Seebäder und (1901) 9130 Einw. 1901 sind hier 676 Schiffe von 146,486 Ton. eingelaufen. Die Einfuhr besteht hauptsächlich in Holz, Kohle und Eisen, die Ausfuhr (vorwiegend nach England) in Vieh, Butter, Eiern, Geflügel und Getreide. H. war ehemals befestigt und spielte eine Rolle in den Kriegen mit den Engländern, die es im 14. Jahrh. wiederholt plünderten. 1440 wurde es ihnen durch Dunois für immer entrissen. Am Ende des 16. Jahrh. war H. einer der Stützpunkte der Liguisten.
 
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Hong (in Nordchina Hang, spr. chang), in Kanton Ausdruck für Gilde, Handelshaus, Warenlager, Reihe.
 
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Höngen, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Aachen, Knotenpunkt der elektrischen Kleinbahnen Aachen Alsdorf und Alsdorf-Eschweiler, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Steinkohlenbergbau und (1900) 5100 Einw.

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Höngg, Pfarrdorf im schweizer. Kanton und Bezirk Zürich, 460 m ü. M., rechts an der Limmat, mit Seidenweberei, Flachsspinnerei, Wein- und Obstbau und (1900) 3098 meist prot. Einwohnern.
 
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Hongkong (chines. Hiang-Kiang, »Tal der duftenden Wasser«), brit. Insel an der Südostküste Chinas, an der Ostseite der Einfahrt in den Kantonfluß (s. das Kärtchen bei Artikel »Kanton«), ist 15 km lang, 78 km breit, 69 qkm groß mit (1902) 311,824 Einw., von denen nur 18,524 Nichtchinesen (Engländer, Portugiesen, Inder, 450 Deutsche etc.). Dazu kommt auf der gegenüberliegenden, nur durch eine 800 m breite Meeresstraße geschiedenen Halbinsel Kaulun, von der früher nur 10 qkm zu H. gehörten, ein seit 1898 gepachtetes Gebiet von 960 qkm mit (1902) 110,000 Einw. Die ganz aus Granit und Basalt bestehende Insel erhebt sich im Victoria Peak zu 560 m. Das Klima ist sehr warm, im Sommer 261/2-341/2°, im Winter durchschnittlich 181/3°, und Europäern nicht zuträglich. Die Pflanzenwelt ist dürftig, doch vermag H. seinen Bedarf an Gemüse sowie etwas Reis. Yams, süße Kartoffeln zu erzeugen; Mango-, Birn- und Orangenbaum sind heimisch. Von Tieren finden sich die Wildkatze, Landschildkröte, Ameisenfresser, einige Schlangen (auch giftige), die das Holzwerk zerstörende weiße Ameise, zahlreiche Vögel. Taifune richten zuweilen großen Schaden an; ein solcher vernichtete oder beschädigte 23. Sept. 1874: 1018 Häuser, 33 große Schiffe und Hunderte von Dschunken und kostete mehreren Tau'end Menschen das Leben. Die Hauptstadt der Insel, Victoria, an der Nordküste, ist in einer Länge von 7 km terrassenförmig am Abhang des bald steil aufsteigenden Gebirges aufgebaut, hat einen Palast des Gouverneurs, Stadthaus, Theater, Kasernen, Marinehospital, zwölf Banken (sämtlich in der Nähe des Ankerplatzes für Kriegsschiffe), ein Marinedepot, Sternwarte, Kohlenmagazine, ist Sitz eines anglikanischen Bischofs, eines deutschen Berufskonsuls, des Vizeadmirals der chinesischen Flottenstation (etwa 60 Schiffe), des kommandierenden Generals der Truppen (4000 Mann, wovon 1500 Mann koloniale Truppen) und hat eine Polizeitruppe von 927 Mann (Engländer, Sikh, Chinesen). Die 104 öffentlichen Schulen wurden 1900 von 7481 Kindern, die zahlreichen Privatschulen von 2500 Kindern besucht; außerdem bestehen eine Polizeischule mit 400 und eine Industrieschule mit 100 Schülern. Die Regierung zahlte 1900 für Unterricht 79,994 Doll. Es erscheinen zwei englische Zeitungen. In den letzten Jahren sind einige Industrien (Zuckerraffinerien, Baumwollspinnerei, Zement-, Zündhölzchenfabriken, Wersten, Docks, Seilereien etc.) entstanden, doch liegt die Bedeutung der Stadt in Handel und Schiffahrt. Durch seine Stellung als Freihafen begünstigt, steht es durch drei englische Dampferlinien, den Norddeutschen Lloyd, den Österreichisch Ungarischen Lloyd, und die Messageries maritimes mit Europa und den grosten Häfen Asiens in Verbindung. 19021 liefen 26,037 Schiffe von 9,867,486 Ton. ein, darunter 941 deutsche von 1,363,497 T. und 17,978 Dschunken von 1,613. 895 T.; die Einfuhr erreichte 4,549,931 (von der chinesischen Küste 1,044,715) T., die Ausfuhr 3,197,846 (von der chinesischen Küste 1,749,272) T., Transitverkehr (2,372,397 T.) unberechnet. Die Einfuhr, die durch europäische Häuser, darunter über ein Dutzend deutsche, vermittelt wird, besteht in Opium (1902: 4871 T.), Baumwollenstoffen und Rohbaumwolle (11,498 T.), Reis (819,919 T.), Zucker (268,268 T.), Salz, Töpferwaren, Sandelholz, Öl, Elfenbein, Bernstein, Betelnüssen, Tee, Seide, die meist alle wieder ausgeführt werden. H. ist Kronkolonie; das Land darf nur auf 75 Jahre verpachtet werden, die Bodenpreise sind sehr hoch. Die Einnahmen betrugen 1902: 4,329,712, die durch die Pestepidemie gesteigerten Ausgaben 5,909,548 Doll., die öffentliche Schuld 341,800 Pfd. Sterl. An der Südwestküste der Insel befindet sich der kleine Hafen Aberdeen. Die Insel besitzt eine eigne Münze, die seit 1866 für das britische Ostasien Silberdollar von 4,367 Mk. Wert der Talerwährung geprägt hat, aber mit sehr geringem Erfolge bei den Chinesen; London liefert neue Silberstücke von 50,20,10 und 5 Cents sowie Bronzemünzen von 10 Mil. Maße und Gewichte sind die englischen, außer dem chinesischen Längenmaß Tschiöng von 10 Tschek, = 3,715 m, sowie den Gewichtsgrößen Pikul, Kätti und Tael. Die bis 1841 nur von wenigen Fischern bewohnte Insel wurde damals an England abgetreten und gelangte erst zu Bedeutung, als seit 1849 die chinesische Auswanderung nach Kalifornien und andern Ländern sich über H. zu bewegen anfing (1900: 83,643, einwandernde Chinesen 121,322). Doch verliert die Stadt (Victoria) in neuester Zeit von ihrem Handel mehr und mehr an das gegenüberliegende Kalun (s. d.). Vgl. »Annual Report on the Blue Book of H.« (Hongkong); »Reports on the New Territory at H.« (Lond.); Eitel, Europe in China. The history of H. (das. 1895); W. Legge, Guide to H. (Hongkong 1893); Kyshe, History of the laws and courts of H. (Lond. 1899); A. Roux, H., colonie anglaise (Poitiers 1903).
 
