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Holznaphtha bis Holzsammlung (Bd. 6, Sp. 506)
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Artikelverweis Holznaphtha, soviel wie Methylalkohol.
 
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Holzöl, s. Meyers Gurjunbalsam; auch soviel wie leichtes Holzteeröl (s. Meyers Teer). Vgl. auch Methylalkohol. Chinesisches H., s. Aleurites.
 
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Holzopal, s. Meyers Holz, fossiles, und Opal.
 
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Holzparenchym, s. Meyers Holz, S. 490.
 
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Holzpaste, s. Meyers Plastische Massen.
 
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Holzpflaster, s. Meyers Fußboden und Meyers Straßenbau.
 
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Holzpilz, s. Xylaria.
 
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Holzringe (Jahresringe), s. Meyers Holz, S. 490.
 
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Holzröhren (Brunnendeichel), zu Wasserleitungen, werden hauptsächlich aus frischem Nadelholz, seltener aus Buchen- oder Eichenholz durch Ausbohren mit Löffelbohrern dargestellt. H. sind nicht dauerhaft, auch erteilen sie dem Wasser mit der Zeit moderigen Geschmack. Sie werden deshalb jetzt meist durch Röhren von gebranntem Ton, Steingut oder Eisen ersetzt.
 
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Holzrot (Saftrot), roter Farbstoff, wird erhalten, wenn man eine Abkochung von Fernambukholz mit einer eisen- und zinnoxydulfreien Zinnchloridlösung fällt, den Niederschlag in Ammoniak löst und die Lösung mit arabischem Gummi, Zucker und so viel Weizenmehl versetzt, daß sich die Masse zu Stängelchen ausrollen läßt, die man bei gelinder Wärme trocknet.
 
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Holzsammlung, Sammlung verschiedener Holzarten. Die einzelnen Stücke müssen die Hirnseite, den Spalt- oder Radialschnitt, d. h. den Durchmesser des Stammes mitten durch das Mark, mit den Markstrahlen gleichlaufend, und den Sekantenschnitt (Tangentialschnitt), der die Markstrahlen rechtwinklig schneidet, zeigen. Da an derartigen Prismen alle Flächen doppelt vorkommen, so kann man je eine hobeln und polieren, die andre aber im Rohzustande lassen. Ein Stück der nicht polierten Hirnfläche schneidet man mit einem haarscharfen Messer glatt, weil dann erst die wahre Farbe des Holzes erscheint und eine genaue Einsicht in das Gefüge mit der Lupe möglich wird. Man kann diese Holzprismen auch so schneiden, daß ein Stück Rinde daran bleibt, indem man die größere Sekantenseite nur in der halben Höhe des Stückes anschneidet und auf der andern Hälfte die Rinde sitzen läßt. Um den Unterschied zwischen Kern- und Splintholz und die Beschaffenheit der Borke zu zeigen, muß man Querschnitte alter Bäume, am besten Scheiben von 8 cm Dicke haben, deren eine Seite glatt poliert wird. Sehr dünne Holzschnitte, auf Glas oder Wachspapier befestigt, dienen zur Untersuchung der feinern Struktur des Holzes mit der Lupe. Diese Schnitte müssen wenigstens nach den drei angegebenen Richtungen vertreten sein. Vorzügliche derartige Sammlungen haben H. Nördlinger und Burkart zusammengestellt (s. Literatur beim Art. »Holz«, S. 498). Noch feinere Schnitte werden für das Mikroskop hergerichtet. Man hat auch aus Holzplatten, welche die betreffenden Schnitte zeigen, buchförmige Kisten angefertigt, deren Rücken die Rinde bildet, und in denen Blätter, Blüten und Früchte des Baumes aufbewahrt werden. Eine solche Sammlung heißt Holzbibliothek.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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