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Holmgren bis Holokauston (Bd. 6, Sp. 483 bis 484)
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Artikelverweis Holmgren, Alarik Frithiof, Physiolog, geb. 22. Okt. 183 zu Ajen in Vestra Ny (Ostgotland). gest. 14. Aug. 1897 in Upsala, studierte 185061 in Upsala und machte dann größere Studienreisen im Ausland. 1864 erhielt er den neuerrichteten Lehrstuhl der Physiologie in Upsala. Er lieferte z. T. grundlegende Untersuchungen über Netzhautströme, elementare Farbenempfindungen, elektrische Stromschwankungen am tätigen Muskel und namentlich über Farbenblindheit (187480). Seine Bestrebungen, zur Sicherung des Betriebes der Eisenbahnen und der Schiffahrt das Personal einer sorgfältigen Prüfung des Farbensinnes zu unterwerfen, haben allgemeine Anerkennung gefunden. Ebenso förderte er mit großem Erfolg die Anwendung der schwedischen Gymnastik bei der Erziehung der Jugend. Er schrieb: »Studien über Farbenblindheit« (187480; deutsch, Leipz. 1878) und gründete 1889 das für die schwedische Physiologie sehr bedeutsame »Skandinavische Archiv für Physiologie«. Auch gab er eine »Sammlung von Gelegenheitsreden und Gedichten« (1882) heraus.
 
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Holmĭum, Ho, ein unsicheres chemisches Element, dessen Oxyd aus Erbinerde abgeschieden wurde.
 
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Holo..., griech. Vorwort, bedeutet ganz, unversehrt, vollständig (vgl. die Zusammensetzungen).
 
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Holoblastische Eier, total sich furchende Eier, s. Meyers Entwickelungsgeschichte, S. 844.
 
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Holocaïn, Paradiäthoxyäthylenyldiphenylamidin OC2H5. C6H4. NH (CH3)2N. C6H4. OC2H5. kristallinisches Pulver vom Schmelzpunkt 121°, ist schwer löslich und wird deshalb meist als leicht lösliches salzsaures Salz benutzt. In der Augenheilkunde dient es als Ersatz des teuren Cocain für Einträufelungen in das zu operierende Auge, das es unempfindlich macht.
 
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Holocephăli (Holokephalen), Ordnung der Knorpelsische, s. Meyers Fische, S. 606.
 
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Holoëdrīe (griech., »Vollflächigkeit«), s. Meyers Kristall.
 
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Holoférnes, nach dem apokryphischen Buch Judith Feldherr Nebukadnezars, wurde bei der Belagerung Bethulias von Meyers Judith (s. d.) ermordet. Den aus dem Persischen stammenden Namen (»nach Wunsch Glück habend«), der auch Orophernes und Olophernes geschrieben wird, führten auch zwei Prinzen des kappadokischen Fürstenhauses, 353 und 158 v. Chr.
 
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Holographisches Testament (Privattestament), ein von dem Meyers Erblasser (s. d.) unter Angabe des Ortes und Tages eigenhändig geschriebenes und unterschriebenes Testament. Minderjährige und Personen, die Geschriebenes zu lesen nicht fähig sind, können kein h. T. errichten, sondern nur ein Testament vor einem Richter oder einem Notar. In welcher Sprache, mit welchen Schriftzeichen, auf welchem Material das holographische Testament niedergeschrieben wird, ist

[Bd. 6, Sp. 484]


gleichgültig, es muß nur eigenhändig geschrieben sein, unter dem Text muß sich Ort und Datum der Errichtung sowie Unterschrift des Erblassers befinden. Ein mit der Schreibmaschine geschriebenes Testament ist ungültig, falls es als Privattestament gedacht war. Vgl auch Testament.
 
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Holographon (griech.), eine eigenhändig geschriebene, nicht bloß unterzeichnete Urkunde; holographieren, ganz und gar selbst schreiben.
 
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Holokauston (grch.), soviel wie Meyers Brandopfer (s. d.).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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