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Hongrie (la H., franz., spr. ongg ĭ'), Ungarn.
 
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Hönheim, Dorf im deutschen Bezirk Unterelsaß, Landkreis Straßburg, Kanton Schiltigheim, am Rhein-Marnekanal, hat (1900) 2201 Einw.
 
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Honig (lat. Mel), der von den Bienen, besonders der Honigbiene (Apis mellifica, s. Bienen), aus den Nektarien der Blüten gesammelte, in ihrem Körper verarbeitete und in besondere Zellen des Bienenstockes entleerte süße Saft. Die aus dem Stocke genommenen Waben kommen ohne weitere Zubereitung in den Handel (Scheibenhonig), oder man zerschneidet sie und läßt den H. frei ausfließen (Jungfernhonig). Werden die Waben schließlich ausgepreßt (Preßhonig) und ausgekocht, so erhält man den Seimhonig. Tafelhonig ist reiner guter H Vorteilhafter wird der H. mit der Zentrifugalmaschine (s. Tafel Meyers »Bienenzucht«, Fig. 13) unter Erhaltung der Waben gewonnen (Schleuderhonig). Der von den Bienen im Frühjahr angesetzte Maihonig übertrifft den Herbsthonig an Wohlgeschmack, ebenso der Kraut- oder Landhonig, den die Bienen aus vielen verschiedenen Blumen sammeln, den Heidehonig, der nur von dem Heidekraut (Calluna) und Buchweizen stammt. Als bester H. gilt der von Lindenblüten stammende Lindenhonig. H. ist eine gelbliche oder bräunliche, mehr als sirupdicke, anfangs fast durchsichtige Flüssigkeit vom spez. Gew. 1,4151,440, die nach längerm Aufbewahren blumenkohlartige Kristallisationen von Zucker absetzt, auch wohl ganz zu einer kristallinischen Masse erstarrt; er schmeckt süß, oft ein wenig scharf, riecht angenehm balsamisch; doch richten sich Geruch und Geschmack, auch die Farbe, bemerkbar nach den Pflanzen, von denen der H. stammt. Die Gewinnung beeinflußt ebenfalls die Farbe, Schleuderhonig ist heller als Preßhonig. Giftige Pflanzen können giftigen Honig geben (vgl. Delibal). Der H. enthält etwa 7580 Proz. Trockensubstanz, davon 70 Proz. Zucker und zwar Fruchtzucker (Levulose)

