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Hohlziegel bis Höhscheid (Bd. 6, Sp. 466 bis 467)
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Artikelverweis Hohlziegel, s. Meyers Mauersteine.
 
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Hohlzirkel, s. Meyers Zirkel.
 
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Hohndorf, Dorf in der sächs. Kreish. Chemnitz, Amtsh. Glauchau, hat eine evang. Kirche, Steinkohlenbergbau, Brikettfabrik, Dampfsägewerk, Bierbrauerei und (1900) 4719 Einw.
 
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Hohneklippen, s. Meyers Schierke.
 
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Höhnel, Ludwig, Ritter von, österreich. Afrikareisender, geb. 6. Aug. 1857 in Preßburg, trat 1873 in die Marineakademie zu Fiume ein, wurde 1879 Linienschiffsfähnrich und begleitete 1886 den ungarischen Grafen Samuel Teleki (s. d.) nach Ostafrika. Von Pangani aus traten die Reisenden im Februar 1887 den Marsch in das Innere an, zunächst zum Kilimandscharo und Meruberg, dann zum Kenia und zum Baringosee, zogen weiter in nördlicher Richtung durch gänzlich unerforschtes Gebiet, entdeckten 5. März 1888 den Rudolf- und 20. April den Stephaniesee und langten 25. Okt. wieder an der Küste an. 1892 begleitete H. den Amerikaner Astor Chanler auf einer Expedition von der Wituküste in das Innere Afrikas, erlitt aber nordöstlich vom Kenia auf der Jagd durch ein Nashorn schwere Verletzungen, die ihn zur Rückkehr nach Europa zwangen. H. veröffentlichte: »Bergprofilsammlung während der Graf S. Telekis Afrikaexpedition« (Wien 1890); »Zum Rudolfsee und Stephaniesee. Die Forschungsreise des Grafen S. Teleki in Ost-Äquatorialafrika« (das. 1892), und mit Rosiwal, Toula und Sueß: »Beiträge zur geologischen Kenntnis des östlichen Afrika« (in den Denkschriften der Akademie der Wissenschaften zu Wien, 1891).
 
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Hohnstein (Hohenstein), ehemalige Grafschaft in Nordthüringen, die, etwa 660 qkm (12 QM.) groß, das Gebiet im S. des Harzes zwischen der Helme, Unstrut und Leine umfaßte und einst zum großen Teil den deutschen Königen aus dem sächsischen Haus zugehörte. Die Grafen von H. stammen von einem Neffen des thüringischen Landgrafen Ludwig des Springers, Konrad von Sangerhausen, ab, der das im Dreißigjährigen Kriege zerstörte Schloß H. bei Neustadt (im Regierungsbezirk Hildesheim) erbaute, während sein Sohn Elger I. das Schloß Ilburg und sein Enkel Elger 11. das Kloster Ilfeld gründeten. Sein jüngster Sohn, Heinrich, wurde Stammvater der Grafen von Meyers Stolberg (s. d.), der älteste, Dietrich 11., pflanzte die gräfliche Linie H. fort, deren Besitz sich bald durch Sondershausen, Klettenberg, Lohra und Lutterberg vermehrte. 1289 teilte sich das Geschlecht in die Linien Sondershausen, die 1356 erlosch, worauf Sondershausen an Schwarzburg fiel, und Klettenberg; von letzterer zweigten sich im 14. Jahrh. die Linien Kelbra und Heringen ab, von denen die letzte 1417 ausstarb, nachdem sie ihre Besitzungen an Stolberg verkauft hatte. Die Linie Kelbra teilte sich 1455 in die Zweige Heldrungen und Vierraden (Schwedt), die bis 1609 gleichfalls erloschen. Die Linie H.-Klettenberg war schon 1593 ausgestorben. Die Streitigkeiten über die Erbschaft zwischen Braunschweig-Wolfenbüttel, Stolberg, Schwarzburg und dem Stift Halberstadt wurden erst im Westfälischen Frieden geschlichtet. Gegenwärtig ist der größte Teil des Gebietes preußisch, seit 1866 auch die sogen. alte Grafschaft mit dem Stift Ilfeld und den Herrschaften Lutterberg und Scharzfels, die bis dahin hannoversch waren, während das Stift Walkenried zu Braunschweig gehört. Vgl. K. Meyer, Chronik der Grafschaft H.-Klettenberg-Lohra (Nordh. 1875) und Geschichte der Burg H. (Leipz. 1897); Reichhardt, Die Grafschaft H. im 16. und 17. Jahrhundert (Nordh. 1900).

[Bd. 6, Sp. 467]



 
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Hohnstein, 1) Stadt und Luftkurort in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Pirna, an der Polenz, in der Sächsischen Schweiz und an der Staatsbahnlinie Kohlmühle-H., 308 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein teilweise in Trümmern liegendes Schloß (jetzt Korrektionsanstalt), Oberförsterei, Holzstoff-, Kork- und Blumenfabrikation und (1900) 1321 Einw. In der Nähe schöne Partien: der Brand, der Hockstein, das Polenztal etc.
   >2) Burgruine, s. Neustadt unterm Hohnstein.
 
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Hohofen (Hochofen), s. Tafel Meyers »Eisen I«, S. III.
 
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Höhr, Flecken im preuß. Regbez. Wiesbaden, Unterwesterwaldkreis, im sogen. Meyers Kannenbäckerland (s. d.) und an der Staatsbahnline Grenzau-H.-Grenzhausen, hat eine kath. Kirche, eine keramische Fachschule, Amtsgericht, Reichsbanknebenstelle, Elektrizitätswerk, bedeutende Majolika-, Steinzeug-, Tonwaren- und Tonkunstwarenindustrie, bedeutende Großhandlungen in Holz- und Tonwaren etc. und (1900) 3258 Einw. In der Nähe die aussichtsreiche Montabaurer Höhe (546 m) mit Turm. Bei der Limesforschung sind in der Gemarkung von H. zwei Römerkastelle freigelegt worden.
 
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Hohrohnen, die voralpine Grenzmarke der schweizerischen Kantone Zürich, Schwyz u. Zug, im Dreiländerstein 1190 m hoch, ein zwischen Sihl- und Lorzegebiet sich erhebender Bergstock von 1232 m Höhe. Auf der westlichen Flanke erhebt sich (zu 1141 m) der aussichtsreiche Gottschalkenberg mit Kurhaus (1903 abgebrannt). Am Fuße des Bergrückens und am Hüttensee liegt der Molkenkurort Hütten (730 m) und weiter aufwärts an der Sihl der Paß der Meyers Schindellegi (s. d.).
 
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Höhscheid, Stadtgemeinde im preuß. Regbez. Düsseldorf, Landkreis Solingen, aus 132 besonders benannten Wohnplätzen bestehend, deren Zentralpunkt H. heißt, mit Haltepunkt Landwehr an der Staatsbahnlinie Gruiten-Mülheim a. Rh., hat 2 evangelische und 2 kath. Kirchen, ein Standbild Kaiser Wilhelms I., Fabrikation von Portemonnaies, Taschenbügeln, Korsettfedern und Solinger Waren, Schleiferei, Eisengießerei und (1900) 14,172 Einw., davon 2497 Katholiken. Die Gemeinde H. ist 1809 aus vier zum Amt Solingen gehörigen Honnschaften begründet und 1856 zur Stadt erhoben.

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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