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und Traubenzucker (Dextrose), welch letzterer allmählich kristallisiert; er enthält ferner, solange er frisch ist, etwas Rohrzucker, außerdem Protemkörper (11,2 Proz.), Ameisensäure, Farbstoff, Schleim (0,1 Proz.), Mineralstoffe etc. H. reagiert schwach sauer (Gehalt an Ameisensäure), polarisiert nach links (wegen des vorwiegenden Gehalts an Fruchtzucker), doch kommen auch reine Naturhonige vor, die schwach nach rechts polarisieren. Rußland, Polen, Ungarn, Griechenland, Spanien, Frankreich, Deutschland und Amerika liefern bedeutende Mengen H. Unter den Handelssorten ragen hervor: der Havanna- und der Illinoishonig (weißlichgelb, kristallinisch, wenig aromatisch), der H. von Valparaiso und Santo Domingo, der italienische (besonders der römische, der sehr häufig verfälscht wird), der französische, besonders der von Narbonne, der polnische, und von den deutschen Sorten der holsteinische gelbe. Der ungarische H. ist gering. H. geht leicht in Gärung über und muß an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Kristallinisch gewordener H. wird wieder klar beim Erwärmen. Für medizinische Zwecke reinigt man H., indem man ihn mit 2 Teilen Wasser eine Stunde bis nahe auf 100° erhitzt, dann auf 50° abkühlen läßt, filtriert und im Dampfbad zur Sirupskonsistenz verdampft. Auch setzt man vor dem Filtrieren von seinem Pulver befreite, grob zerstoßene Holzkohle oder in Wasser gerührtes Filtrierpapier und, wenn er sauer reagiert, etwas Schlämmkreide zu. Verfälschungen von H. sind recht häufig. Wichtiger aber ist die Herstellung von Kunsthonig (in Preußen jährlich ca. 56,000 Ztr.) aus Stärkezuckersirup und Fruchtzucker (invertiertem Rübenzucker). Wird künstlich hergestellter Invertzucker auf richtige Konzentration gebracht und mit einigen Bestandteilen des Honigs, wie Mineralstoffe, organische Säuren, Wachs, Farbstoff etc., selbst Blütenstaub, versetzt, so ist das Fabrikat chemisch von echtem H. nicht sicher zu unterscheiden. Deutschland produziert jährlich etwa 200,000 dz H., führte aber 1903: 30,321 dz (auch künstlichen H.) im Werte von 1,4 Mill. Mk. ein, davon etwa die Hälfte aus Chile, doch ist dieser chilenische H. gar kein H., sondern Palmensaft, der von Lebkuchen- und Bonbonfabrikanten gern verarbeitet wird. Man benutzt den H. als Genußmittel, zu Backwaren (Honigkuchen, Lebkuchen, Pfefferkuchen) und Konfitüren, zur Konservierung von Früchten und andern Nahrungsmitteln, zu Getränken (Honigwein, Honigbier, Honigobstwein, Met etc.), in den Apotheken zur Darstellung einiger Präparate (Rosenhonig, Sauerhonig etc.). H. ist ein gesundes Nahrungsmittel, ein Eßlöffel voll H. enthält 75 Wärmeeinheiten, also mehr als ein Ei und ist nahrhafter als Malzextrakt. In der Schweiz, in Frankreich etc. wird H. vorzugsweise zum Frühstück genommen. H. war eins der ersten Nahrungsmittel der Menschen. Milch und H. oder der Extrakt der feinsten Teile daraus war die Kost der Götter (Ambrosia); Zeus, als Zögling der Honignymphe Melissa, ist auch Mischkünstler dieses Honigtrankes. Als er seinen Vater Kronos überfallen wollte, schläferte er ihn durch H. ein. Die Alten glaubten, daß der H. als Tau vom Himmel falle; in der nordischen Götterlehre träufelt von der heiligen Esche der Tau (Hunangsfall, Honigfall) auf die Erde, und von ihm nähren sich die Bienen. Der griechische Mythus läßt die Nährerinnen des Zeus, die Bienen, endlich von diesem mit der Kunst belohnt werden, den H in Wachstafeln, als Kost für den Winter, zu bewahren. Bei Moses und in den Psalmen, im Hohenlied Salomos und an andern Orten der Bibel wird des Honigs rühmend gedacht; Johannes der Täufer lebte in der Wüste zum Teil von H. Bei den Hebräern durfte H. nicht zu Speiseopfern benutzt werden; nur Erstlinge vom H. wurden dargebracht, gehörten aber den Priestern. Homer, Euripides, Ovid, Vergil besingen den H. wegen seiner trefflichen Eigenschaften. Nach Diodor von Sizilien bildete H. die Hauptnahrung vieler Völker Italiens. Nach Platon opferte man in den ältesten Zeiten den Göttern nichts als mit H. bestrichene Früchte. Allgemein hielt man H. für ein treffliches Nahrungs- und Heilmittel. Doch kannte man auch die giftigen Eigenschaften manchen Honigs (Sprichwörter), und der pontische H. war durch Xenophons Rückzug berüchtigt genug. Der H. von Hyble in Sizilien und vom Hymettos in Attika war wegen seines Aromas berühmt, der von Korsika stand in üblem Ruf wegen seines Taxusgeschmacks. Auch der Koran erwähnt den H., und arabische Ärzte haben mehrfach davon gehandelt. Nach Strabon legten die alten Assyrer Leichen in H., um sie zu konservieren; auch Agesipolis, König von Sparta, Agesilaos und Alexander d. Gr. wurden nach ihrem Tod in H. gelegt. Auch Skythen und Perser, später auch andre Völker, wie die Römer, benutzten H. zum Einbalsamieren der Leichen. Der Kaiser Iustinianus wurde mit H. und Wachs einbalsamiert. Ebenso benutzte man H. zur Konservierung von Früchten und andern Nahrungsmitteln. Durch die Einführung des Zuckers und die Verminderung des Wachsverbrauchs zu Kerzen sank die Bedeutung des Honigs sehr erheblich. Vgl. Arnold, Der H., dessen Bedeutung, Wert und Verwendung (Ansbach 1886); Lahn, Lehre der Honigverwertung (2. Aufl., Oranienburg 1888); Pauly, Der H. und seine praktische Verwertung (2. Aufl., Graz 1890); Eckhoff, Der reine Bienenhonig (Vegesack 1893); »Denkschrift über den Verkehr mit H.«, ausgearbeitet im kaiserlichen Gesundheitsamt (Berl. 1903).
 
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Hoenig, Fritz, Militärschriftsteller, geb. 30. April 1848 in Bornheim, Kreis Bonn, gest. 12. März 1902 in Halberstadt, trat 1865 in die Armee, nahm an den Kriegen von 1866 und 1870/71 teil, wurde 1876 als Hauptmann verabschiedet und widmete sich in Friedenau bei Berlin der Schriftstellerei. Von hoher geistiger Begabung mit dem Drang nach rücksichtsloser Erforschung. der Wahrheit geriet H. oft mit amtlichen Darstellungen in Widerspruch und schuf sich mächtige Gegnerschaft. Er schrieb: »Zwei Brigaden« (Berl. 1882; neu bearbeitet als »Untersuchungen über die Taktik der Zukunft«, 4. Aufl. 1894); »Die Mannszucht in ihrer Bedeutung für Staat, Volk und Heer« (1882); »Handbuch für den Turn- und Waffenunterricht der Jugend« (mit Scheibert, 1882); »Über die Bewaffnung, Organisation und Verwendung der Reiterei« (1883); »Die Kavalleriedivision als Schlachtenkörper« (1884) und »Taktische Direktiven für die Formation und Führung der Kavalleriedivision« (1884), letztere drei Schriften anonym; »Prinz Friedrich Karl von Preußen« (1885); »Geschichte der Feste Weichselmünde« (1886); »Oliver Cromwell« (188789, 4 Tle.); »Vierundzwanzig Stunden Moltkescher Strategie« (Gravelotte, St.-Privat; 1891, 3. Aufl. 1897); »Gefechtsbilder aus dem Kriege 1870/71« (189194, 3 Bde.); »Das große Hauptquartier und die Oberkommandos am 17. und 18. August 1870« (4. Aufl. 1892); »Der Kampf um die Steinbrüche von Rozerieulles« (1892); »Der Volkskrieg an der Loire im Herbst 1870« (189397, 6 Bde. u. 2 Ergänzungshefte); »Die Entscheidungskämpfe des Mainfeldzuges an der Fränkischen Saale« (2. Aufl. 1898); »Die

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Wahrheit über die Schlacht von Vionville« (1899) u. a., sämtlich in Berlin erschienen. Seit 1884 war H. Schriftleiter der »Deutschen Heereszeitung«
 
Artikelverweis 
Honigameise, s. Meyers Ameisen, S. 419.
 
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Honigbären, s. Meyers Bärenfelle.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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